Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Lernstress | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 09:05:12 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Lernstress | BSZ https://bszonline.de 32 32 Wie Du Deinen Semesterabschluss verkackst https://bszonline.de/2016/02/01/wie-du-deinen-semesterabschluss-verkackst/ https://bszonline.de/2016/02/01/wie-du-deinen-semesterabschluss-verkackst/#respond Mon, 01 Feb 2016 15:25:43 +0000 https://bszonline.de/2016/02/01/wie-du-deinen-semesterabschluss-verkackst/ Was machst Du schon wieder in der Mensa? Wolltest Du nicht lernen? Stattdessen liest Du dieses Schundblatt. Die Klausurphase rückt näher, die Hausarbeiten müssen bald abgegeben werden und die nächste mündliche Prüfung ist auch nicht mehr fern. Das macht Dir so sehr zu schaffen, dass Du zur Ablenkung sogar die :bsz in die Hand nimmst. Wenn Du dieses Semester also mal so richtig verkacken willst, dann bist Du hier genau richtig. Wir zeigen Dir sechs Tipps, wie Du Dich möglichst ineffektiv und nervig vorbereitest, damit Dir auch in diesem Halbjahr die volle Ladung Frustration nicht entgeht.

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Was machst Du schon wieder in der Mensa? Wolltest Du nicht lernen? Stattdessen liest Du dieses Schundblatt. Die Klausurphase rückt näher, die Hausarbeiten müssen bald abgegeben werden und die nächste mündliche Prüfung ist auch nicht mehr fern. Das macht Dir so sehr zu schaffen, dass Du zur Ablenkung sogar die :bsz in die Hand nimmst. Wenn Du dieses Semester also mal so richtig verkacken willst, dann bist Du hier genau richtig. Wir zeigen Dir sechs Tipps, wie Du Dich möglichst ineffektiv und nervig vorbereitest, damit Dir auch in diesem Halbjahr die volle Ladung Frustration nicht entgeht.

1. Abgabetermin: Irgendwann

Wer sich selbst ein Ultimatum setzt (Hausarbeit bis Ende des Semesters, sich danach einen Monat lang um Praktikumsbewerbungen kümmern, bis 30. Juni einen Töpferkurs besuchen und Mutti einen Aschenbecher formen, …), läuft Gefahr, diese auch einzuhalten. Dann schiebt man die Hausarbeiten lieber bis zum übernächsten Semester auf und stellt dann fest, dass die betreffende Dozentin zwischenzeitlich die Uni verlassen hat. Und ein Seminar noch einmal zu besuchen, um das Modul zu bestehen, ist ja fast schon die Krönung des Versemmelns.

2. Chaotischer Tagesablauf

Mittags aufstehen, um 14 Uhr in die Vorlesung oder auch nicht und am Nachmittag machen wir uns vielleicht an die Prüfungsvorbereitung. Spätestens aber am Abend. Wenn nicht die Claudia anruft und uns daran erinnert, dass heute ja wieder die Wohnheimbar auf hat und es Fiege für 1,20 Euro gibt. Morgen ist ja auch noch ein Tag – und eine andere Wohnheimbar. So lässt es sich leben.

Denn wer seinen Tag im Kalender durchplant, Zeitmanagement-Techniken wie die Pomodori-Technik (25 Minuten an eine Aufgabe setzen, 5 Minuten Pause) einsetzt, auf Motivationsexpertin Simone Wessels hört („Die zur Verfügung stehende Lernzeit nur zu 60 Prozent mit Stoff füllen. 40 Prozent bleiben für unvorhergesehene Probleme oder Exkurse.“), hat am Ende des Tages was geschafft und kann sein abendliches Fiege entspannt und zufrieden genießen, kann sich sogar öfter mit Freunden und Freundinnen treffen, ist aber voll spießig und verhaut sein Studium nicht.

3. Du bist nur Dir selbst Rechenschaft schuldig

Wer seine Pläne und Fristen FreundInnen mitteilt, hat sogar Menschen, die mit ein Auge drauf haben, ob diese Deadline eingehalten wird. Simone Wessels studiert an der RUB und rät: „Die Fristen kann man anderen Menschen mitteilen und sie so zu echten Deadlines machen: ‚Bis XY (z. B. eine Woche vor Abgabe) schicke ich dir meine Bachelor-Arbeit zum Probelesen.‘“ Allerdings hat sie einen Workshop zum Thema „Studium und Leben in Balance“ in der OASE (siehe Box unten) geleitet – und von Balance wollen wir doch gar nichts wissen.

4. Ständige Erreichbarkeit ist alles

Lass in Deinem Browser auf jeden Fall neben den Tabs, die Du zum Lernen brauchst, auch Facebook und Instagram auf! Vergiss auch nicht, Dein Smartphone inklusive Whatsapp auf dem Schreibtisch liegen zu haben.

