Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Gemüse | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 09:05:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Gemüse | BSZ https://bszonline.de 32 32 Dem grünen Daumen nach https://bszonline.de/2020/06/11/dem-gruenen-daumen-nach/ https://bszonline.de/2020/06/11/dem-gruenen-daumen-nach/#respond Thu, 11 Jun 2020 14:31:52 +0000 https://bszonline.de/2020/06/11/dem-gruenen-daumen-nach/ Gärtnern. Jetzt ist die perfekte Zeit, die Grünanlagen in Euren Wohnungen zu expandieren. Ihr habt wahrscheinlich die Zeit dafür, und ein paar Pflanzen erhöhen die Lebensqualität schon zumindest ein wenig. Wenn Ihr euch clever anstellt, kommt Ihr günstig davon und könnt von Eurem kleinen In-Door-Garten auch noch profitieren. Darum, Blumenerde zu kaufen kommt Ihr wohl nicht herum, Blumentöpfe findet man jedoch günstig oder umsonst an beinahe jeder Ecke, ob im Second Hand Laden oder in der nächsten Give-Box. Nach Pflanzen fragt doch einfach mal Eure Freund:innen, Geschwister, Eltern, Arbeitskolleg:innen oder wer immer Euch grad einfällt. Vielleicht haben sie ja Pflanzen zuhause, von denen sie euch Ableger mitbringen können. Viele gängige Zimmerpflanzen lassen sich aus Stecklingen ziehen, auch ohne weitere Hilfsmittel. Ähnlich einfach ist Regrowing – aus Gemüseresten neue Pflanzen wachsen lassen, die man auch ernten kann. Am einfachsten ist das mit Frühlingszwiebeln, Stangensellerie, Lauch und ähnlichem Gemüse. Schneidet das Wurzelende ungefähr einen Fingerbreit ab, legt es in Wasser, und wechselt dieses so lange täglich, bis es anfängt zu sprießen. Dann ab in die Erde, und an einen hellen Ort stellen. Wenn Ihr den Dreh einmal raus habt, könnt Ihr Euch auch an schwierigeren Pflanzen versuchen. So kann man auch Kartoffeln, Pilze und sogar Ingwer nachwachsen lassen. Dafür braucht man aber deutlich mehr Zeit, Platz und/oder Ahnung von der Sache. Fangt klein an, und dann schaut weiter, es lohnt sich.

 Bild und Text :kjan

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Gärtnern. Jetzt ist die perfekte Zeit, die Grünanlagen in Euren Wohnungen zu expandieren. Ihr habt wahrscheinlich die Zeit dafür, und ein paar Pflanzen erhöhen die Lebensqualität schon zumindest ein wenig. Wenn Ihr euch clever anstellt, kommt Ihr günstig davon und könnt von Eurem kleinen In-Door-Garten auch noch profitieren. Darum, Blumenerde zu kaufen kommt Ihr wohl nicht herum, Blumentöpfe findet man jedoch günstig oder umsonst an beinahe jeder Ecke, ob im Second Hand Laden oder in der nächsten Give-Box. Nach Pflanzen fragt doch einfach mal Eure Freund:innen, Geschwister, Eltern, Arbeitskolleg:innen oder wer immer Euch grad einfällt. Vielleicht haben sie ja Pflanzen zuhause, von denen sie euch Ableger mitbringen können. Viele gängige Zimmerpflanzen lassen sich aus Stecklingen ziehen, auch ohne weitere Hilfsmittel. Ähnlich einfach ist Regrowing – aus Gemüseresten neue Pflanzen wachsen lassen, die man auch ernten kann. Am einfachsten ist das mit Frühlingszwiebeln, Stangensellerie, Lauch und ähnlichem Gemüse. Schneidet das Wurzelende ungefähr einen Fingerbreit ab, legt es in Wasser, und wechselt dieses so lange täglich, bis es anfängt zu sprießen. Dann ab in die Erde, und an einen hellen Ort stellen. Wenn Ihr den Dreh einmal raus habt, könnt Ihr Euch auch an schwierigeren Pflanzen versuchen. So kann man auch Kartoffeln, Pilze und sogar Ingwer nachwachsen lassen. Dafür braucht man aber deutlich mehr Zeit, Platz und/oder Ahnung von der Sache. Fangt klein an, und dann schaut weiter, es lohnt sich.

