Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Gärtnern | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 08:48:31 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Gärtnern | BSZ https://bszonline.de 32 32 Gärtnern an der RUB https://bszonline.de/2022/04/03/gaertnern-der-rub/ https://bszonline.de/2022/04/03/gaertnern-der-rub/#respond Sun, 03 Apr 2022 09:49:27 +0000 https://bszonline.de/2022/04/03/gaertnern-der-rub/ Es ist Frühling, das bedeutet: Draußen Sonnenenergie tanken! Das mag der eine oder die andere beim Gärtnern tun. Dafür bietet der Studigarten der Ruhr-Uni Bochum eine gute Gelegenheit. 

 

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Es ist Frühling, das bedeutet: Draußen Sonnenenergie tanken! Das mag der eine oder die andere beim Gärtnern tun. Dafür bietet der Studigarten der Ruhr-Uni Bochum eine gute Gelegenheit. 

Der RUB Studigarten ist für alle Studierende der Bochumer Hochschulen verfügbar. Es ist ein Lehrgarten an dem alle willkommen sind mitzumachen. Als Teil der universitären Lehre wird ein Kurs angeboten, unter dem Namen „Gärtnern entdecken“. Dafür können Studis sich CPs anrechnen lassen. Zudem Kurs ist der RUB Studigarten aber auch ein Verein. Einer der großen Vorteile am Studigarten: Teilnehmende können alles ausprobieren, ohne vorab tausende von Euros ausgeben zu müssen. Der Umgang mit bestimmten Gartengeräten wird gelernt und allein gärtnern ist in diesem Garten eher selten. Auf ein gemeinsames miteinander lernen wird Wert gelegt. Der RUB Studigarten schafft ein Bewusstsein zum Anbauprozess von Essen. Die Arbeit dahinter könne man so besser wertschätzen, so Tim Cremer, der Vorstandvorsitzender des RUB Studigartens ist. Da der Garten für und von Studierende ist, können sich verschiedene Initiativen der Bochumer Hochschulen auch daran beteiligen.  „Wir hatten mal eine Theatertruppe da. Die haben musiziert und Varieté gemacht,“ so Cremer. Neben dem gängigen Gärtnern werden auch besondere Projekte angeboten, wie beispielsweise ein Bienen Hotel bauen oder Jahreszeiten- und Schmetterlingsbeete anbauen. Was, laut Cremer, dafür gesorgt hat, dass ca. 40 Schmetterlinge im Garten herumfliegen. Von Handwerken bis Gärtnern kann mensch im RUB Studigarten Vieles lernen. Und nach dem Gärtnern steht, das ein oder andere Bierchen oder Kaltgetränk beim gemütlichen Quatschen nicht weit entfernt.  

:Nathalia Rodriguez 

 
 
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Nachhaltigkeit A & O im Studigarten https://bszonline.de/2022/04/03/nachhaltigkeit-o-im-studigarten/ https://bszonline.de/2022/04/03/nachhaltigkeit-o-im-studigarten/#respond Sun, 03 Apr 2022 09:42:24 +0000 https://bszonline.de/2022/04/03/nachhaltigkeit-o-im-studigarten/ Tim Cremer ist Vorstandsvorsitzender des RUB Studigartens und hat mir ein Paar Einblicke in das Leben der Gärtner:innen gegeben. Dabei scheint besonders das Bewusstsein zwischen Menschen, Tiere und Natur im Mittelpunkt zu stehen.  

 

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Tim Cremer ist Vorstandsvorsitzender des RUB Studigartens und hat mir ein Paar Einblicke in das Leben der Gärtner:innen gegeben. Dabei scheint besonders das Bewusstsein zwischen Menschen, Tiere und Natur im Mittelpunkt zu stehen.  

 

:bsz: Wie sieht so ein Tag im RUB Studigarten aus? Was wird da gelernt? 

