Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Juicy Beats | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 09:05:29 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Juicy Beats | BSZ https://bszonline.de 32 32 Konzerte mit Lukas https://bszonline.de/2021/07/14/konzerte-mit-lukas/ https://bszonline.de/2021/07/14/konzerte-mit-lukas/#respond Wed, 14 Jul 2021 07:14:02 +0000 https://bszonline.de/2021/07/14/konzerte-mit-lukas/ Veranstaltungen. Mit den Lockerungen kommen altbekannte Sachen des Lebens zurück, so auch die Möglichkeit sich Shows anzusehen. Wie das ablaufen könnte, erfahrt Ihr hier.  

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Veranstaltungen. Mit den Lockerungen kommen altbekannte Sachen des Lebens zurück, so auch die Möglichkeit sich Shows anzusehen. Wie das ablaufen könnte, erfahrt Ihr hier.  

Gelobt sei der Fakt, dass die Inzidenzwerte niedrig bleiben. Damit ergeben sich lange ungeahnte Arten, das Leben zu genießen. Nicht nur Cafés und Clubs öffnen Tor und Tür mit gegebenem Hygienekonzepten. Bei gutem Wetter kann es sogar sein, dass die Chance auf ein Freiluftkonzert geboten wird. Im Vorhinein stellen sich vielleicht Fragen wie: wie läuft das ab? Wie fühlt es sich an? Was hat sich verändert? Solchen und anderen spannenden Fragen gehe ich jetzt nach. 

Künstler:innen erfreuen sich deutschlandweit an der Möglichkeit, wieder auf der Bühne zu stehen und die Zeit nicht mehr unbedingt mit Online-Konzerten überbrücken zu müssen. Ein Format, das diesen Traum für Musiker:innen, Podcaster:innen und Fans wahr werden lässt, sind die Juicy Beats Park Sessions in Dortmund. Seit Mai stehen dadurch im Westfalenpark verschiedene Shows für das Amüsement bereit. So habe ich mich am Dienstag, den 6.07., abends auf die Socken gemacht und dem Park einen Besuch abgestattet, um dort mit Freunden dem Bukahara Konzert beizuwohnen.  

Durch die lange Durststrecke ohne Konzerte habe ich mehrere Phänomene von solchen Events vergessen und war umso erfreuter, als ich sie wieder durchlebt habe. Der berühmte Weg zum Konzert hat sich nicht von früher unterschieden. Je näher ein Mensch dem Veranstaltungsort kommt, desto mehr Leute fallen einem auf, die offensichtlich das gleiche Ziel verfolgen und spätestens, wenn alle an der gleichen Haltestelle aussteigen, ist es klar, dass wir in einem Boot sitzen. Vor dem Eingang in den Park wird sich versammelt, geredet, gefreut und die letzten Getränke geleert, denn mit rein dürfen sie immer noch nicht. 
Der erste Unterschied zu früher ist die Anmeldung, welche per QR-Code oder Papierbogen einzureichen ist. Doch daran haben wir uns alle ja gewöhnt. Dann fiel mir auf, als wir gebeten wurden uns einzutragen und auf das Konzertgelände zu gehen, dass es keine Vorband gibt. Die wurden also wegrationalisiert. Doch die Schlange vor dem Eingang war erwartungsgemäß lang, langsam und voller Unterhaltungen. Somit konnte ich über die nichtvorhandene Vorband hinwegsehen.  

Auf dem Gelände war neben der Bühne, den Toiletten und einem Stand für Getränke und Pommes, ein Feld bereitgestellt, wo das Publikum eingeplant war. Immer zwei Stühle waren mit Abstand in Reihen und Blöcken organisiert, zwischen denen jeweils ein leerer Kasten Bier stand, um dort die geleerten Getränke zu lagern. Zuerst gab es eine Einweisungserklärung in die Spielregeln des Abends, die einfach wie simpel waren: sitzt du auf deinem Platz? Dann kannst du die Maske abnehmen und darfst trinken, essen, rauchen. Stehst du auf? Muss die Maske getragen werden. Dann kam die Band auf die Bühne und hat die Sachen gesagt, die alle erwartet haben. Es sei ihr erstes Konzert seit voll Langem, sie freuen sich alle extrem, sind vielleicht etwas eingerostet und haben Fragen gestellt, damit das Publikum mit „Whoo!“ antworten kann.  

Die lustige Meute stand nach dem, ersten Ton der Band fast komplett auf und fing an sich zu bewegen. Manche mussten ein paar Mal öfter, an die Maske von den Ordner:innen erinnert werden, aber alles verlief sehr harmlos und locker. Die Menschenmasse war super homogen wie immer, aber auch der Mensch, der in seinen Augen lustige und für alle anderen nervige Kommentare reinbrüllt, hatte seinen Platz. Also ist mit den richtigen Leuten ein spaßiger Abend garantiert, auch wenn man während des Konzerts nicht einfach mit fremden Leuten tanzen kann.       

