Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 J. K. Rowling | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 08:57:47 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg J. K. Rowling | BSZ https://bszonline.de 32 32 Und wer ist „Deine“ Hermine? https://bszonline.de/2016/06/06/und-wer-ist-deine-hermine/ https://bszonline.de/2016/06/06/und-wer-ist-deine-hermine/#respond Mon, 06 Jun 2016 16:25:15 +0000 https://bszonline.de/2016/06/06/und-wer-ist-deine-hermine/ Wie unsere Lieblingszauberer und -hexen als Erwachsene aussehen, wird schon im umstrittenen Epilog der Harry-Potter-Saga gezeigt. Die Fortsetzung – leider vorerst nur als zweiteiliges Theaterstück in London – zeigt uns aber nicht die altbekannten, sondern durchweg neue Gesichter. Erste Bilder wurden letzte Woche veröffentlicht.

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Wie unsere Lieblingszauberer und -hexen als Erwachsene aussehen, wird schon im umstrittenen Epilog der Harry-Potter-Saga gezeigt. Die Fortsetzung – leider vorerst nur als zweiteiliges Theaterstück in London – zeigt uns aber nicht die altbekannten, sondern durchweg neue Gesichter. Erste Bilder wurden letzte Woche veröffentlicht.
 
„Harry Potter and the Cursed Child“ beantwortet die Frage, die am Ende einer spannenden Lesereise steht: Und was passiert danach? Hier sehen wir Harry mit Falten, Draco mit dünner werdenden Haaren – und vor allem ihren Nachwuchs.
 
Bereits im Vorfeld wurde das Casting von Hermine kontrovers diskutiert. Während andere SchauspielerInnen wie die gealterte Filmversion aussehen (Poppy Miller als Ginny) wurde mit Noma Dumezweni ein anderer Weg gegangen: Schwarze Haare und eine deutlich dunklere Hautfarbe unterscheiden sie auffallend von Emma Watson. Reaktionen der Fans sind gemischt: Einige loben die Diversität im Casting, andere weisen auf mangelnde Kontinuität hin. J. K. Rowling und Watson zeigen sich zufrieden mit der Wahl; schließlich sei Hermines Hautfarbe nie in den Büchern spezifiziert worden.

Neu oder alt?

Wie gut oder schlecht die „Neuen“ auf die Rolle passen, ist nebensächlich, wichtiger ist: Können wir uns umgewöhnen? Jede Neubesetzung innerhalb eines Fandoms ist Glückssache. So favorisiert auch jedeR „seinen“/„ihren“ James Bond, gegen den andere nicht ankommen.
 
Für mich hat der Film-Cast von Harry Potter die Rollen definiert, mit ihnen zusammen habe ich die Geschichte erstmals in Bildern erlebt. Watson wird wohl immer „meine“ Hermine bleiben, so sehr ich auch gespannt bin, wie Dumezweni die Rolle mit Leben erfüllt. Nur weil Sean Connery „mein“ Lieblings-Bond ist, gucke ich Roger Moores Bond nicht weniger gern.
 
Ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung und hoffe, dass sie bald nicht nur in London zu sehen, sondern allen Fans als Aufzeichnung zugänglich ist. Das Skript ist ein Anfang, aber nach dem ganzen Wirbel um das Casting möchte ich die „Neuen“ jetzt auch in Aktion sehen, mir meine eigene Meinung bilden – und mich vielleicht doch umstimmen lassen.
 
:Stefanie Lux
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Schaulustige bei neuem Hochschulsport https://bszonline.de/2015/12/14/schaulustige-bei-neuem-hochschulsport/ https://bszonline.de/2015/12/14/schaulustige-bei-neuem-hochschulsport/#respond Mon, 14 Dec 2015 16:27:43 +0000 https://bszonline.de/2015/12/14/schaulustige-bei-neuem-hochschulsport/ „Es ist wie Trash-Filme gucken – sinnlos, aber man kann nicht anders, als weiter schauen“. Tim Szlafmyca war einer von vielen Verwunderten, die sich am 13. Dezember zum Freundschaftsspiel zwischen den Ruhr Phoenix und den Bonner Rheinos auf dem Kunstrasen hinter der G-Reihe einfanden. Doch keine der konventionellen Sportarten konnte man da bewundern: Gespielt wurde Quidditch. Der aufstrebende Ballsport aus der Harry Potter-Welt erfreut sich immer größerer Beliebtheit – auch an der RUB. Doch wie funktioniert dieses neuartige Spiel ohne magische Elemente?

