Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111
]]>
Ganze acht Folgen Schmacht, Liebe und ganz viel Buntes. Das ist die neue Staffel Bridgerton. Die amerikanische Erfolgsserie, die auf dem Streamingdienst Netflix zu Hause ist, ist am 25. März gestartet. Die Geschichte rund um die Familie Bridgerton basiert auf der Romanserie von Julia Quinn, die mittlerweile Spiegelbestseller ist und nimmt uns in eine fiktive Welt des Hochadels mit. Wo es in der ersten Staffel um Daphne Bridgerton ging, die als Diamant mit dem Duke of Hastings vermählt wurde und in ihm das große Glück fand, geht es in dieser Staffel um Anthony. Er ist der älteste Mann im Haus seit dem Tod seines Vaters und der Junggeselle der Saison. Seine Mutter hilft ihm dabei eifrig auf die Sprünge, die richtige Dame für ihn zu finden. Doch während sie die Mission nach dem Motto Hauptsache im Hafen der Liebe angeht, sucht Anthony nach dem Besonderen. Denn Fans der Serie wissen, dass er in der ersten Staffel nichts anbrennen hat lassen und für seine wilden Affären bekannt war. Und hier finden wir schon das High- oder Lowlight für den Sex!
Für die einen zu viel, für die anderen zu wenig, da der Vorgänger für viele Sexszenen bekannt war und meiner Meinung nach die Staffel monoton machte. Die neuen Folgen schaffen es, Intimität auf einer anderen Ebene als die platkativen sexuellen zu zeigen und die einen an die guten Zeiten von „Stolz und Vorurteil“ erinnern. Das führt auch dazu, dass die Charaktere, die am Anfang noch flach und ohne Eigenschaften wirkten, nun ein Gesicht bekommen. Man lernt sie besser kennen, manche haben Charme oder man mag sie eben nicht. Der Inhalt von Bridgerton ist ein Hauch von Telenovela gepaart mit Popkulturellen Referenzen, die einen Wünschen lassen in der „guten alten Zeit“ zu Leben. So sind die Trends auf Social Media rund um die Kleidung und die Musik schon längst am Rollen. Auch die Fanfiction rund um den Kosmos der Familie Bridgerton und Königin Charlotte lässt nicht lang auf sich warten. Zur letzten Staffel war der Hype so groß, dass sogar ein Musical von den Fans geschrieben wurde. Aber Hype beiseite. Lasst uns über etwas sprechen, das euch wahrscheinlich nicht aufgefallen ist, aber für mich und meine südasiatischen Freundinnen ein wichtiger Punkt war. Dass sie nicht von Frauen repräsentiert worden sind, die dem Bollywood-Schönheitsideal entsprechen. Der Diamant in dieser Heiratssaison ist Edwina Sharma, gespielt von Charita Chandran, sie spielt eine gutherzige Frau, die sich von ihrer Mutter sowie Schwester die wichtigsten Talente aneignen konnte. Doch der wahre Maincharakter ist ihre Schwester Kate. Sie ist ihre Halbschwester und das eigentliche Loveinterest von Anthony. Kate Sharma wird von Simone Ashley gespielt. Im Gegensatz zu ihrer „jungfräulichen“ Schwester ist die unverheiratete Kate mit 26 eine „alte Jungfer“. Die beiden Hauptprotagonistinnen sorgen also neben ihrer guten Schauspielerei für einen weiteren Hype. Denn ihre Haut ist dunkel. Grundsätzlich war es für einige ein Kritikpunkt in der ersten Staffel, dass der Cast „Farbenblind“ gecastet worden ist, denn im Regency-England wurden Menschen of Color nicht im Adel gesehen. Doch Shonda ließ sich von dem Gerücht inspirieren, dass die ehemalige Königin Charlotte in vielen Schriften als (Content Note) „Mulatte“ beschrieben wurde. Dieser Impuls sorgte für eine neue Sichtweise auf die fiktive Welt der Quinn-Romane. Einige finden dies bis heute nicht akzeptabel. Insbesondere mit dem Hinblick darauf, dass Anne Boleyn von der schwarzen Schauspielerin Jodie Turner-Smith gespielt wird. Funfact meiner Seite! Es gibt auch eine Welt abseits der weißen Norm und so kann es sein, dass an einem Historically Black College or University (HBCU) Shakespeare gespielt wird und das ohne weiße Menschen.
