Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111
ANGEBOTE. Wir haben eine kleine Sammlung von Orten und Kursen zusammengestellt, die an Frauen* gerichtet sind.
Frauenraum in GA 04/61
Der Frauenraum hat eine bewegte Geschichte. Denn erst nach zahlreichen Protesten und der Besetzung von Räumen durch die Uni-Frauengruppe Ende der 70er gestand die Hochschulverwaltung den Aktivistinnen am 6. November 1980 nach einer dreijährigen Auseinandersetzung einen Raum zu. Auch heute noch ist der Raum Ziel von Schmierereien und Vandalismus.
Seit Entstehung dient der Frauenraum zum Lernen, Diskutieren und Entspannen und wird vom Autonomen Frauen*Lesbenreferat geleitet.
Studentische Frauen*bibliothek Lieselle
Bereits seit 40 Jahren besteht die studentische Frauen*bibliothek als Ort der Recherche, Vernetzung und zum Austausch. Die Bibliothek, die ursprünglich als Frauen*archiv entstand, wird, wie der Name bereits vermuten lässt, von Student*innen geleitet und vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) gefördert. Regelmäßig finden auch Veranstaltungen wie Lesungen, studentische Seminare und weiteres statt. Die Bibliothek im Raum GA 02/60 lässt sich so auch für eigene Projekte nutzen. Derzeit hat die Lieselle Montags von 14 bis 18 Uhr, Dienstags von 10 bis 14 Uhr und Donnerstags von 12 bis 16 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen findet Ihr unter ruhr-uni-bochum.de/frauenarchiv.
Krav Maga und Selbstverteidigung für Frauen
Auch der Hochschulsport hat Angebote, die sich an Frauen richten. Beispielsweise findet jedes Semester ein Krav Maga-Kurs für Frauen statt. Krav Maga ist eine israelische
SSelbstverteidigungskunst und erfreut sich in den vergangenen Jahren zunehmender Beliebtheit.
Auch der Kurs Selbstbehauptung und -verteidigung für Frauen lehrt den Selbstschutz und behandelt neben der reinen Verteidigung auch das Erkennen und Vermeiden von bedrohlichen Situationen sowie das Entwickeln geeigneter Handlungsstrategien.
Begleitservice des Wachdiensts
Die RUB hat viele dunkle Stellen, durch die sich nachts insbesondere Student*innen unwohl fühlen. Der Wachdienst ist unter 0234/32 27001 erreichbar. Für Erste-Hilfe-Fälle steht die Nummer 0234/32 23333 zur Verfügung. Der Begleitservice der RUB bringt Euch beispielsweise zu Eurem Auto oder begleitet Euch zum Hörsaal. Anonsten steht er Euch auch bei anderen Probleme zur verfügung, solltet Ihr beispielsweise bedrängt werden, findet Ihr hier Hilfe.
Frauenraum, Wachdienst, Lieselle: bsz Archiv
:Stefan Moll
]]>
Kommentar. In Leipzig sorgen rechtsradikale Kampfsportler für Unmut an der Uni. Doch das Problem ist nicht nur sächsisch.
An der Uni Leipzig trainieren Neonazis. Vermutlich will man sich rüsten für den nächsten Angriff auf einen linksalternativ geprägten Stadtteil, vielleicht will man auch für die nächsten ostdeutschen Ausschreitungen gewappnet sein. Das Problem ist jedoch nicht nur, dass Rechtsradikale in den Räumlichkeiten einer Universität Kampfsport betreiben – dafür könnten sie sich auch andere Räumlichkeiten anmieten –, sondern die Selbstverständlichkeit, mit der sich Neonazis an den Universitäten bewegen. Auch an der Ruhr-Uni ist das Problem bekannt. Sei es ein bekannter und bekennender Neonazi in der juristischen Fakultät (:bsz 981), ein vermeintlicher Hobbyflorist in den Wirtschaftswissenschaften (:bsz 1143) oder die Möchtegern-Intellektuellen der „Identitären Bewegung“ (:bsz 1154). Rechtsradikale fühlen sich wieder wohl an den deutschen Universitäten. Das ist nicht etwa ein Problem, weil Bildung exklusiv für Demokrat*innen zur Verfügung steht, sondern deshalb, weil sich Faschist*innen mit einer nahezu erschreckenden Selbstverständlichkeit in den öffentlichen Fokus bewegen und nach und nach den gesellschaftlichen Kurs mitbestimmen (wollen). Und das beginnt eben nicht erst auf der nächsten Neonazi-Demonstration oder bei der kommenden Gauland-Rede über die angebliche Großartigkeit der Wehrmacht, sondern wenn sich Neonazis wo auch immer Gehör verschaffen. Gewiss wird das Problem erst deutlich, wenn Menschen gejagt werden oder ein kompletter Stadtteil angegriffen wird. Wenn diese Aktionen jedoch von eben solchen Neonazis begangen oder zumindest unterstützt werden, die zur Vorbereitung die Infrastruktur der Universitäten nutzen – wie nun in Leipzig geschehen –, dürfen weder Hochschulleitungen noch demokratische und vereinte Studierendenschaften schweigen. Dann ist es Zeit, die Universitäten zu entnazifizieren. Menschen, die der Demokratie den Kampf angesagt haben und gegen eine solidarische und friedliche Gesellschaft agieren, sollten auf keinem Campus willkommen sein. Neonazis raus aus den Universitäten.
:Justinian L. Mantoan
]]>