Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Kino | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Mon, 20 Oct 2025 10:16:38 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Kino | BSZ https://bszonline.de 32 32 Ein Balanceakt zwischen Wunder und Wiederholung https://bszonline.de/2025/10/20/ein-balanceakt-zwischen-wunder-und-wiederholung/ https://bszonline.de/2025/10/20/ein-balanceakt-zwischen-wunder-und-wiederholung/#respond Mon, 20 Oct 2025 10:16:36 +0000 https://bszonline.de/?p=25909 Die Dinosaurier sind dieses Mal nicht nur in Bochum los, sondern deutschlandweit auf den Leinwänden der Kinos. Mit Jurassic World: Die Wiedergeburt erblickt ein weiterer Streifen der bekannten Film-Reihe das Licht der Welt und schreit laut: Back to the roots!
Aber lohnt sich die Reise zu diesen „roots“ überhaupt?

Ein Blick zurück ins Jahr 1933. Steven Spielberg brachte in diesem Jahr den ersten Teil der Jurassic Park-Reihe raus und begeisterte mit den damals noch neuartigen Spezialeffekten des Films und der außergewöhnlichen Geschichte die Massen.
Die Idee des Films basiert auf einer Romanvorlage aus 1990 und führt den Menschen eine dystopische Realität vor Augen, in der Dinosaurier dank moderner Gentechnik wiederbelebt und auf einer abgelegenen Insel für Forschung und Unterhaltung gehalten werden.
In den nächsten Jahren folgen mit Vergessene Welt: Jurassic Park (1997) und Jurassic Park III (2001) die zwei restlichen Filme, welche die Trilogie abschließen. Die Eröffnung eines echten Freizeitparks ist für die Protagonist:innen noch weit entfernt.
2015 wurde dann mit Jurassic World eine neue Trilogie eröffnet, die die Handlung um die Dino-Insel in die Gegenwart verlegt. Aus dem Dinosaurier-Paradies ist nun ein durchkommerzialisiertes Unterhaltungsunternehmen geworden. Die fantastische Welt der Dinos verkörpert sinnbildlich die menschliche Profitgier und Maßlosigkeit. Der Profit durch die Wiedererweckung der Dinosaurier bleibt auch in Zukunft ein zentrales Thema der Filme.

Am 2. Juli 2025 wurde das Tor zur Urzeit erneut geöffnet , doch dieses Mal für ein neues Kapitel, das unabhängig von seinen Vorgängern erzählt wird. Die Handlung von Jurassic World: Die Wiedergeburt setzt fünf Jahre nach den Ereignissen des letzten Films 2022 ein. Mittlerweile leben die Dinosaurier fern von den Menschen und haben sich auf eine abgelegene Insel zurückgezogen. Hier gelten die Gesetze der unbarmherzigen Natur und das Recht des Stärkeren.
Genau in diese wilde Zone wagt sich eine Gruppe aus Menschen, die ungewöhnlicher nicht sein könnte: eine knallharte Söldnerin (Scarlett Johansson), ein idealistischer Paläontologe (Jonathan Bailey) und ein gewissenhafter Kapitän (Mahershala Ali). Unter dem Deckmantel der Wissenschaft sollen sie gegen eine hohe Entschädigung die Blutproben seltener Spezies beschaffen. Der Auftraggeber hinter dieser Expedition ist dabei ein skrupelloses Pharmaunternehmen, für das einzig und allein das Geld zählt.

Zur selben Zeit strandet eine Familie auf der Insel der Dinosaurier und findet sich bald darauf in einem erbarmungslosen Kampf ums Überleben wieder, bei dem die Dinosaurier nicht das einzige Übel sind. Das Schicksal führt die Pfade der beiden Gruppen schließlich zusammen. Was hier zunächst als klassisches Survival-Abenteuer beginnt, wächst schon bald zu einem Thriller über Vertrauen und Verrat an. Immer deutlicher wird die Frage: Wer ist hier eigentlich die gefährlichere Spezies – Mensch oder Dinosauerier?

Zu den größten Highlights des Films zählt wohl seine V visuelle Kraft durch die gekonnte und bewusste Nutzung von VFX (Visual Effects) und SFX (Special Effects). Die Dinosaurier und die Umgebung wirken unglaublich real und lebensnah – als könnte es sich um eine tatsächliche Realität handeln. Man verliert schnell das Gefühl für die Leinwand, wenn einem ein fauchender Dinosaurier mit messerscharfen Zähnen gegenübersteht.
Mit altbekannten Elementen wird auch in Jurassic World: Die Wiedergeburt gespielt.

So ist der Film voller Action, ohne dabei auf endlose Zerstörungsorgien zurückzugreifen. Die Spannung bleibt durch das Erzähltempo bis zum Ende bestehen.
Natürlich ist ein Jurassic-Film nichts ohne das vertraute Jurassic-Feeling. Besonders die ersten Szenen, in denen das Expeditionsteam durch den nebelverhangenen Dschungel streift und auf friedliche Urzeit-Echsen trifft, atmen den Geist von Jurassic Park und verströmen eine nostalgische Wärme. In mehreren Momenten hält die Kamera einfach inne – ohne Kampf, ohne Spektakel – und zeigt uns die Magie der Dinosaurier, die von ihrer reinen Existenz ausgeht. Die erwartungsvolle Anspannung ist hier das Ergebnis der Mischung aus Furcht und Staunen. Eben diese Szenen machen Die Wiedergeburt dann doch sehenswert und erinnern daran, warum Steven Spielbergs Original einst so einschlug.