:Abena Appiah
]]>Reihe. Wir stellen Euch die Gleichstellung Philologie vor und zeigen Euch was sie machen und wie sie Euch helfen können.
:bsz Wer seid Ihr und was macht Ihr?
Wir sind die dezentrale Gleichstellung der Fakultät für Philologie. Wir sind ein ehrenamtliches Team aus Studierenden und (wissenschaftlichen) Mitarbeiterinnen, das gemeinsam die Statusguppen der Fakultät in Gleichstellungsfragen vertritt. Dazu werden wir in der sogenannten Frauen*vollversammlung von Studierenden und Mitarbeiterinnen* gewählt und vom Fakultätsrat bestätigt. Jedes Mitglied der Fakultät kann sich zur Wahl aufstellen lassen. Unsere Aufgabenbereiche umfassen die Teilnahme an Berufungsverfahren an der Fakultät, um auf die Einhaltung der Gleichstellungsstandards zu achten, die Mitwirkung bei der Ausarbeitung des Gleichstellungsplans der Fakultät, das Mitspracherecht bei der Mittelvergabe für die Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen, die vertrauliche Beratung von Mitarbeitenden und Studierenden; Die Organisation von Veranstaltungen zu den Themen Gender und Diversity (Workshops, Vorträge, Podcasts etc.).
Warum gibt es Euch?
An der Fakultät für Philologie ist der Anteil unter den weiblichen Studienanfängern traditionell sehr hoch. Dennoch zeigt sich eine gewisse Diskrepanz: je höher die Qualifikationsstufe, desto geringer der Frauenanteil. Ein Ziel der Gleichstellungsmaßnahmen der RUB ist es, diese Diskrepanz zu verringern. Für diese und weitere Ziele vereinbart die Hochschulleitung mit der Fakultät für Philologie Gleichstellungspläne, seit 2010 in der Form von sogenannten Zielvereinbarungen. Die Ausarbeitung des Gleichstellungsplans obliegt dem*der Dekan*Dekanin. Die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten haben hierbei beratende Funktion. In den Zielvereinbarungen werden für einen konkreten Zeitrahmen Ziele definiert, deren Erreichung überprüft wird. Die Vereinbarungen dienen als wesentliches Steuerungsinstrument in der Gleichstellungspolitik. In den letzten Jahren haben wir damit begonnen, nicht mehr nur rein quantitative Ziele zu verfolgen, sondern qualitative Gleichstellungsarbeit an der Fakultät, insbesondere die Auseinandersetzung mit Gender und Diversity in Lehre und Studium zu stärken. Die Motivation für dieses Projekt erwächst aus den konkreten Beratungsbedarfen Lehrender und Studierender im Umgang mit gender- und diversityrelevanten Themen, die an uns als dezentrale Gleichstellungsbeauftragte verstärkt herangetragen werden.
Wie sieht Eure Arbeit im Coronasemester aus?
Wir haben unsere Social-Media-Kanäle aufgebaut (momentan Instagram und Facebook), um besser mit den Studis in Kontakt bleiben zu können und beraten mittlerweile die Studierenden oder Mitarbeiter:innen online über Videochats. Die Beratung wird hierbei von den studentischen Vertreterinnen gemacht: Einige Studis möchten auch oft gar nicht direkt beraten werden, sondern einfach nur reden! Wir sprechen daher oft einfach über die aktuelle Situation oder unterhalten uns über feministische Themen.
Warum ist diese Anlaufstelle wichtig für Studierende?
Mit einer Zahl von über 40.000 machen Studierende die größte Statusgruppe an der Universität aus. Trotzdem sind sie im Rahmen des AGGs nicht explizit geschützt, wenn es zum Beispiel um sexuelle/sexualisierte Belästigung geht und wissen daher oftmals nicht, an wen sie sich wenden können, wenn sie sich über diskriminierendes Verhalten beschweren wollen. Immer wieder sprechen wir mit Studierenden, die zum Beispiel gar nicht wissen, dass es überhaupt die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten gibt beziehungsweise was für Angebote wir haben. Unser Beratungsangebot ist niedrigschwellig, auf Augenhöhe und absolut vertraulich.