Tim: Meistens ist es jetzt eigentlich immer so, dass man erstmal reinkommt. Ich guck mich erstmal um was gibt es alles im Garten zu tun, weil wenn man weg ist passieren hier  erstmal drauf eingehen. Mal kann ein Sturm passieren, da muss man erstmal alles reparieren. Man weiß es halt nicht. Das heißt erstmal angucken, analysieren. Ich sag immer: Struktur erkannt, Gefahr gebannt – aus dem Mathematikunterricht. Genau, ich schaue mir das erstmal alles an, dann bespreche ich mit den Leuten die Aufgaben. Danach sage ich was wir heute machen könnten. Und je nachdem wie viele Leute da sind, gucke ich, dass wie die Aufgaben verteilen. Erstmal zusammen gucken was wir machen, ganz normal gärtnern, auch mal andere Projekte machen und abends dann entspannt ein Bierchen trinken und quatschen. 

Was gibt es denn alles so bereits im Garten? Was genau baut ihr an? 

Tim: Also wie haben ein Gewächshau, da fliegen die Bienen von selbst rein und bestäuben. In diesem Gewächshaus gibt es Gurken, Karotten, die pflanzen wir außen an. Dann gibt es auch Kohl. Momentan haben wir so eine Mischkultur, sprich aus: Kürbis, Mais und Stangenbohnen. Wir haben ganz viele Kräuter. Im Endeffekt pflanzen wir alles an was geht. Es gibt ein paar Sachen die gehen eher nicht beziehungsweise die brauchen so viel Liebe und Zuwendung, dass ich sage so: „vielleicht lieber was anderes.“ Es wollte jemand mal eine Avocado pflanzen – hmm weiß nicht ob das den kalten Winter überleben würde. 

 

 Also steck hinter dem ganzen auch ein Nachhaltigkeitsaspekt oder warum genau werden keine Avocados angebaut? Wodrauf achtet ihr beim Anbauen? Worauf legt ihr Wert? 

Tim: Also erstmal sind uns die Pflanzen genauso wichtig wie die Tiere. Also sprich: Wir gucken, dass es ein Zusammenspiel wird. Wir wollen auf Neophyten und Neozoen verzichten. Das sind eingeschleppte Pflanzen und Insekten. Wir gucken erstmal so, alles was die Biene annimmt, alles was der Umwelt hier nicht schadet und alles was nicht komplett alles zu wuchert. Damit hier so ein Gleichgewicht ist. Generell ist jedes Kraut kein Unkraut, sondern erstmal ein Beikraut. Man muss es erstmal wachsen lassen, um zu entscheiden, ob es für uns nützlich ist. 

 

Wer darf alles mitmachen? Sollte eine:r Erfahrungen mitbringen? 

Tim: Wirklich alle sind willkommen. Wir haben Juristen, Leute die Anglistik studieren, Wirtschaftswissenschaftler, Biologen. Man muss keine Erfahrung mitbringen, tatsächlich. Man muss einfach ein bisschen teamfähig sein. Tatsächlich sind ja auch nicht nur Studentenerlaubt. Es dürfen natürlich auch ehemalige Studenten und Mitarbeiter der RUB daran teilnehmen. Es ist ganz einfach für alle etwas dabei. Du fängst bei Null an und das ist vollkommen OK. Du sollst bei Null anfangen und nach und nach verstehen was du für Fehler machst. Fehler mach sind in einem Lehrgarten unabdingbar. Man braucht Fehler sonst kann man nichts lernen. 

 

Wie kann Mensch mitanpacken und den RUB Studigarten unterstützen? 

Tim: Einfach eine E-Mail schreiben an studigarten@rub.de  oder auch auf Instagram. Und dann sage ich wann die Termine für die Treffen sind und dann einfach vorbeikommen.   

Weitere Informationen zum RUB Studigarten findet Ihr auf dessen Homepage rub-studigarten.jimdosite.com.  

:Nathalia Rodriguez 

 

 