Inhaltlich schwächelt der Film allerdings, wenn man ihn mit seinen Vorgängern vergleicht. Die Figuren sind schnell umrissen und haben keine echte tiefe. Viel eher hat man das Gefühl, sie folgen einem bestimmten Figurenkonzept, das aus einem Topf voller Charakter-Klischees gespeist wird. Die harte Kämpferin mit einem weichen Kern, der Wissenschaftler, der den Glauben an das Gute nicht verlieren will und ein Kind als moralischer Kompass. Echte Überraschungen und unerwartete Plot-Twists sucht man hier vergeblich. Ähnlich verhält es sich mit den Dialogen – sie sind schablonenhaft und folgen etwas zu offensichtlich einem Skript. In diesem Sinne lässt der Film tief blicken und man spürt, dass die Produzenten vor allem eines wollten: Ein Abenteuer liefern, das durch sein Storytelling weltweit funktioniert und Anklang findet. Das Ergebnis ist jedoch ein 0815-Dino-Abenteuer, dass es in seiner Art schon mehr als nur einmal gibt. Echte Emotionalität und Charakterentwicklung gehen auf der Reise zur Insel in den Weiten des Ozeans verloren.

:Alina Nougmanov

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Alte Gruselgeschichte neu aufgelegt https://bszonline.de/2025/01/13/alte-gruselgeschichte-neu-aufgelegt/ https://bszonline.de/2025/01/13/alte-gruselgeschichte-neu-aufgelegt/#respond Mon, 13 Jan 2025 12:46:25 +0000 https://bszonline.de/?p=25393 Ein Horror-Klassiker ist zurück auf der Leinwand, doch seit seinem Erstauftritt vor über 100 Jahren hat sich viel getan. Ist die Neuauflage schrecklich gut oder zum Davonlaufen?

Unter der Regie von Robert Eggers (The Northman, Der Leuchtturm) ist
Nosferatu eine Neuinterpretation des gleichnamigen Stummfilmklassikers von 1922. Die Hauptrollen spielen Bill Skarsgård als Graf Orlok, Lily-Rose Depp als Ellen Hutter und Nicholas Hoult als ihr Ehemann Thomas Hutter.
Die Handlung folgt dem jungen Ehepaar Thomas und Ellen Hutter im Deutschland des frühen 19. Jahrhunderts. Thomas, ein Immobilienmakler, reist in die Karpaten, um dem geheimnisvollen Graf Orlok ein Anwesen zu verkaufen. Während seiner Abwesenheit wird Ellen von düsteren Visionen und Albträumen heimgesucht, die auf eine unheimliche Verbindung zu Orlok hindeuten. Als der Graf nach Wisborg zieht, bringt er nicht nur die Pest mit sich, sondern auch eine unheilvolle Obsession für Ellen, die schließlich zu einem tödlichen Showdown führt.

Die Geschichte von Nosferatu hat sich Bram Stokers Buch Dracula als Vorlage genommen, ohne die Erlaubnis des Autors. Das führte zu einem Rechtsstreit und fast dazu, dass Nosferatu 1922 gar nicht erschienen wäre. Der Film sollte nach dem verlorenen Urheberrechtsstreit vernichtet werden, blieb aber durch eine vereinzelte illegale Kopie erhalten. Heute gilt Nosferatu von Regisseur Friedrich Willhelm Murnau aus der Weimarer Republik als der erste Horror-Film, der jemals gedreht wurde und ist damit zum Film-Klassiker und ein Teil der Pop-Kultur geworden. Eine berühmte Folge der Serie Spongebob Squarepants spiegelt diesen Einzug in die Pop-Kultur wieder.

Robert Eggers schafft es in seiner Interpretation des Klassikers erneut das Publikum in Angst und Schrecken zu versetzen. Er bleibt dabei dem Ursprungsmaterial getreu und wertet dieses mit einem modernen Look und einer düsteren Atmosphäre auf.
Besonders bemerkenswert ist zum Beispiel das Spiel mit dem Licht, das in mehreren Szenen für ein schön schauriges Seherlebnis sorgt. Auch die Stimme des Grafen Orlok donnert regelrecht durch den Kinosaal, in einer Weise, die das Blut in den Adern gefrieren lässt. Generell ist die Bildpräsenz des Grafen atemberaubend. Wenn er in der Szene ist, dann dominiert er diese. Ebenso dominant in den Szenen ist Lily-Rose Depp, die hier ihre schauspielerische Leistung unter Beweis stellt und der Rolle der Ellen Hunter einen neuen und selbstbewussten Geist einhaucht. Kritik an dem Film ist Meckern auf hohem Niveau. Zu bemängeln wäre, dass der Film nicht ganz der Direktion von Robert Eggers gerecht wird. Ein gewisses „Etwas”, einen Oha-Moment, der typisch für Eggers ist, sucht man in Nosferatu leider vergebens. Dies ist aber weniger Eggers Verschulden, sondern das des Ausgangsmaterials. Wer sich also schon zu Jahresbeginn richtig gruseln möchte, wird in Nosferatu auf seine/ihre Kosten kommen. Der Film wird dem Klassiker aus 1922 allemal gerecht.