                    :Lukas Simon Quentin

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Fruchtige Feierei im Westfalenpark https://bszonline.de/2019/07/29/fruchtige-feierei-im-westfalenpark/ https://bszonline.de/2019/07/29/fruchtige-feierei-im-westfalenpark/#respond Mon, 29 Jul 2019 15:38:22 +0000 https://bszonline.de/2019/07/29/fruchtige-feierei-im-westfalenpark/ Zwei Tage lang strömten die Besucher*innen zu Dortmunds größtem Musikfestival und ließen sich nicht von heißen Temperaturen aufhalten.

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Vergangenen Freitag und Samstag hieß es in Dortmund ein Wochenende lang „Wohin willst du?“ – „Zur Party!“. Denn wenn das Juicy Beats ruft, kommen die Leute in Massen. Mit 170 Musiker*innen sollte die 24. Ausgabe des Festivals ein voller Erfolg werden. Bei knackigen Temperaturen wurde am Freitag trotzdem gefeiert und getanzt. Auf dem Festivalgelände wurden Faltflaschen verteilt und es gab genügend Wasserstationen sowie eine Vorabinformation für die Festivalbesucher*innen, um schlimmeres zu vermeiden.

Festivalreportage. Rund 18.000 Besucher*innen sind am Freitag der selben Meinung und feiern vor den verschiedenen Stages, die das Juicy Beats zu bieten hat. Wie immer ist den Stages ein Obststück zugeteilt, was bei einigen für Verwirrung sorgt, da sie die Mandarine nicht von der Orange unterscheiden können und oftmals an der falschen Bühne stehen. Dennoch haben die Fans, die die kantige Stimme von Henning May hören wollen, es pünktlich zur Mainstage geschafft und lauschten den Tönen von AnnenMayKantereit. „Für mich ist das hier der beste Abschluss, den man sich an so einem Tag vorstellen kann“, istsich Petra sicher und freut sich schon auf den Samstag.
Tag Zwei gestaltet sich weniger heiß aber fast doppelt so voll und ist ausverkauft. Bei dem Line Up aber auch keine Verwunderung. Bei einem kleinen Sommerregen wird mit der 13-köpfigen Brasspop-Band Querbeat aus Bonn gejamt. Das soll auch auf der WDR-Cosmo Bühne mit der ghanaischen Band Santrofimusic stattfinden, doch leider kann die Band nicht auftreten, da es Probleme mit der Einreise der Künstler gibt. Nichtsdestotrotz haben  sich auch die Bandmitglieder, die vor Ort sind, das Festival angeschaut und sind von dem kulturellen sowie musikalischen Mix auf den Bühnen sichtlich begeistert. Denn für jeden Geschmack ist das Passende dabei, meint auch Student Deniz. Das habe auch einen guten Grund: „Das Juicy Beats ist außergewöhnlich. Ich bin oft auf Festivals, aber dieses ist so weitläufig. Ich entdecke Künstler*innen, die ich garnicht kenne, da hier sehr viele verschiedene Musikstile gespielt werden. Das feier ich sehr.“
Auf dem Festival wird aber nicht nur getanzt, man hat die Möglichkeit, bei verschiedenen Mitmachaktionen teilzunehmen. Als besonderes Schmankerl entpuppt sich das „Bingolinchen“. Mit Bleibtreuboy und Flimmy Hendrixxx (Bild links) wird das Spiel, welches eher bei Senior*innen beliebt ist, ganz neu aufgelegt. Mit fancy Sound und gratis Pfeffi bei einer Schnapszahl wissen die beiden genau, was das Publikum möchte. Alles in allem ist auch der Samstag mit Künstler*innen und DJs wie UFO361, OK KID, Amillli oder MousseT ein bunt gemixtes Potpourri. Auf der second Mainstage gibt es sogar eine musikalisches Osterei, das DJ-Kollektiv Drunken Masters präsentiert dem Publikum K.I.Z als Überraschungsgast auf der Bühne und bekommt tosenden Applaus.
Studentin Ceyda empfindet das Wochenende in jedem Falle als  gelungen: „Für mich haben sich beide Tage mehr als gelohnt. Am Freitag war natürlich AnnenMayKantereit mein Highlight und am zweiten Tag dachte ich, dass Kelvyn Colt die beste Stimmung hat und das an einer vergleichsweise kleineren Bühne. Aber dass K.I.Z hier ist, dafür bin ich extra rüber gerannt.“ Sie werde nächstes Jahr auf jeden Fall wieder auf dem Juicy Beats sein und hofft, mehr Acts sehen zu können, da viele in diesem Jahr zur selben Zeit spielen.