Wir möchten aufklären und Studis mehr in unsere Arbeit einbinden und deren Meinungen und Feedback hören! Wir planen regelmäßig Veranstaltungen und wollen wissen, was Studierende umtreibt und interessiert, damit wir direkt darauf eingehen können.
Sind weitere Seminare geplant? (Bildungstätte Anne Frank etc…)
Ja! Wir haben im letzten Jahr einen Lore-Agnes Antrag bewilligt bekommen mit unserem Projekt „Gender und Diversity in Lehre und Studium“. Dazu wird es eine Website geben, die spätestens zu Beginn des WiSes online gehen soll. Darauf werden Veranstaltungen archiviert, zusätzliches Material zugänglich sein und über die gleichstellungsrelevanten Themen an der Fakultät informiert. Außerdem wird es eine sogenannte Online-Toolbox geben, auf der Informationen und Handlungsmöglichkeiten zu bestimmten intersektionalen Themen bereitgestellt werden. Die digitale Toolbox versucht, Angebote für gender- und diversitybezogene Fragen und Problematiken konkret für den Lehr- und Lernalltag an der Fakultät für Philologie zu machen. Dabei versuchen wir nicht, einen allgemeinen Überblick zu geben, sondern gehen von konkreten Bedarfen an unserer Fakultät aus.
:Abena Appiah
]]>Viele Studierende haben in diesem Semester missmutig auf den Kontoauszug oder den Überweisungsträger geschaut. Grund war der gestiegene Sozialbeitrag im Vergleich zum letzten Jahr. Stolze 316,28 Euro waren dieses Wintersemester fällig. Mitverantwortlich für den Anstieg des Sozialbeitrags war, neben gestiegenen Kosten für das Semester-Ticket, auch eine vom Studierendenparlament (StuPa) beschlossene Erhöhung des Sozialbeitrags für den Haushalt der Studierendenschaft. Mitte Juni informierte Finanzreferent Simon Paul die
Fachschaftsratvertreterinnen-Konferenz über die „finanzielle Situation der Studierendenschaft“ (:bsz 1130). In den nächsten Wochen folgte ein Rechenschaftsbericht von Simon Paul, hitzige Diskussionen im StuPa und verschiedene Sparmaßnahmen (:bsz 1130; 1131 & 1132). Am 29. Juni beschloss das StuPa letztendlich die Erhöhung des Sozialbeitrag um 4,40 Euro (:bsz 1133).
In der Sitzung am 29. Juni stellte Simon Paul außerdem ein Konzept für „Einsparungen bei Personalkosten“ vor. Der AStA plane die Schließung des AStA-Copyshops, da dieser weniger Gewinn einbrachte als im Haushaltsplan geschätzt wurde. Da alle Sparmaßnahmen sozialverträglich durchgeführt werden sollten, verschob der AStA die Schließung allerdings auf 2018: „Da der zuständige Mitarbeiter bald in Rente geht, wird die Position einfach nicht neu besetzt. Damit werden Personalkosten gesenkt und es muss niemand entlassen werden“, ließ Paul damals verlauten (:bsz 1133).
Zum 1. Februar sollen die Betriebe Sofortdruckerei und Copyshop nun zusammenzulegt werden. Als Konsequenz soll ab dem 1. Februar die Druckerei in GA nur noch für interne Zwecke, wie Drucke von Fachschafträten, Initiativen oder dem AStA, genutzt werden. Der Copyshop in GB soll den Studierenden weiterhin wie gewohnt zur Verfügung stehen. „Der Haushalt zeigt deutlich, dass zwei Druckereibetriebe nicht wirtschaftlich sind. Der Bedarf bei den Studierenden ist einfach gesunken. Es wird nicht mehr so viel kopiert wie früher“, erläutert Nur Demir, AStA-Referentin von der Internationalen Liste. Das Konzept der Zusammenlegung sei auf allgemeine Zustimmung im StuPa gestoßen, so Demir weiter.