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„Es ist wie Trash-Filme gucken – sinnlos, aber man kann nicht anders, als weiter schauen“. Tim Szlafmyca war einer von vielen Verwunderten, die sich am 13. Dezember zum Freundschaftsspiel zwischen den Ruhr Phoenix und den Bonner Rheinos auf dem Kunstrasen hinter der G-Reihe einfanden. Doch keine der konventionellen Sportarten konnte man da bewundern: Gespielt wurde Quidditch. Der aufstrebende Ballsport aus der Harry Potter-Welt erfreut sich immer größerer Beliebtheit – auch an der RUB. Doch wie funktioniert dieses neuartige Spiel ohne magische Elemente?

Vor zehn Jahren wurde „Muggel-Quidditch“ von zwei Studenten in den USA erfunden; von dort aus verbreitete sich der Ballsport auch nach Europa und an die dortigen Hochschulen. Es dauerte nicht lange, bis sich die  International Quidditch Association bildete und das fiktive Spiel sich zu einem realen Sport entwickelte. Die Regeln basieren zum größten Teil auf denen, die im Buch geschildert werden; mit der Ausnahme, dass Muggel nicht fliegen können und dementsprechend während des Spiels einen gelben Gymnastikstab als Substitut zwischen den Beinen balancieren müssen. Abgesehen von dem Stab enthält Quidditch Elemente aus schon vorhandenen Ballsportarten wie Handball, Rugby und Völkerball.

Grabschen: Es ist nicht einfach, ein Schnatz zu sein. Foto:kacJedes Team besteht aus drei JägerInnen, zwei TreiberInnen, eineN SucherIn und eineN HüterIn. Ziel des Spiels ist es, einen Ball in einen von jeweils drei Ringen, die als Tore fungieren, zu werfen. Jeder Treffer belohnt das Team mit zehn Punkten. Nach elf Minuten wird der „Schnatz“ auf das Feld geschickt; besser gesagt, eine  den Teams nicht zugehörige Person trägt den Schnatz, der sich in einer Socke befindet und so getragen wird, dass er hinten am Rücken aus den Shorts hängt. Frei auf dem Spielfeld umherlaufend muss er etwa eine Minute später von den SucherInnen gefangen werden. Ist der Schnatz einmal der Person entwendet, endet das Spiel und das Team, das den Schnatz für sich beanspruchen konnte, bekommt 30 Punkte.

Kein einfacher Sport

Dominik Harwardt (27) Student der angewandten Informatik in Dortmund, war am Sonntag der erste Schnatz. „Mit Quidditch hatte ich nicht viel zu tun, doch als eine Freundin mich fragte, ob ich als Schnatz einspringen könnte, hatte es mich schon gereizt.“ Anstrengend und als neue spannende Sportart bezeichnete Dominik seinen ersten Eindruck als Schnatzaushilfe. Dass ein solches Event nicht ohne eineN SchiedsrichterIn auskommt, welcheR unter anderem ein 200-seitiges Regelwerk beherrschen muss, erzählte Kulturwirtschaftsstudentin Anna Kramlova (25), die extra aus Hamburg zum RUB-Derby anreiste. „Aus Mangel an Referees kam ich nach Bochum zum Pfeifen und bis jetzt hat es mir sehr viel Spaß gemacht.“

Brace Yourself: Quidditch is coming

Im Januar findet bereits die Deutsche Meisterschaft in Darmstadt statt und auch die Weltmeisterschaften werden bereits nächstes Jahr im Sommer in Frankfurt ausgetragen. Interessierte des Muggel-Quidditch können sich an der Hochschule Ihrer Wahl in einem Team eintragen lassen und den aufkommenden Sport kennenlernen.