:Artur Airich

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Glückauf – Film ab! Kino- und Filmgeschichte des Ruhrgebiets. Die neue Sonderausstellung auf Zeche Zollverein https://bszonline.de/2024/12/22/glueckauf-film-ab-kino-und-filmgeschichte-des-ruhrgebiets-die-neue-sonderausstellung-auf-zeche-zollverein/ https://bszonline.de/2024/12/22/glueckauf-film-ab-kino-und-filmgeschichte-des-ruhrgebiets-die-neue-sonderausstellung-auf-zeche-zollverein/#respond Sun, 22 Dec 2024 13:34:11 +0000 https://bszonline.de/?p=25347 Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Filmstudios Glückauf, gibt es nun eine Sonderausstellung zur Film- und Kinogeschichte des Ruhrgebiets auf Zeche Zollverein. Hier werden den Besucher:innen eine Ansammlung von Artefakten der Filmgeschichte geboten sowie Ausschnitte aus den bekanntesten Filmen des Ruhrgebiets.

Wenn man an das Ruhrgebiet denkt, dann vielleicht nicht unbedingt an Filmstudios und Dreharbeiten. Doch auch hier gibt es eine lebhafte Kultur rund um die Bewegtbilder. Die Ausstellung im Ruhrmuseum auf Zeche Zollverein zeigt unter anderem die Darstellungen des Ruhrgebiets in verschiedenen deutschen und europäischen Produktionen. Das Interesse an der Region, die für Kohle und Stahl, Fußball etc. steht war immer groß. Von Dokumentarfilmen, bis hin zu Blockbuster Spielfilmen wurde hier schon fast alles gedreht. Aber auch die Kinokultur wird bei der Ausstellung thematisiert. Früher gab es unzählige davon in ganz Deutschland und eben auch hier bei uns. Das Aussterben der kleinen Kinos und die Geschichte der Filme die im Ruhrgebiet spielen, werden den Besucher:innen natürlich nicht nur durch Dinge in Schaukästen erklärt, sondern auch durch viele kleine Kinovorstellungen in der Ausstellung.
Daneben gibt es aber auch ein umfangreiches Kinoprogramm sowie Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops. Einer davon ist eine praktische Übung, die für die angehenden Historiker:innen der Ruhr-Uni Bochum angeboten wird – und zwar als Blockseminar. Über das Filmprogramm und auch alle anderen Programmpunkte zur Ausstellung, kann man sich auf der Website des Ruhrmuseums informieren Link. Es werden unter anderem Klassiker gezeigt wie „Das Wunder von Bern“, „Manta-Der Film“ und „Der junge muss an die frische Luft“. Besonders sind hierbei die internationalen Filme, die im Ruhrgebiet spielen und in der originalen Vertonung gezeigt werden.
:Film ab! Kino- und Filmgeschichte des Ruhrgebiets. Die neue Sonderausstellung auf Zeche Zollverein

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Filmreview zu Gladiator II ,”Are you not Entertained?” https://bszonline.de/2024/12/02/filmreview-zu-gladiator-ii-are-you-not-entertained/ https://bszonline.de/2024/12/02/filmreview-zu-gladiator-ii-are-you-not-entertained/#respond Mon, 02 Dec 2024 11:39:39 +0000 https://bszonline.de/?p=25280 “Maximus! Maximus!“
Noch heute kann ich es hören, wie damals, als ich zum ersten Mal den Film Gladiator mit Russel Crow in der Hauptrolle sah. Der Film hat Kultstatus und gehört zu den großen Action Filmen der Geschichte. Nun nach 24 Jahren setzt Ridley Scott den Film mit dem zweiten Teil fort. Aber hätte es dies wirklich gebraucht? Wie gut ist der neue Gladiator und wie schlägt er sich im Vergleich zum alten?