Gastautor :Andreas Schneider
]]>Lange Zeit verdrängt, jetzt wieder aktuell: die PCB-Belastung an der RUB. Durch die aktuellen Bauarbeiten in der G-Reihe wird das Thema im wahrsten Sinne des Wortes wieder aufgewirbelt, weil Studierende von zum Teil „heftigen Staubwolken“ im GB-Gebäude sprechen und verunsichert sind. Vor allem auf Höhe der philologischen Bibliothek konnte man vor lauter Staub den Gang nicht mehr sehen. Gibt es durch die Arbeiten eine konkrete Gefahr oder ist am Ende alles nur heiße Luft? Das Thema ist den Studierenden bekannt, aber es fehlt an einer ausgewogenen Informationspolitik.
PCB steht für für Polychlorierte Biphenyle, das sind chlorierte Kohlenwasserstoffe, die in insgesamt 209 unterschiedlichen Verbindungen vorkommen. Bei der Gründung der RUB in den 1960er Jahren wurde die damals hochgelobte Substanzgruppe in Baustoffen verwendet, weil sie als gesundheitlich unbedenklich galt, günstig, hitze- und alterungsbeständig war und zudem für eine gute elektrische Isolierung sorgte. Seit 1989 ist sie endgültig verboten, allerdings wurde das PCB-Problem erst 2003 an der RUB wirklich konkret angegangen, als der damalige AStA-Umweltreferent Markus Brüne auf die Gefahren für schwangere Studentinnen hinwies und die Informationspolitik der Uni kritisierte. Dr.-Ing. Ursula Fornefeld-Schwarz, Vorsitzende der Stabstelle Arbeitssicherheit und Umweltschutz der RUB, appelliert an die Studierenden, sich auf dem PCB-Infoportal zu informieren und bei aufkommenden Fragen oder Unsicherheiten per Telefon oder Email die Stabstelle zu kontaktieren.
:Tim Schwermer
]]>
In der G-Reihe berichtet man über zum Teil heftig austretenden Staub auf der PCB-Baustelle in den Gebäuden. Studierende sind verunsichert. Wie gefährlich ist der Staub? Was haben Studierende zu beachten und wann sind die Arbeiten vorbei? Die Uni darf auf keinen Fall auf Kosten der Studierenden halbherzige Sanierungsarbeiten betreiben!
]]>
PCB – diese drei Buchstaben schwirren seit Jahren über den Campus und waren doch immer eigentlich ein Problem der N-Reihe und betrafen da auch nur schwangere Naturwissenschaftlerinnen. Mitnichten! Durch die aktuelle Sanierung der G-Reihe wird das Thema auch für die Geistis allgegenwärtig und die Staubwolken führen zu Verunsicherung unter den Studis. Ist das gefährlich? Darf dieser Staub überhaupt austreten?
Auch wenn der Finger jetzt gerne auf die ArbeiterInnen und die Arbeitssicherheit der RUB gelegt wird, muss man hier vorsichtig sein und das große Thema PCB (Polychlorierte Biphenyle) an der RUB differenziert betrachten.
Fakt ist, dass PCB krebserregend ist. Und das nicht erst, seit es 1989 verboten wurde. Die RUB hatte aber erst 2003, also rund 20 Jahre später, über konkrete Sanierungsmaßnahmen nachgedacht und infolgedessen 2007 die Arbeitsgruppe „PCB an der RUB“ gegründet. Diese jetzt an den Pranger zu stellen, wäre falsch, denn erst seitdem werden Studierende im Internet auf dem eigens eingerichteten PCB-Infoportal aufgeklärt und auch zur aktuellen G-Reihe informiert. Zudem wurden Info-Veranstaltungen im HZO veranstaltet. Also alles gut?
Dass die Arbeiten jetzt endlich auch in den G-Gebäuden anlaufen, ist eine gute Sache! Aber: Es darf nicht aus Kostengründen die Sicherheit der Studierenden und nicht zuletzt auch die der Angestellten der RUB gefährdet werden. Transparenz für Studierende, eine vernünftige Informationspolitik und sichere Arbeitsbedingungen für die ArbeiterInnen. Denn auch sie sind PCB ausgesetzt!
:Tim Schwermer
]]>