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Dem grünen Daumen nach https://bszonline.de/2020/06/11/dem-gruenen-daumen-nach/ https://bszonline.de/2020/06/11/dem-gruenen-daumen-nach/#respond Thu, 11 Jun 2020 14:31:52 +0000 https://bszonline.de/2020/06/11/dem-gruenen-daumen-nach/ Gärtnern. Jetzt ist die perfekte Zeit, die Grünanlagen in Euren Wohnungen zu expandieren. Ihr habt wahrscheinlich die Zeit dafür, und ein paar Pflanzen erhöhen die Lebensqualität schon zumindest ein wenig. Wenn Ihr euch clever anstellt, kommt Ihr günstig davon und könnt von Eurem kleinen In-Door-Garten auch noch profitieren. Darum, Blumenerde zu kaufen kommt Ihr wohl nicht herum, Blumentöpfe findet man jedoch günstig oder umsonst an beinahe jeder Ecke, ob im Second Hand Laden oder in der nächsten Give-Box. Nach Pflanzen fragt doch einfach mal Eure Freund:innen, Geschwister, Eltern, Arbeitskolleg:innen oder wer immer Euch grad einfällt. Vielleicht haben sie ja Pflanzen zuhause, von denen sie euch Ableger mitbringen können. Viele gängige Zimmerpflanzen lassen sich aus Stecklingen ziehen, auch ohne weitere Hilfsmittel. Ähnlich einfach ist Regrowing – aus Gemüseresten neue Pflanzen wachsen lassen, die man auch ernten kann. Am einfachsten ist das mit Frühlingszwiebeln, Stangensellerie, Lauch und ähnlichem Gemüse. Schneidet das Wurzelende ungefähr einen Fingerbreit ab, legt es in Wasser, und wechselt dieses so lange täglich, bis es anfängt zu sprießen. Dann ab in die Erde, und an einen hellen Ort stellen. Wenn Ihr den Dreh einmal raus habt, könnt Ihr Euch auch an schwierigeren Pflanzen versuchen. So kann man auch Kartoffeln, Pilze und sogar Ingwer nachwachsen lassen. Dafür braucht man aber deutlich mehr Zeit, Platz und/oder Ahnung von der Sache. Fangt klein an, und dann schaut weiter, es lohnt sich.

 Bild und Text :kjan

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Gärtnern. Jetzt ist die perfekte Zeit, die Grünanlagen in Euren Wohnungen zu expandieren. Ihr habt wahrscheinlich die Zeit dafür, und ein paar Pflanzen erhöhen die Lebensqualität schon zumindest ein wenig. Wenn Ihr euch clever anstellt, kommt Ihr günstig davon und könnt von Eurem kleinen In-Door-Garten auch noch profitieren. Darum, Blumenerde zu kaufen kommt Ihr wohl nicht herum, Blumentöpfe findet man jedoch günstig oder umsonst an beinahe jeder Ecke, ob im Second Hand Laden oder in der nächsten Give-Box. Nach Pflanzen fragt doch einfach mal Eure Freund:innen, Geschwister, Eltern, Arbeitskolleg:innen oder wer immer Euch grad einfällt. Vielleicht haben sie ja Pflanzen zuhause, von denen sie euch Ableger mitbringen können. Viele gängige Zimmerpflanzen lassen sich aus Stecklingen ziehen, auch ohne weitere Hilfsmittel. Ähnlich einfach ist Regrowing – aus Gemüseresten neue Pflanzen wachsen lassen, die man auch ernten kann. Am einfachsten ist das mit Frühlingszwiebeln, Stangensellerie, Lauch und ähnlichem Gemüse. Schneidet das Wurzelende ungefähr einen Fingerbreit ab, legt es in Wasser, und wechselt dieses so lange täglich, bis es anfängt zu sprießen. Dann ab in die Erde, und an einen hellen Ort stellen. Wenn Ihr den Dreh einmal raus habt, könnt Ihr Euch auch an schwierigeren Pflanzen versuchen. So kann man auch Kartoffeln, Pilze und sogar Ingwer nachwachsen lassen. Dafür braucht man aber deutlich mehr Zeit, Platz und/oder Ahnung von der Sache. Fangt klein an, und dann schaut weiter, es lohnt sich.

 Bild und Text :kjan

 

Paradies für Bienen.Ob Garten, Balkon oder Fensterbank – Blumen verschönern jedes Zuhause und was bietet sich besser an, als der Umwelt auf kleinem Wege zu helfen? Besonders Bienen sind zunehmend bedroht und Ihr könnt dabei helfen, dass der Fortbestand gesichert bleibt. Hierbei ist es wichtig, dass Ihr nicht nur pflanzt, was Ihr schön findet, sondern auch wisst, was wann blüht. Denn so kann man vom Frühling bis zum Herbst gewährleisten, dass die Bienen oder auch andere Insekten angelockt werden können. Kleiner Tipp: Blaue Blumen finden sie besonders schön. Was sie jedoch nicht mögen, sind Blumen mit gefüllten Blüten. Denn diese bieten den Tieren kaum Nektar und enthalten in der Regel viele Blütenblätter. 