 Bild und Text :kjan

 

Paradies für Bienen.Ob Garten, Balkon oder Fensterbank – Blumen verschönern jedes Zuhause und was bietet sich besser an, als der Umwelt auf kleinem Wege zu helfen? Besonders Bienen sind zunehmend bedroht und Ihr könnt dabei helfen, dass der Fortbestand gesichert bleibt. Hierbei ist es wichtig, dass Ihr nicht nur pflanzt, was Ihr schön findet, sondern auch wisst, was wann blüht. Denn so kann man vom Frühling bis zum Herbst gewährleisten, dass die Bienen oder auch andere Insekten angelockt werden können. Kleiner Tipp: Blaue Blumen finden sie besonders schön. Was sie jedoch nicht mögen, sind Blumen mit gefüllten Blüten. Denn diese bieten den Tieren kaum Nektar und enthalten in der Regel viele Blütenblätter. 

Für einen insektenfreundliches Gewächs brauch man auch kein Gewächshaus, denn die Tiere sind rundum mit den heimischen Pflanzen zufrieden. Nur bei der Pflege solltet Ihr drauf achten, dass Ihr auf Hausmittelchen setzt, da Chemie kontraproduktiv für eine bienenfreundliche Bepflanzung erscheint. Aber nicht nur die Bepflanzung kann helfen, mit Insektenhotels kann man Bienen und Hummeln ein Zuhause zum Nisten und überwintern bieten. Auch hier ein kleiner Tipp: Auch Bienen müssen trinken. Also schaut, dass wenn ihr bei der Planung seid, kleine Wasserstellen einplant.

Falls Euch das alles zu viel ist, könnt ihr doch mal mit ein paar Saattüten spazieren gehen und eine neue Bienenwiese entstehen lassen.

Bild und Text :bena

 

Zimmerpflanzen. Keine Ahnung, einfach machen! Wenn Ihr genau so wenig Ahnung habt wie ich über Zimmerpflanzen, hilft eigentlich nur eins; einfach mal machen. Kauft Euch doch erstmal die Klassiker: Monstera aka die Lieblingspflanze aller Hipster, Kakteen für die besonders Motivierten oder Efeu, weil wächst schnell. Wenn Ihr dann  Lust auf ein wenig schwerer zu haltende Pflanzen habt, dann holt Euch Gartenkräuter. Schwierig zu halten – meistens gehen sie mir nach zwei Tagen ein – aber pragmatisch, praktisch, gut! 

Eine große Liebe konnte ich nie wirklich zu Zimmerpflanzen entwickeln, wahrscheinlich ist das dem Umstand geschuldet, dass sie mir permanent eingehen. Generell checke ich das halt null. Warum gießt man manche nur von unten und manche von oben? Kommt Regen nicht immer von oben? Wieso also von unten gießen? Naja. Schön sehen die Dinger auf jeden Fall aus – selbst, wenn sie schon halb am verwelken sind. Sie bringen den Raum irgendwie zusammen. Ein Stückchen Garten in den eigenen vier Wänden. Zimmerpflanzen sind die Vorstufe zum:zur Kleingärtner:in. Irgendwann kaufe ich mir dann noch eine kleine Ansammlung von Gartenzwergen. Die Krönung wird dann mein Schrebergärtchen zwischen Bonn und Köln, wo ich das beste Rosenbeet der Stadt haben werde. Zumindest werden das die Vereinsmitglieder bei unserer alljährlichen Mitgliedsversammlung der Kleingartenbesitzer e.V. bestätigen können. Bis dahin wird es wohl eher noch beim Kaktus bleiben, aber groß träumen darf man wohl noch.