:Eugen Libkin &

:Katharina Cygan

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Voldemort for President?!? https://bszonline.de/2015/12/14/voldemort-president/ https://bszonline.de/2015/12/14/voldemort-president/#respond Mon, 14 Dec 2015 16:21:31 +0000 https://bszonline.de/2015/12/14/voldemort-president/ Er-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf ist zurück – wenn es nach im Internet kursierenden Verschwörungstheorien geht. Die Rede ist von Donald Trump, der entweder als Lord Voldemort selbst oder gar Schlimmeres bezeichnet wird. ]]> Er-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf ist zurück – wenn es nach im Internet kursierenden Verschwörungstheorien geht. Die Rede ist von Donald Trump, der entweder als Lord Voldemort selbst oder gar Schlimmeres bezeichnet wird.

US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump sorgt schon länger für kontroverse Schlagzeilen. Allein seine Idee, eine große Mauer zwischen den USA und Mexiko zu bauen, wurde vielfach als absurd bezeichnet. Den aktuellen Vergleich mit dem rassistischen Voldemort des Harry Potter-Universums hat er sich mit einem Aufruf eingehandelt, über den sogar andere RepublikanerInnen den Kopf schütteln: Folgende Pressemitteilung wurde am 7. Dezember veröffentlicht, wohl als Reaktion auf eine mutmaßliche Terrorattacke in Kalifornien, bei der 14 Menschen erschossen wurden: „Donald J. Trump fordert den vollständigen und restlosen Einreisestopp von Muslimen in die USA, bis die Vertreter unseres Landes herausfinden können, was vor sich geht.“ Er rechtfertige dies mit dem „großen Hass“, den viele MuslimInnen auf AmerikanerInnen verspüren würden.

Ist das Toupet ein Horkrux?

Diese Äußerung bewegte Harry Potter-Fans dazu, im Internet Kommentare zu posten, wie Twitter-Userin @lindsaysmetanka: „Meine Theorie ist, dass Trump Voldemort ist und wenn die Medien aufhören, seinen Namen zu nennen, wird Harry Potter kommen und ihn zerstören.“ Passend dazu gibt es mittlerweile für Google-Chrome-UserInnen die Erweiterung „Trump2Voldemort“ der Studentin Sarah Xiyi, die Donald Trumps Namen im Browser abändert in „You-Know-Who“, „He-Who-Must-Not-Be-Named“ oder „Tom M. Riddle“. Ich glaube allerdings lieber Albus Dumbledores Ratschlag aus dem ersten Band: „Die Angst vor dem Namen steigert nur die Angst vor der Sache selbst.“

Doch wenn Trump Voldemort wäre, wie erklären sich die Fans, dass er den Endkampf mit Harry überlebte? Gab es am Ende doch ein geheimes Horkrux mehr – und stimmt die Vermutung einiger Fans, dass es Trumps Toupet ist? Ich würde mit der Horkrux-Jagd noch warten, schließlich distanzierte sich J. K. Rowling selber schnell von dieser Theorie: „Wie entsetzlich. Voldemort war nicht einmal annähernd so schlimm“, tweetete sie. Also terrorisiert wohl doch kein Dunkler Lord in Amerika ahnungslose Muggel.

Amerika über alles?

Wenn man die humoristischen Versuche, Donald Trump als aus der Literatur entsprungenen Schwarzmagier zu bezeichnen, mal außen vor lässt, bleibt doch die reale Kritik an der Sache: Das, was der Republikaner da so von sich gibt, ist uns nicht geheuer. Humor wird hier als Bewältigungsmechanismus eingesetzt, als ein Weg, sich die elitäre Unmenschlichkeit solcher und ähnlicher Äußerungen zu erklären. Dass Trump trotz seiner uns manchmal unverständlichen politischen Äußerungen laut Umfrageergebnissen relativ beliebt zu sein scheint, schürt die Besorgnis über die Zukunft der USA, sollte er den Wahlkampf im November 2016 mit seiner Kampagne „Macht Amerika wieder groß“ tatsächlich für sich entscheiden. Schließlich haben gerade wir Deutschen den anderen Politiker noch deutlich vor Augen, mit dem J.K. Rowlings Voldemort gerne verglichen wird und der seinerzeit eine andere der fünf großen Weltreligionen fanatisch verfolgt hat …