Gladiator setzte im Jahre 2000 ein sehr gutes Beispiel dafür, wie ein Action Film mit antikem Setting auszusehen hat. Der Film spielt zur Zeit des Kaiser Komodos und folgt der Geschichte von Maximus, einen Römischen Feldherren, welcher verraten wird und später als Sklave in der Arena kämpfen muss. Die Musik und die praktischen Effekte halten sich auch noch über 20 Jahre später sehr gut im Vergleich zu modernen Filmen. Auch wenn heutzutage die Computer-Effekte und Kulissen etwas eingestaubt wirken, kann der Film immer noch durch seine epische Szenerie und Geschichte überzeugen. Doch wie sieht es nun mit dem zweiten Teil aus?
In Gladiator II folgen wir der Geschichte von Hanno, gespielt von Paul Mescal, ein Soldat und Befehlshaber im Heer des Nubischen Königs, ein Königreich an der Mittelmeerküste von Afrika. Hanno kam als Kind nach Nubien, doch niemand weiß so genau, woher er ursprünglich stammt. Das Königreich widersetzt sich dem Römischen Reich und den beiden Kaisern, Geta und Caracalla. Dafür entsenden diese den Tribun Justus Acacius, gespielt von Pedro Pascal, um das Königreich zu unterwerfen. Bei der darauffolgenden Schlacht wird Hannos Frau Arishat getötet und er selbst als Sklave genommen. Er wird nach Rom verschleppt und vom Sklavenhändler Macrinus, gespielt von Denzel Washington, gekauft. Eben dieser erkennt Hannos Stärke und Zorn und bildet ihn zum Gladiator aus, um im Kolosseum anzutreten.
Der Film beeindruckt, wie auch der Vorgänger, durch seine Inszenierung. Schiffskämpfe im gefluteten Kolosseum, mit Haien im Wasser, große Schlachten und blutige Kämpfe. Das CGI muss sich hier definitiv nicht verstecken, auch wenn man bei einige Sachen doch schon sehr die Animationen sieht. Genug praktische Effekte sind aber auch vorhanden, um Fans bei Laune zu halten. Die Charaktere des Films sind wieder großartig gespielt und klassisch ausgearbeitet. Es ist nicht kompliziert zu verstehen, welche Charaktere hier die Guten und welche die Bösen sind. Es gibt auch nicht wirklich eine Vielschichtigkeit und der Film folgt eher der Spannungskurve des klassischen Dramas.
Doch Gladiator II ist natürlich hauptsächlich gefragt wegen der Action, Gladiatoren, die sich in blutigen Kämpfen zur Belustigung der Massen töten. Dies macht der Film ausgezeichnet, die Choreografien sehen gut aus und sowohl die Zweikämpfe als auch die großen Schlachten machen Lust auf mehr. Ein Film, den man versteht, ohne groß im Thema drin zu sein und der ein Bildspektakel auf die Leinwand bringt.
Jedoch gibt es auch etwas zu kritisieren. Gladiator II hat wie bereits erwähnt einige Schwächen beim CGI, auch wenn das schon Meckern auf hohen Niveau ist. Mehr Abzüge muss ich hier bei der Musik machen, auch wenn sie im Ganzen gut zum Film passt. Die Musik kommt bei weitem nicht an den ersten Teil heran, auch wenn ein bis zwei alte Titel wiederverwendet werden. Auch die Charaktere sind nicht so gut ausgearbeitet wie im ersten Teil. Alle Schauspieler machen ihren Job super, aber leider ist die Interaktion zwischen manchen Schlüsselcharakteren sehr begrenzt, weswegen zwischenmenschliche Beziehungen manchmal etwas gehetzt wirken. Dafür ist aber wie gesagt hauptsächlich das Screen Play verantwortlich.
Im Großen und Ganzen ist der Film aber gelungen, er wäre wahrscheinlich besser, wenn man ihn nicht mit den Vorgänger vergleichen würde. Aber auch so muss er sich nicht verstecken. Mit einem Boxoffice von 153 Millionen Dollar ist er auch aus finanzieller Perspektive nicht unerfolgreich. Es bleibt nur abzuwarten, wie er bei den Oscars abschneidet. Der erste Teil konnte fünf Oscars gewinnen, darunter den für den besten Film.
Für Fans von Action Filmen in historischen Settings definitiv zu empfehlen, aber eine Sache möchte ich noch erwähnen, der Film ist keine Doku und nimmt sich viele Freiheiten, um eine Geschichte zu erzählen, welche grob auf historischen Begebenheiten basiert. Es ist wichtig zu erwähnen, weil solche Filme die Vorstellung der meisten Leute über die Antike beeinflussen. Das heißt nicht, dass der Film diesbezüglich schlecht ist oder einen besseren Job hätte machen müssen. Der Film ist lediglich eine fiktive Geschichte und Kostüme, Kulissen, Dialoge und Personen spiegeln nicht die realen historischen Begebenheiten wider.
Ich hatte mit dem Film viel Spaß! Dieses Action-Spektakel voller Blut und Intrigen ist definitiv einer der besseren Kinofilme des Jahres 2024.
: Steven Schöpper

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Kinopremier im Premierenkino https://bszonline.de/2022/06/27/kinopremier-im-premierenkino/ https://bszonline.de/2022/06/27/kinopremier-im-premierenkino/#respond Mon, 27 Jun 2022 16:24:49 +0000 https://bszonline.de/2022/06/27/kinopremier-im-premierenkino/ „A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe“ wurde am 13. Juli in der Lichtburg Essen erstaufgeführt. Was ist in dem Spielfilm zu sehen und was sagen Regisseurin und Darstellende?  

 

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„A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe“ wurde am 13. Juli in der Lichtburg Essen erstaufgeführt. Was ist in dem Spielfilm zu sehen und was sagen Regisseurin und Darstellende?  

Es war nicht die erste Premiere, die in der Lichtburg zu sehen war, und auch nicht die erste Premiere des Films selbst. Dennoch warteten am 13.06.2022 viele Menschen gespannt am roten Teppich auf die Stars des Abends. 
Das Liebesdrama „A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe“ ist der vierte realisierte Spielfilm von Regisseurin und Drehbuchautorin Nicolette Krebitz und eine deutsch-französische Koproduktion. Die beiden Hauptfiguren Anna und Adrian werden von Schauspielerin Sophie Rois und Neuentdeckung Milan Herms dargestellt. Uraufgeführt wurde der Film auf der Berlinale 2022, er war dort nominiert für den Goldenen Bären. Nun kann er auch in den Kinos angesehen werden. 
Ein schwarzer Wagen fuhr vor. Sie waren da – Nicolette Krebitz, Sophie Rois und Milan Herms. Eifrig wurden Kameras bereitgehalten und die professionell posierenden Filmstars abgelichtet. Vor einer Fotowand wurde das Ganze wiederholt. Die Besuchenden hatten derweil schon im großen Kinosaal Platz genommen. 