Bild und Text :kiki

 

Aus Abfall mach neu. Was haben Karottengrün, der Wurzelstrunk von Zwiebeln und Ananasgrün gemeinsam? Richtig, Du kannst daraus eine neue Pflanze ziehen. Wie das geht, erklär ich Dir nun. Das obere Ende einer Möhre wird eher selten verzehrt. Unabhängig davon, ob da grün dran ist oder nicht, kannst Du den Strunk auf ein nasses Zewa setzen oder direkt auf Erde. Nach einiger Zeit bilden sich Wurzeln. Bei den Zwiebeln verwendest Du die Zwiebel ganz normal zum Kochen und setzt das Ende mit den Wurzeln auf die Erde. Bei beiden kannst Du relativ fix Erfolge sehen, wenn die ersten grünen Blättchen sprießen. Die Ananas braucht etwas länger, erst recht bis die Früchte trägt (wir sprechen hier von Jahren), aber dennoch sieht es ganz cool aus. Dafür bewahrst du den Deckel der Ananas auf. Entferne mit einem kleinen Messer alles an Fruchtfleisch von dem Grün. Anschließend ziehst Du die unteren (zwei bis drei reichen) der Blätter entgegen der Wuchsrichtung ab, es bildet sich ein kleiner Pfahl. Nun setzt Du die Ananas auf ein mit Wasser gefülltes Glas (Ein Gurkenglas zum Beispiel). Die Blätter sollten am Glasrand halt geben, dass die Ananas nicht einsinkt, der Pfahl sollte gut ins Wasser kommen. Wenn du Wurzeln siehst (bei mir hat das etwa zwei Wochen gedauert), kannst Du sie in Erde setzen. Nettes Gimmick: Mit Kräutern klappt das auch! Basilikumstiele kann man beispielsweise auch in Wasser stellen und vermehren. Sobald er wurzelt; in die Erde und immer wieder ernten. (Auch wenn Du ihn schon geerntet hast und er keine Blätter mehr hat, funktioniert das!)

 

Bild und Text :ken

 

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Der Hunger ist groß, die Grillsaison geht wieder los https://bszonline.de/2019/05/20/der-hunger-ist-gross-die-grillsaison-geht-wieder-los/ https://bszonline.de/2019/05/20/der-hunger-ist-gross-die-grillsaison-geht-wieder-los/#respond Mon, 20 May 2019 14:58:26 +0000 https://bszonline.de/2019/05/20/der-hunger-ist-gross-die-grillsaison-geht-wieder-los/ Würschtels. Draußen ist es heiß und die Sonne scheint wieder länger als nur 5 Minuten zwischen den Regenschauern. Raus die Stühle, raus die Menschen, raus die Kohle(-grills).

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Würschtels. Draußen ist es heiß und die Sonne scheint wieder länger als nur 5 Minuten zwischen den Regenschauern. Raus die Stühle, raus die Menschen, raus die Kohle(-grills).

Kaum hat man es das erste Mal bei Sonnenschein auf den Balkon geschafft, merkt man, dass mindestens ein*e Nachbar*in schneller war und bereits ein betörender Geruch in der Luft liegt. So schön, so poetisch, doch auch nur wenn fähige Grillmeister*innen am Werk sind. Sonst riecht es manchmal eher so, wie ohne Überholmöglichkeit hinter einem Baujahr `72 VW Golf festzustecken, der mindestens seit `84 seinen Auspuff über den Boden schleift und schon aus mehreren hundert Metern Entfernung durch seine Rauchsignale auf sich aufmerksam macht. Dann eher unschön.
Egal ob Kohlegrill, E-Grill, Wegwerfgrill oder Lagerfeuer mit Stockbrot, Marshmallows und Folienkartoffeln, wichtig ist vorallem eins diese Saison so wie eigentlich jede Saison: Denkt an eure Mitmenschen und die Umwelt!

Schmeißt den Müll weg!