Rufe diese Seiten immer wieder dann auf, wenn Du merkst, dass der Text, den Du vorbereiten sollst, langweilig, unverständlich, auf englisch oder schwierig ist und voller langer Sätze und unbekannter Fachbegriffe steckt. Versuch gar nicht erst, richtig durchzusteigen, sondern belohne dich mit einem kurzen Blick ins Chatfenster oder die Timeline eines Grundschulfreundes, der Dich vor einem Jahr geaddet hat und mit dem Du wie die acht Jahre davor sonst keinen weiteren Kontakt hattest. Schließlich studierst Du. Du bist klug. Dein Gehirn ist dennoch nicht in der Lage, sich alle zwei Minuten auf ein ganz anderes Thema einzulassen. Aber das macht ja nix. Katzenvideos sind ohnehin interessanter.

5. Lernen ist Pflicht, Arbeit und Qual

Mache diesen Satz zu Deinem Mantra, das Du immer wieder aufsagst: „Ich habe keine Lust zu lernen. Das Fach ist doof und ich falle ohnehin durch die Prüfung.“ So gehst Du sicher, dass Du Dich sträubst, aufschiebst, schlechte Laune hast und am Ende wirklich durchfällst.

„Sich selbst austricksen mit der ‚Ich mach nur 5 Minuten‘-Methode: Fünf Minuten Lernen klingt nicht so einschüchternd wie zwei Stunden. So fängt man leichter an und bleibt am Ende doch länger als fünf Minuten dabei, denn schließlich kommt man in fünf Minuten nicht weit und der Forrest-Gump-Effekt setzt ein („Wenn ich bis zum Gartentor laufen kann, dann kann ich auch bis zum Ende der Straße laufen …“). Nicht nur Ziele formulieren und aufschreiben (Ich werde die Klausur bestehen …), sondern auch, warum man das Ziel erreichen will (… weil ich dann meinem Abschluss einen großen Schritt näher bin und bald in meinen Traumjob als XY starten kann). Ziele dann über dem Schreibtisch aufhängen und bei Sinnkrisen nochmal durchlesen.“ All das rät wieder Simone. Aber was weiß die denn schon davon, wie man sein Studium in den Sand setzt?

6. Wer lernt, braucht kein Leben

„Merke: Ein unausgeruhtes Gehirn ist ein dummes Gehirn und ein dummes Gehirn besteht keine Klausur oder Prüfung.“ Na endlich rät Simone uns mal etwas, was uns unserem Ziel näher bringt! Also: Verzichte auf alle Pausen und Schlaf!

Verzichte vor allem auch auf Freizeitaktivitäten. Schließe dich der Fraktion Ich habe in zwei Wochen eine Prüfung, bis dahin unternehme ich überhaupt nichts an. So stellst Du sicher, dass Du Dein Gehirn für seine Leistung nicht einmal belohnst, sondern nur mit Frustration strafst. Außerdem behältst Du Deine isolierten Lernphasen ohne soziale Kontakte als besonders verschwendete Lebenszeit im Kopf. Vielleicht bestehst Du dann die Prüfung. Wahrscheinlich ist aber auch, dass Du vor lauter Motivationslosigkeit ganz viel aufschiebst und Du letztlich weder Erfolg noch Spaß hast.

:Marek Firlej &

:Katharina Cygan

Infobox: Wo beim Lernen Lernen geholfen wird

Um sicherzugehen, dass Du Dir nicht doch einen Schein verdienst, solltest Du folgende Anlaufstellen meiden:

Die OASE bietet diverse Coachings und Workshops rund um die Prüfungsvorbereitung und Studienorganisation an. Genauso wie diese Angebote ist auch der Lernraum am Buscheyplatz 3 kostenlos. Klingt verlockend und sorgt am Ende noch für ein sorgloses Studium, also Finger weg. rub.de/oase

Wenn Du Deine Seminar- oder Abschlussarbeit in den Sand setzen willst, dann mache einen Bogen ums Schreibzentrum. Schließlich willst Du ja gar nicht erfahren, wie Du Themen eingrenzt, Schreibblockaden überwindest oder Deinen Text richtig überarbeitest. sz.rub.de

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Falls es wieder zu eng wird https://bszonline.de/2016/01/25/falls-es-wieder-zu-eng-wird/ https://bszonline.de/2016/01/25/falls-es-wieder-zu-eng-wird/#respond Mon, 25 Jan 2016 17:39:46 +0000 https://bszonline.de/2016/01/25/falls-es-wieder-zu-eng-wird/ Die Vorlesungszeit nähert sich mit großen Schritten ihrem Ende. Wir wissen alle, dass die darauf folgenden Ferien noch stressiger sein können: Praktika, Hausarbeiten, Klausuren. Der Schreibtisch ist voll mit Lernstoff, Anspannung macht sich breit.

Wie Ihr Euch am besten für Prüfungen vorbereitet oder Euch davon ablenkt, erfahrt Ihr in der nächsten Ausgabe.