Der Film startete und damit eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. Anna, eine alternde ehemalige Schauspielerin, nimmt widerwillig den Job als 

Sprechlehrerin eines jugendlichen Waisenjungen an. Obwohl sie diesen als einen Taschendieb wiedererkennt, gewinnt sie den jungen Mann gern. Auch Adrian verliebt sich in seine Lehrerin. Er klaut ihr Geschenke und versucht, ihr näherzukommen. Nachdem er sogar des Nachts auf der Straße vor ihrer Haustür liegt und laut nach ihr ruft, gibt Anna schlussendlich nach und lässt ihre Gefühle zu. Damit beginnt für beide ein großes Abenteuer. Insgesamt kam der Film mit sehr wenigen Darstellenden aus und bot eindrucksvolle Bilder. 

Regisseurin Nicolette Krebitz erklärte im nach dem Film erfolgenden kurzen Gespräch auf der Bühne, dass es im Film versteckte Hinweise auf französische Filme der 60er/70er-Jahre gebe. Zu dieser Zeit hätten sich Frauen in die Welt aufgemacht und frivole Dinge getan, dabei aber ihre Würde behalten. Laut Sophie Rois ist Annas Tugend die Arroganz. Sie und ihr Schüler seien beide arrogant und eroberten sich somit ein Stück Leben. Der Film zeige auf elegante Weise, wie sie auf die Verhältnisse pfiffen. Milan Herms verriet über seinen Charakter Adrian, dass dieser viele Ängste habe und daher Distanz zu seiner Umwelt wahre. Beim Dreh habe er daher Selbstwertprobleme zulassen müssen. Anna sei nicht nur Sprechlehrerin, sondern auch Adrians Lehrerin in Arroganz, Selbstwert und Außenseitertum. 

Es ist ein künstlerischer Film, der vielfältige emotionale Reaktionen bei den Zuschauenden wecken kann. Nicht nur die außergewöhnliche Beziehung der beiden Hauptfiguren, auch die kleinen liebevollen Details bleiben im Gedächtnis.                 

 

  :Alissa Wolters

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Das große Brüllen https://bszonline.de/2022/05/15/das-grosse-bruellen/ https://bszonline.de/2022/05/15/das-grosse-bruellen/#respond Sun, 15 May 2022 19:09:58 +0000 https://bszonline.de/2022/05/15/das-grosse-bruellen/ The Northman will einen realistischen Einblick in das Leben der Wikinger bieten, doch verliert sich dabei zu sehr in Ehrfurcht und Bewunderung.  

Der amerikanische Regisseur Robert Eggers durfte in seinem erst dritten Spielfilm „The Northman“ zum ersten Mal über ein höheres Budget verfügen. Sein Debüt „The Witch“ und der darauffolgende Überraschungserfolg „Der Leuchtturm“ lebten von einer Intimität, die durch die Begrenztheit ihrer Mittel gefördert wurden, wenn auch eine gewisse inhaltliche Leere der größtenteils bezaubernden Optik gegenüberstand. Nun durfte er sich einem neuen Mythos widmen und verwendete die Finanzen, die ihm anvertraut wurden, zunächst erstmal für eine auffallend prominente Besetzung. Alexander Skarsgård spielt an der Seite von Nicole Kidman, Anya Taylor-Joy und Ethan Hawke, während Willem Dafoe oder Björk nur Platz für winzige Auftritte finden. 

Die Geschichte ist lose an die altdänische Sage um den Prinz Amleth angelehnt, die auch Grundlage für Shakespeares Hamlet war. Was Eggers zeigen will, erinnert auch stark an einen shakespeareschen Pathos rund um bestialische Gewalt und fließendes Königsblut. Prinz Amleth will den Mörder seines Vaters rächen, der zu allem Überfluss auch noch seine Mutter geheiratet hat, und geht als Kind ins Exil um Jahre später als ausgewachsene Killermaschine zurückzukehren. Kein Hehl wird aus der maßlosen Grausamkeit dieser Zeit, circa am Anfang des zehnten Jahrhunderts, gemacht, denn reihenweise wird sowohl sinnlose als auch völlig übertriebene Gewalt handwerklich geschickt in Szene gesetzt. Dabei gelingt jedoch eine Sache ganz und gar nicht: natürlich muss dem Publikum nicht explizit gesagt werden, dass es die gezeigte Auslöschung ganzer Dörfer zu verurteilen hat, aber durch die Imposanz seiner Bilder macht Eggers den überlegenen Krieger Amleth zu einer Heldenfigur, die die ein oder anderen Zuschauenden in Begeisterung versetzt. Die Gewaltpornographie wird begleitet von Kamerafahrten, die immer schon wissen, was als nächstes passiert, denn die Vorherbestimmung der Geschehnisse wird durchgehend in Erinnerung gerufen. Amleth führt bei seinem Massenmord lediglich den Willen des Schicksals aus. 