Für einen insektenfreundliches Gewächs brauch man auch kein Gewächshaus, denn die Tiere sind rundum mit den heimischen Pflanzen zufrieden. Nur bei der Pflege solltet Ihr drauf achten, dass Ihr auf Hausmittelchen setzt, da Chemie kontraproduktiv für eine bienenfreundliche Bepflanzung erscheint. Aber nicht nur die Bepflanzung kann helfen, mit Insektenhotels kann man Bienen und Hummeln ein Zuhause zum Nisten und überwintern bieten. Auch hier ein kleiner Tipp: Auch Bienen müssen trinken. Also schaut, dass wenn ihr bei der Planung seid, kleine Wasserstellen einplant.

Falls Euch das alles zu viel ist, könnt ihr doch mal mit ein paar Saattüten spazieren gehen und eine neue Bienenwiese entstehen lassen.

Bild und Text :bena

 

Zimmerpflanzen. Keine Ahnung, einfach machen! Wenn Ihr genau so wenig Ahnung habt wie ich über Zimmerpflanzen, hilft eigentlich nur eins; einfach mal machen. Kauft Euch doch erstmal die Klassiker: Monstera aka die Lieblingspflanze aller Hipster, Kakteen für die besonders Motivierten oder Efeu, weil wächst schnell. Wenn Ihr dann  Lust auf ein wenig schwerer zu haltende Pflanzen habt, dann holt Euch Gartenkräuter. Schwierig zu halten – meistens gehen sie mir nach zwei Tagen ein – aber pragmatisch, praktisch, gut! 

Eine große Liebe konnte ich nie wirklich zu Zimmerpflanzen entwickeln, wahrscheinlich ist das dem Umstand geschuldet, dass sie mir permanent eingehen. Generell checke ich das halt null. Warum gießt man manche nur von unten und manche von oben? Kommt Regen nicht immer von oben? Wieso also von unten gießen? Naja. Schön sehen die Dinger auf jeden Fall aus – selbst, wenn sie schon halb am verwelken sind. Sie bringen den Raum irgendwie zusammen. Ein Stückchen Garten in den eigenen vier Wänden. Zimmerpflanzen sind die Vorstufe zum:zur Kleingärtner:in. Irgendwann kaufe ich mir dann noch eine kleine Ansammlung von Gartenzwergen. Die Krönung wird dann mein Schrebergärtchen zwischen Bonn und Köln, wo ich das beste Rosenbeet der Stadt haben werde. Zumindest werden das die Vereinsmitglieder bei unserer alljährlichen Mitgliedsversammlung der Kleingartenbesitzer e.V. bestätigen können. Bis dahin wird es wohl eher noch beim Kaktus bleiben, aber groß träumen darf man wohl noch.

Bild und Text :kiki

 

Aus Abfall mach neu. Was haben Karottengrün, der Wurzelstrunk von Zwiebeln und Ananasgrün gemeinsam? Richtig, Du kannst daraus eine neue Pflanze ziehen. Wie das geht, erklär ich Dir nun. Das obere Ende einer Möhre wird eher selten verzehrt. Unabhängig davon, ob da grün dran ist oder nicht, kannst Du den Strunk auf ein nasses Zewa setzen oder direkt auf Erde. Nach einiger Zeit bilden sich Wurzeln. Bei den Zwiebeln verwendest Du die Zwiebel ganz normal zum Kochen und setzt das Ende mit den Wurzeln auf die Erde. Bei beiden kannst Du relativ fix Erfolge sehen, wenn die ersten grünen Blättchen sprießen. Die Ananas braucht etwas länger, erst recht bis die Früchte trägt (wir sprechen hier von Jahren), aber dennoch sieht es ganz cool aus. Dafür bewahrst du den Deckel der Ananas auf. Entferne mit einem kleinen Messer alles an Fruchtfleisch von dem Grün. Anschließend ziehst Du die unteren (zwei bis drei reichen) der Blätter entgegen der Wuchsrichtung ab, es bildet sich ein kleiner Pfahl. Nun setzt Du die Ananas auf ein mit Wasser gefülltes Glas (Ein Gurkenglas zum Beispiel). Die Blätter sollten am Glasrand halt geben, dass die Ananas nicht einsinkt, der Pfahl sollte gut ins Wasser kommen. Wenn du Wurzeln siehst (bei mir hat das etwa zwei Wochen gedauert), kannst Du sie in Erde setzen. Nettes Gimmick: Mit Kräutern klappt das auch! Basilikumstiele kann man beispielsweise auch in Wasser stellen und vermehren. Sobald er wurzelt; in die Erde und immer wieder ernten. (Auch wenn Du ihn schon geerntet hast und er keine Blätter mehr hat, funktioniert das!)