Aber schon jetzt erfahrt Ihr in unserer Alles-Außer-Kellnern-Reihe, wie Ihr Euch entspannen könnt. Denn nicht nur Euer Handy kann Euch mit milden Vibrationen ablenken …

:Die Redaktion

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Dem Lernstress keine Chance geben https://bszonline.de/2015/08/17/dem-lernstress-keine-chance-geben/ https://bszonline.de/2015/08/17/dem-lernstress-keine-chance-geben/#respond Mon, 17 Aug 2015 14:38:25 +0000 https://bszonline.de/2015/08/17/dem-lernstress-keine-chance-geben/ Hausarbeiten, Blockseminare, Prüfungsvorbereitungen – auch wenn derzeit offiziell vorlesungsfreie Zeit ist, genießen nur die Wenigsten von uns das Privileg, drei Monate lang auf der faulen Haut liegen zu können. Stress im Studium ist also ein Thema, das auch in den Semesterferien nicht aus der Welt ist. Tipps gegen Lernstress verspricht nun das im Rahmen eines Seminars von einer Gruppe RUB-Studis gegründete Onlineportal „Gelassen studieren“. 
 
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Hausarbeiten, Blockseminare, Prüfungsvorbereitungen – auch wenn derzeit offiziell vorlesungsfreie Zeit ist, genießen nur die Wenigsten von uns das Privileg, drei Monate lang auf der faulen Haut liegen zu können. Stress im Studium ist also ein Thema, das auch in den Semesterferien nicht aus der Welt ist. Tipps gegen Lernstress verspricht nun das im Rahmen eines Seminars von einer Gruppe RUB-Studis gegründete Onlineportal „Gelassen studieren“. 
 
Missstände an der Uni aufdecken und kreative Lösungen für studentische Probleme finden – so lautet das Ziel des Seminars „Theorie und Praxis des Projektmanagements“, das seit einigen Jahren jedes Semester im Optionalbereich läuft und auf eine beachtliche Reihe erfolgreicher Projekte zurückblicken kann. So entstanden beispielsweise die RUB-Kleinanzeigenbörse oder eine Karrieremesse für Sprach- und LiteraturwissenschaftlerInnen aus dem Seminar heraus. Der Bedarf an Projekten, die zur Verbesserung des Unialltags beitragen, scheint jedoch noch immer nicht gedeckt, wie Michèle Reich, Studentin der Erziehungswissenschaften und Teilnehmerin des Seminars, berichtet: „Als wir in Projektgruppen eingeteilt wurden und uns überlegt haben, mit welchen Problemen wir im Alltag zu kämpfen haben, war ziemlich schnell klar, dass Stress für uns alle ein großes Thema ist.“ Auch ihrer Teamkollegin Anke Lambrecht ist dieses Problem aus ihrer Arbeit im Gesundheitsmanagement bekannt: „Das gab schließlich den Anstoß für unser Projekt.“
 
Tipps zum Studieren – und Schlafen
 
Durch die Überlegungen, wie man den KommilitonInnen Tipps zur Stressbewältigung vermitteln könne, kristallisierte sich für die fünfköpfige Projektgruppe rasch die Idee heraus, das Onlineportal „Gelassen studieren“ ins Leben zu rufen. Hier geben zahlreiche ExpertInnen aus Bereichen wie Psychologie oder Gesundheitsmanagement ihr Wissen weiter. Die Angebotspalette reicht hierbei von kleinen Sportübungen zur Entspannung über Tipps zur Planung der Abschlussarbeit bis hin zu einem Videokurs mit dem Titel „Abschalten und endlich schlafen.“
 
LeserInnen-Nähe erwünscht!
 
Die Arbeit des Projektteams beschränkt sich jedoch nicht nur darauf, ExpertInnen für das Schreiben von Artikeln zu gewinnen – die Texte werden von den fünf Studierenden auch redigiert, um sicherzustellen, dass sie auf ihre KommilitonInnen ansprechend wirken. „Wir achten zum Beispiel immer darauf, dass die Leser geduzt werden und die Texte möglichst verständlich und einfach gehalten sind. Diesem Prinzip wollen wir auch treu bleiben“ erklärt Michèle. Zudem werden die auf der Seite veröffentlichten Tipps natürlich als Erstes vom Team selbst ausprobiert: „So haben wir selbst einige hilfreiche Dinge zum Thema Stressbewältigung gelernt!“
Von der Wirksamkeit der Anti-Stress-Tipps können sich nun nicht nur Studierende in Bochum überzeugen. „Da unsere Seite öffentlich und kostenlos ist, können natürlich Studierende aus ganz Deutschland darauf zugreifen“, erklärt Anke. 
Die Außendarstellung funktioniert bereits: In Kürze soll das Onlineportal in der an zahlreichen Hochschulen vertretenen CampusApp verlinkt werden. Ihr findet es sonst auch unter gelassen-studieren.chorus-solutions.de. 
 
:Birthe Kolb
 
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