:Stefanie Lux

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Zauberer-Website in neuem Gewand https://bszonline.de/2015/09/28/zauberer-website-neuem-gewand/ https://bszonline.de/2015/09/28/zauberer-website-neuem-gewand/#respond Mon, 28 Sep 2015 15:55:03 +0000 https://bszonline.de/2015/09/28/zauberer-website-neuem-gewand/ Seit dem 22. September erstrahlt J. K. Rowlings Online-Aushängeschild Pottermore.com in neuem Glanz. Das wollen uns die BetreiberInnen der Seite jedenfalls weismachen. Die Fans reagieren dagegen zurückhaltender, schließlich hat sich nicht nur das Erscheinungsbild der Seite, sondern scheinbar auch ihr gesamtes Konzept geändert. 

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Seit dem 22. September erstrahlt J. K. Rowlings Online-Aushängeschild Pottermore.com in neuem Glanz. Das wollen uns die BetreiberInnen der Seite jedenfalls weismachen. Die Fans reagieren dagegen zurückhaltender, schließlich hat sich nicht nur das Erscheinungsbild der Seite, sondern scheinbar auch ihr gesamtes Konzept geändert. 
 
Erwachsen soll die Seite geworden sein, genau wie ihre anvisierte Zielgruppe. Verschwunden sind die interaktiven Ausschnitte aus den Büchern, in denen man Galleonen, Schokofrosch-Karten, Zutaten für Zaubertränke und vieles mehr zusammensammeln konnte. Aber nicht nur die jüngeren Fans, sondern auch die „alten Hasen“ hatten das Zaubertränkebrauen, untereinander Duellieren und vor allem den regelmäßig ausgerufenen Hauspokal lieb gewonnen und sind nun enttäuscht.

Fluffig statt informativ 

Pottermore scheint sein Alleinstellungsmerkmal aufgegeben zu haben und wirkt nunmehr wie jede x-beliebige andere Fanseite. Neben (zugegebenermaßen exklusiven) News von J. K. Rowling zu ihren anstehenden Projekten und neuen Informationshäppchen zum Kanon der Harry Potter-Romane gibt es auch Artikel zu lesen wie „Warum du dich in einen Hufflepuff verlieben solltest“ oder „Die 10 furchterregendsten Harry-Potter-Bösewichter“.
 
Verwirrend zu navigieren sei die Seite, so die Meinungen diverser Fans im Internet. Allerdings befindet sie sich derzeit noch im Aufbau und ist momentan ausschließlich auf Englisch erreichbar. Laut Pottermore Correspondant sind neue interaktive Features wie ein Patronus-Test ebenso in Planung wie die Rückkehr alter Bekannter, wie dem Sprechenden Hut. Auch wenn Fans der alten Seite wohl noch eine Weile nachtrauern werden, bleibt noch Hoffnung.
 
– Nach all dieser Zeit? Immer.                           

Pottermore  – Was sagen die Fans?  

„Ich verstehe das irgendwie noch nicht ganz … Wo ist mein Account hin? Was soll das, ohne die Momente? Früher war alles besser … Und was ist mit der Hausmeisterschaft? Gibt es die jetzt auch nicht mehr? Nie wieder Badger-Pride-week?“                                                                        
— Laura, BA-Studi Anglistik
 
„Wo sind die Spiele?! Wo sind die interaktiven Geschichten?! Wo ist das alte Pottermore?! Die neue Website sieht aus wie ein riesiger Werbeblog. Dazu kommen Hintergrund-Infos. Die waren früher richtig toll in eine interaktive Webseite eingebettet. Jetzt scheinen sie nur noch als normale Artikel vorhanden zu sein. Früher war alles besser!!!“                               
— Svenja, M.Ed.-Studi Anglistik und Geschichte 
 
„Auf den ersten Blick verwirrender als die alte Website. Man fühlt sich dort derart unangenehm persönlich angesprochen, als wolle Pottermore einem Köttbullar und ein Billyregal verkaufen … ja doch, wir sollen alle wissen, dass diese Seite der Liebe und nicht des Geldes Willen erschaffen wurde.“ 
— Katharina, MA-Studi Anglistik und Germanistik
 

                                    :Stefanie Lux 
 
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