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Wie unsere Lieblingszauberer und -hexen als Erwachsene aussehen, wird schon im umstrittenen Epilog der Harry-Potter-Saga gezeigt. Die Fortsetzung – leider vorerst nur als zweiteiliges Theaterstück in London – zeigt uns aber nicht die altbekannten, sondern durchweg neue Gesichter. Erste Bilder wurden letzte Woche veröffentlicht.
Wie unsere Lieblingszauberer und -hexen als Erwachsene aussehen, wird schon im umstrittenen Epilog der Harry-Potter-Saga gezeigt. Die Fortsetzung – leider vorerst nur als zweiteiliges Theaterstück in London – zeigt uns aber nicht die altbekannten, sondern durchweg neue Gesichter. Erste Bilder wurden letzte Woche veröffentlicht.
Vor zehn Jahren wurde „Muggel-Quidditch“ von zwei Studenten in den USA erfunden; von dort aus verbreitete sich der Ballsport auch nach Europa und an die dortigen Hochschulen. Es dauerte nicht lange, bis sich die International Quidditch Association bildete und das fiktive Spiel sich zu einem realen Sport entwickelte. Die Regeln basieren zum größten Teil auf denen, die im Buch geschildert werden; mit der Ausnahme, dass Muggel nicht fliegen können und dementsprechend während des Spiels einen gelben Gymnastikstab als Substitut zwischen den Beinen balancieren müssen. Abgesehen von dem Stab enthält Quidditch Elemente aus schon vorhandenen Ballsportarten wie Handball, Rugby und Völkerball.
Jedes Team besteht aus drei JägerInnen, zwei TreiberInnen, eineN SucherIn und eineN HüterIn. Ziel des Spiels ist es, einen Ball in einen von jeweils drei Ringen, die als Tore fungieren, zu werfen. Jeder Treffer belohnt das Team mit zehn Punkten. Nach elf Minuten wird der „Schnatz“ auf das Feld geschickt; besser gesagt, eine den Teams nicht zugehörige Person trägt den Schnatz, der sich in einer Socke befindet und so getragen wird, dass er hinten am Rücken aus den Shorts hängt. Frei auf dem Spielfeld umherlaufend muss er etwa eine Minute später von den SucherInnen gefangen werden. Ist der Schnatz einmal der Person entwendet, endet das Spiel und das Team, das den Schnatz für sich beanspruchen konnte, bekommt 30 Punkte.
Dominik Harwardt (27) Student der angewandten Informatik in Dortmund, war am Sonntag der erste Schnatz. „Mit Quidditch hatte ich nicht viel zu tun, doch als eine Freundin mich fragte, ob ich als Schnatz einspringen könnte, hatte es mich schon gereizt.“ Anstrengend und als neue spannende Sportart bezeichnete Dominik seinen ersten Eindruck als Schnatzaushilfe. Dass ein solches Event nicht ohne eineN SchiedsrichterIn auskommt, welcheR unter anderem ein 200-seitiges Regelwerk beherrschen muss, erzählte Kulturwirtschaftsstudentin Anna Kramlova (25), die extra aus Hamburg zum RUB-Derby anreiste. „Aus Mangel an Referees kam ich nach Bochum zum Pfeifen und bis jetzt hat es mir sehr viel Spaß gemacht.“
Im Januar findet bereits die Deutsche Meisterschaft in Darmstadt statt und auch die Weltmeisterschaften werden bereits nächstes Jahr im Sommer in Frankfurt ausgetragen. Interessierte des Muggel-Quidditch können sich an der Hochschule Ihrer Wahl in einem Team eintragen lassen und den aufkommenden Sport kennenlernen.
:Eugen Libkin &
:Katharina Cygan
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US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump sorgt schon länger für kontroverse Schlagzeilen. Allein seine Idee, eine große Mauer zwischen den USA und Mexiko zu bauen, wurde vielfach als absurd bezeichnet. Den aktuellen Vergleich mit dem rassistischen Voldemort des Harry Potter-Universums hat er sich mit einem Aufruf eingehandelt, über den sogar andere RepublikanerInnen den Kopf schütteln: Folgende Pressemitteilung wurde am 7. Dezember veröffentlicht, wohl als Reaktion auf eine mutmaßliche Terrorattacke in Kalifornien, bei der 14 Menschen erschossen wurden: „Donald J. Trump fordert den vollständigen und restlosen Einreisestopp von Muslimen in die USA, bis die Vertreter unseres Landes herausfinden können, was vor sich geht.“ Er rechtfertige dies mit dem „großen Hass“, den viele MuslimInnen auf AmerikanerInnen verspüren würden.
Diese Äußerung bewegte Harry Potter-Fans dazu, im Internet Kommentare zu posten, wie Twitter-Userin @lindsaysmetanka: „Meine Theorie ist, dass Trump Voldemort ist und wenn die Medien aufhören, seinen Namen zu nennen, wird Harry Potter kommen und ihn zerstören.“ Passend dazu gibt es mittlerweile für Google-Chrome-UserInnen die Erweiterung „Trump2Voldemort“ der Studentin Sarah Xiyi, die Donald Trumps Namen im Browser abändert in „You-Know-Who“, „He-Who-Must-Not-Be-Named“ oder „Tom M. Riddle“. Ich glaube allerdings lieber Albus Dumbledores Ratschlag aus dem ersten Band: „Die Angst vor dem Namen steigert nur die Angst vor der Sache selbst.“
Doch wenn Trump Voldemort wäre, wie erklären sich die Fans, dass er den Endkampf mit Harry überlebte? Gab es am Ende doch ein geheimes Horkrux mehr – und stimmt die Vermutung einiger Fans, dass es Trumps Toupet ist? Ich würde mit der Horkrux-Jagd noch warten, schließlich distanzierte sich J. K. Rowling selber schnell von dieser Theorie: „Wie entsetzlich. Voldemort war nicht einmal annähernd so schlimm“, tweetete sie. Also terrorisiert wohl doch kein Dunkler Lord in Amerika ahnungslose Muggel.
Wenn man die humoristischen Versuche, Donald Trump als aus der Literatur entsprungenen Schwarzmagier zu bezeichnen, mal außen vor lässt, bleibt doch die reale Kritik an der Sache: Das, was der Republikaner da so von sich gibt, ist uns nicht geheuer. Humor wird hier als Bewältigungsmechanismus eingesetzt, als ein Weg, sich die elitäre Unmenschlichkeit solcher und ähnlicher Äußerungen zu erklären. Dass Trump trotz seiner uns manchmal unverständlichen politischen Äußerungen laut Umfrageergebnissen relativ beliebt zu sein scheint, schürt die Besorgnis über die Zukunft der USA, sollte er den Wahlkampf im November 2016 mit seiner Kampagne „Macht Amerika wieder groß“ tatsächlich für sich entscheiden. Schließlich haben gerade wir Deutschen den anderen Politiker noch deutlich vor Augen, mit dem J.K. Rowlings Voldemort gerne verglichen wird und der seinerzeit eine andere der fünf großen Weltreligionen fanatisch verfolgt hat …
:Stefanie Lux
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