Klar, bei Grillfesten möchte man feiern und nicht zu selten geschieht dies auch überaus feuchtfröhlich, dennoch sollte nach Rauch und Rausch zumindest gewährleistet sein, dass man das Chaos beseitigt, am besten noch bevor am nächsten Morgen Spaziergänger*innen, Hunde und Kinder denken: „Na toll, und solchenLeuten soll ich später die Rente bezahlen.“ Spaß beiseite, Müll in die Tonne und Würstchen auf den Herd! Zumindest, wenn man sich so ernährt, ansonsten natürlich auch gerne mit veganer oder vegetarischer Alternative. Wem das alles nicht geheuer ist, dem empfehle ich dieses Jahr für die Grillsaison Kuchen. Es ist nicht nur ein guter “Heiß“breaker bei der Grillparty, sondern vorallem auch lecker in jeder Lebenslage.
Was hätten wir nur alles ohne die Beherrschung des Feuers verpasst. Wir hätten nie mit Rauchsignalen kommunizieren, wir hätten nie alte Liebesbriefe verbrennen und vorallem hätten wir nie eine rischtisch gescheite Mahlzeit vom Grill genießen können. Und was wäre das für eine Vorstellung? Grillen oder Grillieren, abgeleitet vom lateinischen craticulum für „Flechtwerk, kleiner Rost“, bezeichnet das Braten in Wärmestrahlung.
Nachwievor zählt diese ursprüngliche Methode des Garens von Lebensmitteln zu einer der weltweit beliebtesten sozialen Freizeitbeschäftigungen. Denn was gut ist, bringt zusammen, kommt auf den Tisch, ins Brötchen oder einfach direkt in die Hand. Zu den verschieden Arten des Grillens zählt: direktes Grillen, indirektes Grillen und Plankengrillen. Das letztere stellt eine besondere Form des indirekten Grillens dar. Diese Zubereitungsart eignet sich besonders
für Fisch.
Nicht nur um die sozialen Kontakte zu pflegen, es soll auch gut für die Gesundheit sein. Beim Grillen wird kein oder kaum Fett hinzugegeben, gegrillte Lebensmittel seien fettärmer „als in der Pfanne gebraten“. Hier sei angemerkt: Indirektes Grillen gilt als gesünder, als das direkte Grillen, da bei dem direkten Grillen gesundheitsschädliche Stoffe aus der Glut und dem hineintropfenden Fett ins Grillgut übergehen können. Die entstehenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe gelten als krebserregend. Also: Wer sicher grillt, grillt indirekt.

:Christian Feras Kaddoura

Grill Gedicht – „Der gute Grille zählt“

Oh Flamme, die du bist im Grill,
du weißt doch, was ich heute will,
du weißt doch, so wie gestern schon,
sitzt du im echten Eisenthron.

Der Anblick deiner feinen Kost,
macht, dass mein Herz zu klopfen stoppt,
es rutscht herab in meinen Magen,
um auf den ersten Gang zu warten.

Burger-Patty und Boulette,
Wirsing, Kohl und Zigarette,
alles an der frischen Luft,
alles solch betörend Duft.

Viele wissen dich zu schätzen,
zählst zu dem bekanntlich besten,
Nachbars Freundschaft kann man testen,
aber erstmal, muss man essen.

:fufu

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Grillen erwünscht https://bszonline.de/2019/05/20/grillen-erwuenscht/ https://bszonline.de/2019/05/20/grillen-erwuenscht/#respond Mon, 20 May 2019 14:57:39 +0000 https://bszonline.de/2019/05/20/grillen-erwuenscht/ Outdoor. Mit dem Frühling steigt der Wunsch an, in geselliger Runde zu grillen. Passenderweise stellt die Ruhr-Uni Plätze bereit.

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Outdoor. Mit dem Frühling steigt der Wunsch an, in geselliger Runde zu grillen. Passenderweise stellt die Ruhr-Uni Plätze bereit.

Wer nicht im Luxus eines eigenen Grillplatzes auf dem Balkon oder im Hinterhofgarten schwelgt, muss eben auf öffentliche Plätze zurückgreifen. Die Stadt Bochum hat hierfür auch eine Anzahl von Flächen zur Verfügung gestellt und zwar fast alle öffentlichen Park- und Grünlagen. Mit einigen Einschränkungen gibt es allerdings ein striktes Grillverbot. Dieses gilt für den Stadtpark Bochum, den Stadtgarten Wattenscheid, die Grünflächen am Kemnader See, den Park Haus Weitmar und einen großen Teil des Westparks.