 

Bild und Text :ken

 

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Ein bisschen mehr Grün im Grau https://bszonline.de/2019/06/04/ein-bisschen-mehr-gruen-im-grau/ https://bszonline.de/2019/06/04/ein-bisschen-mehr-gruen-im-grau/#respond Tue, 04 Jun 2019 08:34:39 +0000 https://bszonline.de/2019/06/04/ein-bisschen-mehr-gruen-im-grau/ Natur. Im Juni werden einige Beete an der RUB für „Campus Gardening“ freigegeben.

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Natur. Im Juni werden einige Beete an der RUB für „Campus Gardening“ freigegeben.

Den Campus grüner machen. Dieser Aufgabe werden sich die Teilnehmer*innen beim „Campus Gardening“ widmen. Bei dem Projekt wird die Idee von Urban Gardening auf den Campus versetzt. Als Urban Gardening wird das Beackern von kleinen, städtischen Flächen innerhalb von Siedlungsgebieten oder deren direktem Umfeld bezeichnet. Der urbane Gartenbau ist schon seit einigen Jahren beliebt bei Stadtbewohner*innen, da er nachhaltig sowie umweltschonend ist und bei einigen Beeten auch Lebensmittel geerntet werden können. Beteiligte haben nun die Möglichkeit, die RUB gärtnerisch
mitzugestalten.

Organisiert wird das Projekt vom Nachhaltigkeitsforum der RUB, welches sich mit verschiedenen Arbeitskreisen dem Thema „Nachhaltigkeit“ widmet. Doch auch auf das Wissen der Mitarbeitenden des Botanischen Gartens wird zurückgegriffen. Zu dem Nachhaltigkeitsforum gehört der Arbeitskreis Urban Gardening, der dieses Thema schon intensiv behandelt hat. Daraus entstand neben der Idee zum „Campus Gardening“ auch eine Übersicht zu bestehenden Gemeinschaftsgärten in Bochum und ein Leitfaden zum Gärtnern im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in den eigenen vier Wänden. „Wir merken, dass das Thema weiterhin stark nachgefragt ist und freuen uns, dass es nun mit Unterstützung durch die RUB möglich ist, testweise neben dem StudiGarten auch eine Fläche direkt auf dem Campus zu beackern“, erklärt Ulrike Emonds vom Nachhaltigkeitsforum.

Teilnehmen können alle Interessierten, egal ob Mitarbeiter*innen der RUB oder Student*innen. Da das Projekt unabhängig vom Studienfach ist, erhalten Studierende keine Credit Points. Zunächst kann eine Fläche zwischen Universitätsverwaltung und Bibliothek auf dem Nordforum bepflanzt werden. Was gepflanzt wird, hängt ganz von den Teilnehmer*innen ab; von Gemüse, Obst bis Küchenkräutern oder Zierpflanzen ist alles möglich. Jede helfende Hand ist willkommen. „Zusätzlich sollen auch andere Austauschformate unterstützt werden, beispielsweise durch einen Pflanzenbasar, bei dem Pflanzen und Setzlinge verschenkt oder getauscht werden können“, so Ulrike Emonds. Ebenfalls werden neben diesem Beet auch an verschiedenen Stellen auf dem Campus Küchenkräuter wie Thymian, Rosmarin und Minze angepflanzt werden.

:Maike Grabow

Info:Box

Du möchtest den Campus mitgestalten und beim Gärtnern dabei sein? Dann schreibe eine Mail an
info-nhf@rub.de. So bekommst Du alle weiteren Infos wie Abstimmungstreffen oder den detaillierten Ablauf für den Zeitraum Juni bis August.
 

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