Hinzu kommt der esoterische Umgang mit den Mythen dieser Zeit, denn die Götter und Gestalten, an die Eggers Figuren glauben, lässt er als real erscheinen. Permanent gibt er dem Geschehenen Recht und lässt den heute furchtbar albern wirkenden Pathos so als legitim stehen. Das unaufhörliche Gebrüll der stählernen Männerkörper steht unter dem Stern einer höheren Macht, die die irdischen Geschehnisse zu lenken scheint. Die Rache manifestiert sich in einer Abscheulichkeitsästhetik, die fälschlicherweise der Hand eines Gottes angerechnet wird. Eggers scheint selbst an diese Götter zu glauben, denn sie leiten tatsächlich die gesamte Handlung, wenn Menschen nicht mehr weiterwissen. Innerhalb der eigenen Filmlogik ist Amleth also tatsächlich  ein gerechter Held. Die Schauspielenden, denen man absolut ansieht, dass ihnen der Schmutz ins Gesicht geschminkt wurde, sagen hirntot ihre geschwollenen Zeilen auf und wandeln durch das von CGI-Tieren und Schiffen besetzte Island, als warteten sie nur darauf, dass der Drehbuch-Gott sie endlich durch einen extravaganten Tod erlöst. Wer diesen Film als intelligenten Blockbuster feiert, weil er:sie froh ist, dass es wenigstens nicht schon wieder ein Marvel-Film ist, hat die Hoffnung ins Kino wohl
endgültig aufgegeben. 

  :Henry Klur

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Bochumer schaffen den Klassenerhalt https://bszonline.de/2022/05/01/bochumer-schaffen-den-klassenerhalt/ https://bszonline.de/2022/05/01/bochumer-schaffen-den-klassenerhalt/#respond Sun, 01 May 2022 13:45:02 +0000 https://bszonline.de/2022/05/01/bochumer-schaffen-den-klassenerhalt/ Für den VfL Bochum läuft nicht nur in der Fußball-Abteilung alles wie geplant, auch die SparkassenStars konnten überzeugen. 

 

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Für den VfL Bochum läuft nicht nur in der Fußball-Abteilung alles wie geplant, auch die SparkassenStars konnten überzeugen. 

Das Ziel der VfL SparkassenStars Bochum war das eines jeden frisch gebackenen Aufsteigers: der Nichtabstieg. Zwar verlor das Team von Head-Coach Felix Banobre die letzten drei Spiele der Saison 21/22 noch, aber durch Patzer der Konkurrenz konnte dennoch bereits am vorletzten Spieltag der Klassenerhalt in der 2. Liga ProA gefeiert werden. Beim letzten Heimspiel der Saison unterlag Bochum den PS Karlsruhe Lions mit 82:102 und auch am letzten Spieltag verloren sie in Jena gegen den Medipolis SC mit 91:74 jeweils recht deutlich. Das mag allerdings daran liegen, dass die Saison durchaus kräftezehrend war und die Erschöpfung deshalb schwerer wog als die Aussicht auf einen Prestige-Sieg. 
Der Bochumer Geschäftsführer Tobias Steinert ließ auch unmittelbar nach der Niederlage gegen Karlsruhe verlauten: „Das Ergebnis war an diesem Abend zweitrangig.“ So sah es auch das Publikum in der Rundsporthalle, dass die Leistungen der Mannschaft mit minutenlangem Applaus von den Rängen zu würdigen wusste. Schließlich war es keine Selbstverständlichkeit, die erste Saison in der ProA der Klubhistorie so erfolgreich zu beenden. Der VfL steht nach 32 Partien auf dem 13. Platz und kann sich nun erst mal in die wohlverdiente Off-Season begeben, während die ersten acht in der Tabelle noch in den Play-Offs die Aufsteiger für die easyCredit Basketball-Bundesliga unter sich aus machen müssen. Dort treffen dann bald die Rostock Seawolves auf die Eisbären Bremerhaven, die Tigers Tübingen auf PS Karlsruhe Lions, die Medipolis SC Jena auf die RÖMERSTROM Gladiators Trier und die Bayer Giants Leverkusen auf die Uni Baskets Paderborn. 
Das Damen-Team des VfL Bochum hat nun ebenfalls seine erste Zweitligasaison absolviert. Die Astro Ladys hatten dabei aber leider weniger Glück und müssen in der kommenden Spielzeit wieder in der Regionalliga antreten. Coach Michael Minnerop ist trotzdem zufrieden mit seiner Mannschaft: „Viele Spielerinnen haben riesige Schritte nach vorne gemacht. Außerdem haben wir oft gehört, dass wir schönen Basketball spielen. Das kommt im Damenbereich nicht häufig vor und macht uns stolz.“ 

          :Henry Klur 

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Alter schützt vor Blödheit https://bszonline.de/2022/05/01/alter-schuetzt-vor-bloedheit/ https://bszonline.de/2022/05/01/alter-schuetzt-vor-bloedheit/#respond Sun, 01 May 2022 13:41:23 +0000 https://bszonline.de/2022/05/01/alter-schuetzt-vor-bloedheit/ Über ein Jahrzehnt nach ihrem letzten Film will es die Crew rund um Johnny Knoxville in „Jackass Forever“ noch einmal wissen. 

 
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Über ein Jahrzehnt nach ihrem letzten Film will es die Crew rund um Johnny Knoxville in „Jackass Forever“ noch einmal wissen. 