Einfach an der RUB

Nach dem Lernen noch grillen? Das ist an der RUB möglich. Nicht nur Studierende und Mitarbeiter*innen der Uni sind eingeladen, die Campus-Grillplätze zu benutzen, auch Externe können einen der drei installierten Grille benutzen. Dafür sind allerdings einige Dinge zu beachten: Vorab muss der Grillplatz via Formular auf der Seite des Dezernat 5.I ausgefüllt und an igm@uv.rub.de geschickt werden. Das Gebäudemanagement bittet um eine Anmeldung 14 Tage vor dem eigentlichen Grilldatum. Ebenfalls sollten die Sicherheitsmaßnahmen auf der zweiten Seite des Formulars beachtet werden, wie etwa keine flüssigen Grillanzünder zu benutzen oder Sand beziehungsweise Erde für eventuelle Feuer zum Löschen dabei zu haben.  Die vier Grillplätze sind über den Campus verteilt: Drei davon haben sogar einen Stromanschluss. Die begehrtesten und auch bekanntesten Plätze sind vor den G-Gebäuden direkt auf der Grünanlage und hinter dem HZO mit genügend Raum für größere Gruppen. Zwei weitere sind am Sportplatz mit vier Tischen und acht Bänken und zwischen dem ID und dem ND – allerdings ohne feste Ausstattung. Um die benutze Kohle zu entsorgen, stehen unter den Grillinstallationen Metallbehälter, in die sogar die heiße Kohle entsorgt werden kann. Aufgrund der großen Nachfrage wird über einen fünften Platz nachgedacht – doch bisher ist die Umsetzung noch nicht abzusehen.                             

:Sarah Tsah

 

Mehr Hummus

Grillrezept. Was bei einem gelungenen Grillen nicht fehlen darf, ist etwas zum Dippen. Um den Geschmack und die Speisevorschriften jedes*r einzelnen zu beachten, gibt’s von der :bsz ein gluten-, laktose- und fleischfreies Hummusrezept.

Dazu wird benötigt:
• 500g Kichererbsen gekocht (kann auch                
    aus dem Glas oder Dose sein)
• 150 ml Tahina (Sesampaste)
• 3 – 4 Knoblauchzehen (oder mehr)
• 1 – 1½ Zitronen
• ¾ TL Salz
• 1 ½ TL Cumin (Kreuzkümmel)
• (Paprikapulver optional)
• Stabmixer, Rührschüssel

Kichererbsen mit etwa 200ml Wasser (wodrin es gekocht wurde, beziehungsweise, die Flüssigkeit aus dem Glas oder der Dose) zusammen mit den Knoblauchzehen und den Gewürzen zu einem Brei pürieren. Falls es sich schwer pürieren lässt, etwas Flüssigkeit hinzufügen.
Jetzt die Zitronen ausdrücken und den Saft zurückstellen.
Wenn das Püree gut vermengt ist, wird die Tahina auf die Oberfläche geschüttet. Bitte vorher die Tahina gut vermengen, das Öl setzt sich meistens oben ab.
Ohne zu rühren auf die Tahina in der Rührschüssel den Zitronensaft raufgießen. Erst jetzt lässt sich alles gut zu einer homogenen Masse vermengen.
Jetzt etwa eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen und gegebenenfalls noch etwas mit Zitrone, Knoblauch oder Cumin abschmecken. Nun nur noch mit etwas Olivenöl oben drauf servieren
und fertig.                   

Mitmachen!

Ihr habt auch Grillrezepte? Dann teilt sie uns mit und wir posten die Besten auf Facebook und Instagram.
Einfach eine E-Mail an redaktion@bszonline.de mit dem Betreff „Campus-Grillen“.

