Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Hygiene | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 08:47:43 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Hygiene | BSZ https://bszonline.de 32 32 Mensen im neuen Corona-Semester? https://bszonline.de/2020/10/03/mensen-im-neuen-corona-semester/ https://bszonline.de/2020/10/03/mensen-im-neuen-corona-semester/#respond Sat, 03 Oct 2020 20:35:01 +0000 https://bszonline.de/2020/10/03/mensen-im-neuen-corona-semester/ Akafö. Im neuen Semester sollen Veranstaltungen wieder mit Präsenz stattfinden. Doch wie auch Mensa und Q-West wieder genutzt werden können, ist noch unklar. 

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Akafö. Im neuen Semester sollen Veranstaltungen wieder mit Präsenz stattfinden. Doch wie auch Mensa und Q-West wieder genutzt werden können, ist noch unklar. 

Mit der Entscheidung, dass das Wintersemester 20/21 nicht auch eine reine Online-Veranstaltung werden soll, wagten die Hochschulen wieder einen ersten vorsichtigen Schritt in Richtung Normalität. Das soll vor allem die Aussichten für Erstsemester attraktiver machen, denen ansonsten wohl eher ein turbulenter Start ins Uni-Leben bevorsteht. Zu einem gewöhnlichen Uni-Alltag gehört auch der Besuch in Mensa oder Q-West. Deshalb war auch seitens des Akafös der RUB eine Wiedereröffnung der Mensa im Laufe des Oktobers geplant, die seit Beginn der Pandemie geschlossen blieb. Da das Q-West schon wieder seit einiger Zeit von Montag bis Freitag ein To-Go-Angebot stellt, soll dessen Betrieb nun noch ausgeweitet werden. Das würde Sitzplätze sowie die Wiedereinführung des Abendbetriebes für das Etablissement in der Nähe der G-Gebäude bedeuten.  

Diese rosigen Aussichten sind nun allerdings gefährdet, denn die Infektionszahlen in NRW und ganz Deutschland steigen nach einer Verschnaufpause seit August wieder. Mit dieser wieder größer werdenden Bedrohung kommt auch ein Stimmungsumschwung auf Seiten der Politik. Für den Oktober sind wieder verschärfte Beschränkungen zu erwarten, die den öffentlichen Raum und damit auch die Hochschulen und deren gastronomische Angebote betreffen. Eine Einhaltung der Coronaschutzverordnung stellte ohnehin schon eine Herausforderung für das Akafö dar, denn die Vielzahl an Beschäftigten und Studierenden verlangen ein hohes Maß an Planung. Sollte diese wieder strenger werden, müsste das vorbereitete Konzept nochmal angepasst werden, um den Betrieb zu ermöglichen. An der Ausarbeitung eines Hygienekonzeptes für diesen Fall arbeitet das Akafö laut eigener Aussage schon mit Hochdruck. Trotz aller Bemühungen könnte dies eine eventuelle Wiederöffnung um einige Zeit nach hinten verschieben. Als ein Teil der Lösung soll auch eine QR-Code-basierte Gästeregistrierung zur Nachverfolgung von Infektionsketten angeboten werden. Ein genaueres Datum für die diversen Maßnahmen kann aufgrund der noch unklaren Bedingungen vorerst noch nicht genannt werden. 

Am 26. Oktober soll das zweite Semester an der Ruhr-Universität unter den erschwerten Bedingungen von Covid-19 starten. Zu Beginn des letzten Sommersemesters kamen noch die Überrumpelung und eine allgegenwärtige verständliche Überforderung dazu, die mittlerweile bis zu einem gewissen Grad überwunden sind. Die Weichen für die Online-Lehre sind schon lange gestellt, auch wenn Studierende wie Lehrende mit gemischten Gefühlen in ihre Zoom-Sitzungen gehen. Viele sehnen sich zurück an den Campus und romantisieren den altbekannten Uni-Alltag, der mit Sicherheit auch nicht immer nur positive Seiten hat. Eine tatsächliche Rückkehr zur völligen Normalität ist derzeit noch nicht in Aussicht, wie steigende Zahlen und die Angst vor einer eventuellen zweiten Welle zeigen und gerade weil während der Pandemie niemals eine völlig sichere Sachlage beim Treffen von Entscheidungen gegeben sein kann, sind schnelle und kurzfristige Reaktionen auf neue Probleme gefordert. Das Studium im Home-Office bleibt unbefriedigend, aber da alle Alternativen bereits im Rahmen der Möglichkeiten ausgeschöpft werden, gilt es vorerst noch, sich an den kleinen Dingen wie einem Abstecher in die Mensa zu erfreuen, um sich wieder wie jemand zu fühlen, der:die
eine Universität besucht.             

  :Henry Klur

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Wie Zombie-Apokalypse https://bszonline.de/2017/06/26/wie-zombie-apokalypse/ https://bszonline.de/2017/06/26/wie-zombie-apokalypse/#respond Mon, 26 Jun 2017 13:21:41 +0000 https://bszonline.de/2017/06/26/wie-zombie-apokalypse/ Kommentar. 91.000 Menschen sterben pro Jahr an Infektionen mit Krankenhauskeimen. Wo kommt die mangelnde Hygiene her? 