Die meisten jungen Erwachsenen werden sich wohl heute noch an den ein oder anderen Clip aus der MTV-Serie „Jackass“ erinnern, die Anfang des Jahrtausends auch in Deutschland zu sehen war. Ein paar Jungs, größtenteils aus der Skater-Szene, waren dabei zu sehen, wie sie sich allerhand grotesker Blödsinnigkeit freiwillig hingaben. Nur so zum Spaß machten sie gefährliche Versuche mit Selbstverteidigungsgeräten, ließen sich auf unmögliche Stunts ein oder traten sich zwischendurch auch gerne mal einfach beherzt in die Weichteile. In Zeiten vor YouTube war das ein großes Novum, das durch die Authentizität des Homevideo-Stils vor allem ein junges Publikum begeistern konnte. „Jackass“ war stets eine Mischung aus geschmackloser Provokation und einer gesunden Ablehnung von Vernunft, welche naturgemäß von Eltern und Konservativen strikt verachtet wurde, womit der Erfolg des Formats garantiert war. 
Der ganz große Durchbruch gelang mit den daraus folgenden drei Kinofilmen, die zwischen 2002 und 2010 veröffentlicht wurden und den Wahnsinn jeweils auf die Spitze trieben. Das olympische Motto „Höher, schneller, weiter“ wurde auf das Jackass-Spektakel angewandt und zieht sich durch die immer extremer werdenden Clips der Filme. Im ersten Teil war noch mit recht geringem Budget die Nähe zur Fernsehserie deutlich erkennbar, wobei die Amateurhaftigkeit einen nahbaren Charme vermittelte. Dabei sorgten Streiche wie das Nutzen einer Ausstellungstoilette mitten in einem offenen Laden oder das Schnupfen von Wasabi für das wohlige (wenn auch etwas dämliche) Gefühl, dass es sich hier auch um ein Ereignis aus dem eigenen Freundeskreis handeln könnte. Im zweiten Teil stiegen mit dem Budget auch die Möglichkeiten, die vor allem für wilde Tiere aller Sorten genutzt werden, von denen die Crew über den Haufen gerannt, gebissen oder stranguliert wird. Bei „Jackass 3D“ letztendlich trieb man das Ganze auf die Spitze und drehte, wie der Titel schon sagt, den Film vollständig in 3D, wie es 2010 grade sehr im Trend lag. Anders als viele Blockbuster zu dieser Zeit wusste Jackass innovativ mit dem Medium umzugehen und ließ Blut, Schweiß und Fäkalien spektakulär durch das dreidimensionale Bild fliegen. 
Obwohl die Waghalsigkeit der Stunts und somit auch die zugezogenen Verletzungen der Crew immer größer wurden, kam es nie zu Unfällen der Art, dass der Spaß vorbei gewesen wäre. Die Zäsur folgte erst 2011, und zwar als Ryan Dunn, eines der beliebtesten Mitglieder, bei einem Autounfall ums Leben kam. Sein bester Freund und ebenfalls wichtiger Teil der Crew, Bam Margera, verfiel dem Alkoholismus und das Thema Jackass wurde auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. 
Doch dieses Jahr sollte das Revival folgen: ohne Margera, aber dafür mit einigen neuen Mitgliedern, die die sichtlich gealterten Veteranen unterstützen. Es macht etwas wehmütig zu sehen, dass die alte Garde, die inzwischen um die 50 Jahre alt ist, nicht mehr zu körperlichen Höchstleistungen in Stande ist, doch von Altersmilde ist keine Spur. Die Stunts und Aufgaben, denen sich (vor allem) die Jugend unterziehen muss, sind eher noch extremer geworden und auch die gewaltige Kreativität hat nicht nachgelassen. Klar, Jackass ist und war geschmacklos, blöd und billig. Aber Jackass ist auch ein Spiel mit Männlichkeit, eine Katharsis der Zwänge und nicht zuletzt wahnsinnig witzig.    

:Henry Klur

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Heiße Streifen https://bszonline.de/2022/04/18/heisse-streifen/ https://bszonline.de/2022/04/18/heisse-streifen/#respond Mon, 18 Apr 2022 17:41:44 +0000 https://bszonline.de/2022/04/18/heisse-streifen/ Endlich wieder volles Programm! Nicht nur im Stundenplan, sondern auch beim Studienkreis Film. Ab diesem Semester gibt es wieder wöchentlich neue Filme im HZO20, und das für wenig Geld. 

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Endlich wieder volles Programm! Nicht nur im Stundenplan, sondern auch beim Studienkreis Film. Ab diesem Semester gibt es wieder wöchentlich neue Filme im HZO20, und das für wenig Geld. 

Kino zu bezahlbaren Preisen, und das mitten auf dem Campus? Wie viele von Euch bestimmt schon wissen, ist das schon lange kein Wunschdenken mehr, sondern dank des Studienkreises Film (SKF) bereits seit Jahren Realität an der Ruhr-Uni. Nach der allgemein bekannten Pandemie-bedingten Pause ab Anfang 2020, hatte der Studienkreis bereits im vergangenen Wintersemester begonnen, wieder in Programm auf die Beine zu stellen (:bsz 1311). Waren es da noch kleine, vorsichtige Schritte mit einigen wenigen Vorstellungen, so gibt es für das laufende Sommersemester endlich wieder ein volles Programm. Nicht nur Filmklassiker wie 2001: Odyssee im Weltraum am 21. und 26. April gibt es zu sehen, sondern auch Blockbuster und Anspruchsvolles aus den letzten Jahren. Freuen könnt Ihr Euch auf Licorice Pizza, The Batman, Titane und viele weitere. In den meisten Fällen jeweils in der deutschen Fassung und der Originalfassung mit Untertiteln. Wer also Interesse hat, schnappt sich möglichst bald eine SKF Karte für 1,50 €, die für das ganze Semester gilt. Die einzelnen Veranstaltungen kosten dann jeweils 2,50 €. Snacks und Getränke dürft Ihr selber mitbringen, aber es gibt immer auch etwas beim SKF Team zu erwerben. 