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https://bszonline.de/2019/05/20/grillen-erwuenscht/feed/ 0
Zwischen Uni und Natur https://bszonline.de/2016/05/16/zwischen-uni-und-natur/ https://bszonline.de/2016/05/16/zwischen-uni-und-natur/#respond Mon, 16 May 2016 16:10:28 +0000 https://bszonline.de/2016/05/16/zwischen-uni-und-natur/ Wer glaubt, dass es an der RUB nur Beton gibt, der oder die irrt sich. Hinter den Campussporthallen gibt es einen Garten, der von Studis bepflanzt werden kann. Ob Obst oder Gemüse, es sprießt und gedeiht.

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Wer glaubt, dass es an der RUB nur Beton gibt, der oder die irrt sich. Hinter den Campussporthallen gibt es einen Garten, der von Studis bepflanzt werden kann. Ob Obst oder Gemüse, es sprießt und gedeiht.

Bereits Ende 2013 hatten der damalige AStA-Vorsitzende Martin Wilken, Kolja Schmidt und Philipp Nico Krüger die Idee, die Blumenkästen im AStA-Innenhof mit Obst, Gemüse und Blumen zu bepflanzen. Die Witterungsverhältnisse waren dort allerdings besonders ungünstig für die Pflanzen. Der Direktor des Botanischen Gartens, Prof. Dr. Thomas Stützel, hat den Studierenden geholfen, die Uni-Verwaltung dazu zu bewegen, ihnen ein Stückchen Land zur Verfügung zu stellen.

Im Spätsommer 2015 hat die Initiative einen Platz bekommen, mittlerweile wurde die Fläche auf das Doppelte erweitert.

Die Grundidee sei, den Gemeinschaftsgarten für jedeN zugänglich zu machen, der/die mitmachen möchte. Das erste Grundstück wurde bereits umzäunt und neuerdings gibt e

s ein Gewächshaus, in dem Tomaten, Gurken und Chilis eingepflanzt werden. Der RUB Studigarten e. V. konnte sich das alles dank einer finanziellen Unterstützung des AStA leisten.

Neben den zum Verzehr geeigneten Pflanzen gibt es auch einen Färbegarten. Dort wurden Blumen und Gemüse eingepflanzt, die sich für Textilfärbung ohne die Anwendung von Chemikalien eignen. Quasi im Stil der Initiative Sevensgarden, die Dritteweltländer bereist, um  chemische Färbung zu bekämpfen.

Weg vom Schreibtisch 

Dipl.-Biologe Holger Bäcker ist der Pressesprecher des Studi-Gartens und mag Gartenarbeit: „Ich finde es toll nach einem ganzen Tage am Schreibtisch eine Abwechslung zu haben und einfach im Garten zu arbeiten.“ Holger hat Stachelbeeren eingepflanzt, da er Kuchen mit diesen Früchten besonders gern mag. „Stachelbeeren sind irgendwie in Vergessenheit geraten, dabei habe ich sie als Kind immer gern gegessen.“

Als gelernter Zoologe interessiert sich Holger auch für die Tiere im Garten. Er plant eine Fotostrecke mit den Lebewesen, die er dort fotografiert hat. Unter anderem hat er bereits diverse Wanzen vor die Linse bekommen sowie ein Grünes Heupferd, das zu den größten in Mitteleuropa vorkommenden Langfühlerschrecken gehört.

Teile Dein Essen, anstatt es wegzuschmeißen

Der Studigarten wird nur biologisch angebaut, denn nach Prof. Dr. Stützel müssen die Menschen wieder lernen, saisonale Kost zu essen, eben das, „was da ist.“

Zu Thanksgiving letzten Jahres haben sich der RUB Studigarten e. V. und Mitglieder des Bochumer Foodsharing im Garten getroffen, wobei mitunter Riesenkürbisse geerntet und gemeinsam zu einem ErnteDank-Fest-Essen zubereitet wurden. Gespeist wurde dann in dem Bauwagen, der für die Gartengeräte als Schuppen dient. Den Wagen bekam die Initiative von der Grünenschule, einer Gärtnerschule im Lottental, geschenkt.