 
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Kommentar. 91.000 Menschen sterben pro Jahr an Infektionen mit Krankenhauskeimen. Wo kommt die mangelnde Hygiene her? 

Als erste Klinik Bochums wurde das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus vor kurzem mit dem Gold-Zertifikat der „Aktion saubere Hände“ ausgezeichnet. Nur 39 Kliniken in Deutschland tragen derzeit das Goldsiegel. Trotz Maßnahmen wie dieser ist mangelnde Krankenhaushygiene noch immer ein Problem in Europa und speziell in Deutschland.  Laut einer Studie  im Fachjournal „Plos Medicine“, infizieren sich 2,6 Millionen PatientInnen pro Jahr mit Krankenhauskeimen. 91.000 Menschen sterben an diesen Infektionen. In Zeiten, in denen Gene durch die CRISPR/Cas-Methode gezielt in lebenden Organismen verändert werden können, sterben Menschen wegen unnötigen Infektionen. 

Aus den Augen, aus dem Sinn

Problem ist nicht, das mensch nicht weiß wie wichtig Hygiene ist. Problem ist das fehlende Bewusstsein. Mensch sieht Keime und Bakterien nicht und verliert dadurch oft im täglichen Betrieb die nötige Sorgfalt. In meiner Zeit im Krankenhaus konnte ich Vieles beobachten. Von technischen LaborassistentInnen, die ihre/seine Kittel aus dem Zellkulturlabor durch die Klinik trugen, bis hin zu ChefärztInnen, die Armbanduhren und Eheringe auf Intensivstationen trugen. Alle wussten, dass es eigentlich nicht in Ordnung ist. Aber wie gefährlich kann schon eine Armbanduhr oder ein Ring sein? Hier fehlt das Bewusstsein für die Gefahr. Das liegt auch an fehlenden Hygiene-FachärztInnen. Die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sehen eineN Hygiene-Facharzt/-ärztin für jede Klinik ab 400 Betten vor. Nach Schätzungen der Ärztekammer gäbe es nur circa 300 HygieneärztInnen, aber 350 Krankenhäuser, die eineN HygienikerIn benötigten. Ein Beispiel für gute Hygiene ist die Niederlande. Dort ist die Quote an multiresistenten Keimen historisch tief.  Die Hygienestrategien dort sehen eine Einzelzimmerbehandlungen bis zum Negativergebnis der mikrobiologischen Befunde vor. EinE Hygienefacharzt/-ärztin ist in 95 Prozent aller Kliniken eingestellt. Für eine ernsthafte Bekämpfung von Krankenhausinfektionen muss auch in Deutschland, trotz leerer Kassen, ernsthaft in Hygienemaßnahmen und Fachkräfte investiert werden. 

:Andreas Schneider

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DIËS UND DAS: 15. Oktober https://bszonline.de/2015/10/12/dies-und-das-15-oktober/ https://bszonline.de/2015/10/12/dies-und-das-15-oktober/#respond Mon, 12 Oct 2015 14:16:18 +0000 https://bszonline.de/2015/10/12/dies-und-das-15-oktober/ Hatschi und Schnief sind – seit der Herbst seinen Lauf nimmt – tägliche akustische Begleiter in unserer Umgebung. Da schnäuzt sich jemand die Nase, packt das nasse Taschentuch weg, berührt beispielsweise die Haltewunschtaste in der U35, und schon ist sie kontaminiert. Würden wir nun ein Mikroskop benutzen, fänden wir zig KrankheitserregerInnen, die wir dann selbst an den Händen haben und unbewusst an unsere Schleimhäute verteilen. Et voilà: infiziert.

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Hatschi und Schnief sind – seit der Herbst seinen Lauf nimmt – tägliche akustische Begleiter in unserer Umgebung. Da schnäuzt sich jemand die Nase, packt das nasse Taschentuch weg, berührt beispielsweise die Haltewunschtaste in der U35, und schon ist sie kontaminiert. Würden wir nun ein Mikroskop benutzen, fänden wir zig KrankheitserregerInnen, die wir dann selbst an den Händen haben und unbewusst an unsere Schleimhäute verteilen. Et voilà: infiziert.

Dagegen gibt es aber ein Patentrezept! Hände waschen! Am 15. Oktober ist der beste Tag, um damit anzufangen, sich regelmäßig die Hände zu säubern, denn dann könnt Ihr den Welttag des Händewaschens 2015 zelebrieren. 

Ob nach den Toilettengängen oder bei grippalen Infekten: die Hände sollten regelmäßig gesäubert werden, um Durchfallerkrankungen oder anderen Keimen, Bakterien, Viren keine Chance zu geben, uns anzustecken.

Darum denkt immer und überall daran: „Nach dem Klo und vor dem Essen – Händewaschen nicht vergessen.“

:kac

 
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