Wenn Ihr nicht nur interessiert seid, im Publikum zu sitzen, bietet der Studienkreis Film auch weitere Möglichkeiten. Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich unter skf@rub.de melden, und neben Betreuung der Veranstaltungen und Werbung auch Einblicke in Geschäftsführung oder die Technik zu bekommen. Neben der Erfahrung und spannenden Arbeit kann diese Tätigkeit Euch sogar im Optionalbereich angerechnet werden!  

 :Jan-Krischan Spohr

 
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Kulturelle Pott-Erlebnisse https://bszonline.de/2022/04/03/kulturelle-pott-erlebnisse/ https://bszonline.de/2022/04/03/kulturelle-pott-erlebnisse/#respond Sun, 03 Apr 2022 15:46:28 +0000 https://bszonline.de/2022/04/03/kulturelle-pott-erlebnisse/ Auch wenn Ihr es einer eingefleischten Pott-Stadt vielleicht nicht zutrauen solltet, hat Bochum kulturell einiges auf dem Kasten.  
Neben dem renommierten Bochumer Schauspielhaus, das Euch unvergessliche, moderne wie klassische Theateraufführungen unter dem Intendanten Johan Simons bietet, und der KoFabrik, gibt es durchaus weitere lohnenswerte Kulturstätte, die einen oder mehrere Besuche wert sind. 

Das Kunstmuseum Bochum  

Das Kunstmuseum ist aus der 1960 gegründeten Städtischen Kunstgalerie Bochum hervorgegangen, die sich vor allem durch die Sammlung historischer sowie zeitgenössischer europäischer Kunst auszeichnete. Kunstliebhaber:innen werden im Museum von Werken des Tschechischen Symbolismus und Kubismus, des Deutschen Expressionismus und zu einem großen Teil des Surrealismus begeistert. Auch regionale und aus Bochum stammende Künstler:innen sind vertreten. Ihr findet das Kunstmuseum Bochum in der Kortumstraße 147, 44787 Bochum, gegenüber des Stadtparks. Aufgrund der Coronapandemie ist der Eintritt zur Zeit frei!  

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Führungen könnt Ihr der Website des
Museums entnehmen: kunstmuseumbochum.de

Casablanca – Bochums Filmkunsttheater 

Im Herzen des Bermudadreiecks sind gleich drei Kinos vorzufinden: Das Union-Kino, das Capitol und das Casablanca. Von diesen dreien sticht besonders das Casablanca durch seinen Retro-Charme und seine besonderen Aufführungen hervor, denn dort könnt Ihr Euch dem Filmgenuss in der Originalvertonung hingeben. Es werden interessante Sport- oder Kunstdokumentationen geboten sowie Nischenfilme, die es zwar nicht “auf die ganz große” Leinwand schaffen, aber dafür nicht weniger spannend oder tiefgreifender sind. Ein weiteres Highlight im schnuckeligen Casablanca ist das “Kino-Café”, eine Gemeinschaftsaktion des Casablanca Filmkunsttheaters, der WAZ Bochum und der Traditionsbäckerei und -konditorei Wickenburg, in dem vor den Filmen Kaffee und Kuchen serviert wird.  

Unter folgendem Link findet Ihr die Website des Kinos: casablanca-bochum.de

 

Musisches Zentrum der Ruhr-Universität Bochum  

Wenn Ihr selbst kulturell oder musikalisch aktiv werden wollt, lohnt sich ein Blick in das Musische Zentrum auf dem Campus unserer Uni. Dort könnt Ihr als Studierende an Kursen in den Bereichen Bildende Kunst, Künstlerische Gestaltung und visuelle Medien, Musik und Studienbühne teilnehmen. Außerdem findet Ihr in den Räumlichkeiten verschiedene Ausstellungen vor, könnt Theateraufführungen oder Lesungen und Konzerte besuchen. Das aktuelle Angebot könnt Ihr der Website des Musischen Zentrums entnehmen:  mz.ruhr-uni-bochum.de

 

ROTTSTR 5 THEATER 

Bei dieser Einrichtung handelt es sich um ein überregional bekanntes freies Theater in Bochum unweit des Bochumer Rotlichtviertels. Das Programm ist besonders: moderne Sprachtheater-Inszenierungen zeitgenössischer Literatur werden auf die kleine Bühne gebracht, sowie Filme reinszeniert, zuletzt der Klassiker Fight Club nach Chuck Palahniuk und Jim Uhls. Darüber hinaus stehen regelmäßig Lesungen und Konzerte auf dem Programm. Ihr seid interessiert? Dann werft einen Blick auf die Website des ROTTSTR 5 THEATERs: rottstr5-theater.de 

        :Rebecca Voeste 

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