„Wir planen eine andauernde Partnerschaft mit Foodsharing“, so Holger, der auch dort ehrenamtlich tätig ist.

 

:Katharina Cygan

 

 

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Gelbe Karte für Europa https://bszonline.de/2013/05/13/gelbe-karte-fuer-europa/ https://bszonline.de/2013/05/13/gelbe-karte-fuer-europa/#respond Mon, 13 May 2013 13:47:24 +0000 https://bszonline.de/2013/05/13/gelbe-karte-fuer-europa/ Macht die EU nur noch Politik für Großkonzerne? Die aktuellen Bestrebungen der politischen Eliten, die Grundversorgung der Bevölkerung multinationalen Konzernen zum Fraß vorzuwerfen, lassen das vermuten: Wenn es nach der Europäischen Kommission ginge, würde nicht nur einer Privatisierung der Trinkwasserversorgung Tür und Tor geöffnet (siehe :bsz 945, Seite 4, „Sintflut oder Sturm im Wasserglas“), sondern künftig bei Obst und Gemüse fast ausschließlich kostspielig patentiertes Saatgut zugelassen. Durch europaweite Referenden gegen beide Vorhaben wird versucht, die basisferne Eurokratie zu zügeln – mit ersten Erfolgen. Wieviel bürokratische Bevormundung aus Brüssel verträgt Europa?   

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Macht die EU nur noch Politik für Großkonzerne? Die aktuellen Bestrebungen der politischen Eliten, die Grundversorgung der Bevölkerung multinationalen Konzernen zum Fraß vorzuwerfen, lassen das vermuten: Wenn es nach der Europäischen Kommission ginge, würde nicht nur einer Privatisierung der Trinkwasserversorgung Tür und Tor geöffnet (siehe :bsz 945, Seite 4, „Sintflut oder Sturm im Wasserglas“), sondern künftig bei Obst und Gemüse fast ausschließlich kostspielig patentiertes Saatgut zugelassen. Durch europaweite Referenden gegen beide Vorhaben wird versucht, die basisferne Eurokratie zu zügeln – mit ersten Erfolgen. Wieviel bürokratische Bevormundung aus Brüssel verträgt Europa?     

Als „Jahrhundertprojekt“ apostrophierte Moderator Georg Restle bereits im Monitor-Bericht „Geheimoperation Wasser“ vom 13. Dezember 2012, was die EU-Kommission so still und heimlich wie möglich durchsetzen wollte: eine europaweite Privatisierung der Wasserversorgung, durch die das Allgemeingut zum „Spekulationsobjekt“ mit Milliardenrenditen werden könnte. Ein solcher „Sieg großer multinationaler Konzerne“ ist jedoch zumindest aufgeschoben, denn inzwischen sind für die Europäische Bürgerinitiative „Right 2 Water“ schon weit mehr als die geforderten eine Million Stimmen gesammelt worden.

EU-Kommissar in Erklärungsnot

EU-Binnenkommissar Michel Barnier versuchte derweil den Unmut zu dämpfen und kündigte an, dass eine europaweite Ausschreibungspflicht der Wasserversorgung bei Inkrafttreten der Neuregelung für weniger kommunale Unternehmen gelten solle als ursprünglich geplant und setzte sich zuletzt gegen den Vorwurf zur Wehr, er wolle die Wasserversorgung privatisieren: „Die Kommission hat keineswegs vor, die Wasserwirtschaft zu privatisieren – weder heute noch morgen“, zitierte die taz am 22. Februar 2013 aus einer Rede Barniers. Die explizit gegen eine Wasserprivatisierung gerichtete Initiative „Right 2 Water“ hat inzwischen über 1,5 Millionen Unterschriften gesammelt und in acht europäischen Ländern das Quorum erfüllt. Damit hat erstmals eine durch den Lissabon-Vertrag von 2009 ermöglichte Europäische Initiative die hohen bürokratischen Hürden eines solchen Verfahrens genommen. Barniers Wandel sei, so wird Michael Efler, Vorstandssprecher des Vereins Mehr Demokratie, in der taz vom 22.02.2013 zitiert, „auch auf den öffentlichen Widerstand und die laufende Europäische Bürgerinitiative für ein Recht auf Wasser zurückzuführen“.