Viva con Agua – Wasser für alle!

Wer das ein oder andere Festival schon mal besucht hat,  kennt die kleinen Fahnen, die vor den Bühnen geschwenkt werden. Sie gehören zu Viva con Agua Sankt Pauli e.V. Der Verein setzt sich dafür ein, dass weltweit Menschen die Möglichkeit haben, zu sauberem Trinkwasser zu gelangen. Gerade auf dem Juicy Beats, das im Westfalenpark in Dortmund stattfindet, scheint die Aktion sehr gut zu passen, denn dort stehen vier interaktive Stationen der Wasser-Ralley der Neven Subotic Stiftung, die den Besucher*innen vermitteln, wie wichtig Wasser für den Menschen ist. Eins von mehreren Teams sammelt vor Ort ehrenamtlich Pfand. „Wir wollten uns engagieren und etwas Gutes tun. Das Bechergeld, das wir auf dem Juicybeats sammeln, geht nach Äthiopien und dort wird es für den Brunnenbau eingesetzt“, so Esther, eine der Bechersammlerinnen, und betont, dass das Geld auch wirklich dort ankommt, wo es gebraucht wird. Ein Projekt, das auch von den Künstler*innen auf der Bühne unterstützt wird, denn die fordern am Ende ihrer Gigs die Besucher*innen auf, ihre Becher auf die Bühne zu werfen und zu spenden und das mit Erfolg sowie manch kleiner Beule.
Mehr Infos unter vivaconagua.org

Text und Bilder :Abena Appiah

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Vom Sommer in die Traufe https://bszonline.de/2015/08/03/vom-sommer-die-traufe/ https://bszonline.de/2015/08/03/vom-sommer-die-traufe/#respond Mon, 03 Aug 2015 15:46:41 +0000 https://bszonline.de/2015/08/03/vom-sommer-die-traufe/ Juicy Beats 2015: Das bedeutete dieses Jahr einen grandiosen ersten Tag mit beispielsweise Alle Farben, SDP und Fettes Brot. Doch einer Fortsetzung des mit 47.000 Karten ausverkauften Festivals konnten die Verantwortlichen am Samstag wegen des Sturms nicht zustimmen. Jetzt sollen Rückerstattungen der Ticketkosten durch den Veranstalter erfolgen. 

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Juicy Beats 2015: Das bedeutete dieses Jahr einen grandiosen ersten Tag mit beispielsweise Alle Farben, SDP und Fettes Brot. Doch einer Fortsetzung des mit 47.000 Karten ausverkauften Festivals konnten die Verantwortlichen am Samstag wegen des Sturms nicht zustimmen. Jetzt sollen Rückerstattungen der Ticketkosten durch den Veranstalter erfolgen.

Der erste Tag des diesjährigen Juicy Beats verlief unter ausgezeichneten Bedingungen. Die Sonne schien, das Bier floss und die Bands und DJ´s legten los. Im abwechslungsreichen Line-Up fanden sich nicht nur electro-lastige Acts, sondern auch solche aus Pop, Rap, Indie, Alternative und Raggae. Von 15 bis 22 Uhr bespielten die ersten der hundert DJ´s und 50 Liveacts das Festivalgelände. Wer wie für ein Festival üblich, zelten wollte, konnte das nun auch beim Juicy Beats. Ganz angenehm soll das jedoch nicht immer gewesen sein, wie uns eine Bersucherin erzählte: „Leider nahm ich mir nur eine dünne Isomatte mit, für den steinernen Boden war das allerdings nicht genug. Glücklicherweise ist aber die Innenstadt in der Nähe.“

Sicherheitsmaßnahmen und Entschädigung

Lass es raus. Fettes Brot feierten beim Juicy Beats gut ab. Foto: alx

In Absprache mit den Verantwortlichen von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr entschieden sich die Veranstalter, das Festival vorzeitig zu beenden. Als Reaktion auf diesen Notstand entschieden sich Dortmunder Clubs wie Oma Doris und der Mad Club, ein spontanes Alternativprogramm auf die Beine zu stellen – mit einigen der ohnehin angereisten KünstlerInnen. Wie die BesucherInnen für den ausgefallenen Tag entschädigt werden, wird indes noch geklärt werden. Auf der Website der VeranstalterInnen heißt es dazu: „Liebe Festivalbesucher, derzeit arbeiten wir mit Hochdruck an der Logistik für die Kartenrückgabe. Bitte gebt uns noch ein paar Tage Zeit! Danke für Euer Verständnis, das Juicy Beats Team“

:Alexander Schneider

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