An der Basis gärt es

Selbst vor dem traditionell überraschungsarmen Bayrischen Wahlkampf macht die zentrale europapolitische Frage nicht Halt. So übergab die für das über 865.000 Menschen verbindende internationale Protestforum „Compact“ tätige Aktivistin Maritta Strasser am 2. Mai 236.000 bundesweit gesammelte Unterschriften gegen eine Privatisierung der Wasserversorgung an einen nervösen CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt. Dieser zeigte sich offensichtlich besorgt, „das Thema Wasser könnte ihm und seiner Partei im Landtagswahlkampf um die Ohren fliegen“ (Compact). Andernorts – so etwa im Portugiesischen Pasos de Fereira – läuft die Trinkwasserprivatisierung bereits auf vollen Hochtouren. So prangerte Monitor im Folgebericht „Wasserprivatisierung Marsch!“ vom 14. März 2013 dort Preissteigerungen von über 400 Prozent an – bei sinkender Qualität der Wasserversorgung.

Saat für Massenproteste

Entgegen der anfänglichen Befürchtung, Basisdemokratie funktioniere in der EU nicht, hat die Petition „Right 2 Water“ bereits fünf Monate vor Ablauf der Unterzeichnungsfrist ihr Ziel erreicht. Doch auch in einem anderen Bereich der Grundversorgung ist basisdemokratischer Einsatz gefragt, um der konzernfreundlichen EU-Politik Einhalt zu gebieten: So versucht die Europäische Kommission derzeit mit einer dubiosen Verordnung, kostspielige Verfahren zur Zulassung von Obst- und Gemüsesaatgut zu etablieren und gefährdet damit die genetische Vielfalt der Nutzpflanzen, da sich nur größere Konzerne die kostspieligen Verfahren zur Saatgut-Zulassung leisten könnten.

Teilerfolg durch SOS

Von „drakonischen Regulierungsmaßnahmen“ spricht die europaweite Initiative „Save our Seeds“ (SOS): „Mit der neuen EU-Saatgut-Verordnung plante die EU-Kommission in Brüssel ursprünglich eigentlich auch in die Gärten der Bürger vorzudringen.“ Bei SOS engagieren sich inzwischen mehr als 300.000 BürgerInnen sowie etwa 300 Organisationen mit mehr als 25 Millionen Mitgliedern in Europa vor allem „für ein verbindliches Reinheitsgebot für konventionelles und biologisches Saatgut“. Nach dem Teilerfolg sollen die geplanten Regelungen nun – zumindest vorerst – nur für den kommerziellen Saatgut-Handel gelten, und auch für den „kleinstrukturierten Handel“ sowie „seltene Sorten“ sollen laut Tonio Borg, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, Ausnahmeregelungen gelten.

Maß ist voll

Die Kernfrage aber sollte nicht sein, wie (mutmaßlich in voller Absicht geplante) Kollateralschäden durch den eurokratischen Normierungswahn mittels nachlaufender basisdemokratischer Plebiszite abzumildern sind, sondern wie lange die eurokratische Gängelei noch hingenommen werden soll. Denn ganz offensichtlich kostet es eine Menge Aufwand, in zentralen Bereichen der Grundversorgung einstweilen das Schlimmste abzuwenden und einen ungehinderten Siegeszug der Großkonzerne zumindest zu verlangsamen. Wenn die EU so weitermacht und sich Massenproteste nicht nur im Internet Bahn brechen, könnten diese die bereits erodierenden Grundpfeiler des Machtapparates zum Einsturz bringen. Einstweilen reicht es den ProtestlerInnen, der Eurokratie durch Online-Petitionen die Gelbe Karte zu zeigen. Fraglich bleibt, wie lange sie sich damit begnügen werden.

Weitere Informationen findet
Ihr im Itnernet unter:
www.tinyurl.com/wasserglas
www.right2water.eu
www.campact.de

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