Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Frauenfilmfestival | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 08:57:19 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Frauenfilmfestival | BSZ https://bszonline.de 32 32 36. Frauenfilmfestival lädt ein https://bszonline.de/2019/04/08/36-frauenfilmfestival-laedt-ein/ https://bszonline.de/2019/04/08/36-frauenfilmfestival-laedt-ein/#respond Mon, 08 Apr 2019 14:45:37 +0000 https://bszonline.de/2019/04/08/36-frauenfilmfestival-laedt-ein/ Kultur. Ab dem 9. April findet für eine Woche das Internationale Frauenfilmfestival in Dortmund Köln statt.

]]>
Kultur. Ab dem 9. April findet für eine Woche das Internationale Frauenfilmfestival in Dortmund Köln statt.

In ihrem Grußwort verkündet die neue künstlerische Leiterin des IFFF Dortmund I Köln, Maxa Zoller, dass sich das Festival dieses Jahr auf die Fahne geschrieben hat,  feministische Inhalte, Filme von Feministinnen und Filme von Trans- und Cisfrauen in ihrer Diversität auf der Leinwand zu zeigen. Denn dort sind sie leider viel zu selten zu sehen. Gerade in der Zeit, in der Diversität eine internationale, historische, soziale und künstlerische Realität und zu einem Schlüsselwort einer der wichtigsten Debatten der Filmindustrie geworden ist.
Sowohl die Filme im Wettbewerb, das Schulfilmprogramm, die Fokussektion: Bilderfallen und die vielen Sonderveranstaltungen versuchen, diese Geschichten zu erzählen und Wissenslücken sowohl zu stopfen als auch neue aufzureißen.


Internationale Spielfilme und Gäst*innen

Im Internationalen Spielfilmwettbewerb sind die Filme „The Beast in the Jungle“, „Endzeit“, „Der Boden unter den Füßen“ sowie „God Exists, Her Name is Petrunya“ nominiert. Sie reichen von faszinierend surrealem Tanzfilm über postapokalyptischen Zombiesurvival-Thriller, einem Film über das Bewältigen von Schicksalsschlägen bis hin zu beißender Satire über eine Gesellschaft voller patriarchialer Stereotypen und fatalem Opportunismus.
Alle Filme werden im Zuge des Festivalprogramms ausgestrahlt und fast alle Regisseurinnen sind in Dortmund zu Gast. In der Kategorie beste Regisseurinnen zählen Beatriz Seigner, Costanza Quatriglio, Desiree Akhavan sowie Annemarie Jacir zu den Nominierten.
Neben weiteren Gäst*innen, Filmen, Performances, dem traditionellen Publikumspreis und Livemusik bietet das Festival auch  die Lange Filmnacht zum Thema „Das Tier im Menschen oder der Mensch im Tier“.              

:Christian Feras Kaddoura

Das Festival kann vom 9. bis zum 14. April besucht werden. Ein Festivalpass kostet ermäßigt 50 Euro, Einzelvorstellungen 7 Euro und die Lange Filmnacht 11 Euro. Einige Veranstaltungen des Festivals finden jedoch auch mit freiem Eintritt statt.

]]>
https://bszonline.de/2019/04/08/36-frauenfilmfestival-laedt-ein/feed/ 0
Gender-Trouble und Schicksalsschläge https://bszonline.de/2017/04/10/gender-trouble-und-schicksalsschlaege/ https://bszonline.de/2017/04/10/gender-trouble-und-schicksalsschlaege/#respond Mon, 10 Apr 2017 14:39:54 +0000 https://bszonline.de/2017/04/10/gender-trouble-und-schicksalsschlaege/ Kino. Von avantgardistischen Experimenten bis zu queeren Melodramen: Das Internationale Frauenfilmfestival in Dortmund und Köln feierte das 30. Jubiläum. Vom 4. bis 9. April wurden über 120 Filme aus 31 Ländern gezeigt.  Lest hier eine Auswahl.

]]>
Kino. Von avantgardistischen Experimenten bis zu queeren Melodramen: Das Internationale Frauenfilmfestival in Dortmund und Köln feierte das 30. Jubiläum. Vom 4. bis 9. April wurden über 120 Filme aus 31 Ländern gezeigt. Lest hier eine Auswahl.

Kindesraub, Selbstbestimmung oder politische Avantgarde: Lest hier eine Auswahl an Filmtipps.  

„Don’t call me son“ von Anna Muylaert

Die Nachricht lässt die Welt des siebzehnjährigen Pierre (Naomi Nero) zusammenbrechen. Seine Mutter Aracy hat ihn und seine Schwester damals als Neugeborene aus dem Krankenhaus gestohlen. Während Aracy ins Gefängnis muss, geht es für Pierre zu seinen leiblichen und wohlhabenden Eltern. Doch dort kann sich der Jugendliche nur schwer einleben – schon alleine wegen seiner queeren Lebenshaltung kommt es zu Konflikten. Regisseurin Muylaert greift mit „Don’t call me son“ einen realen Fall in Brasilien auf. Doch während sich die brasilianischen Medien mit der Mutter beschäftigten, nimmt die Drehbuchautorin die Situation des Sohnes zum Ausgangspunkt ihres Plots. „Don’t call me son“ verwebt diesen Schicksalsschlag zu einer melodramatischen Coming-of-Age-Story, die Geschlechteridentitäten hinterfragt und in besten Momenten an die Filme von Regie-Wunder Xavier Dolan („I killed my Mother“) erinnert.

„Narcisa“ von Daniela Muttis

„Intuitiv beginne ich zu filmen, als würde ich ein Gedicht zeigen“, sagt die Pionierin des experimentellen Films Narcisa Hirsch über ihre Streifen. Der Dokumentarfilm von Daniela Muttis porträtiert die argentinische Künstlerin, die sich in den 60er-Jahren vor dem Hintergrund der argentinischen Militärdiktatur mit Happenings und Leinwand-Experimenten einmischte.Eine anschließende Retrospektive ihrer Kurzfilme lud zu einer Wiederentdeckung des avantgardistischen Werks von Hirsch ein: Visuelle Meditationen über Körper und Vergänglichkeit, Bewegung und Rhythmik. Eben wie ein gutes Gedicht.

„Bar Bahar“ („In Between“) von Maysaloun Hamoud

Alle drei Frauen verbindet in „Bar Bahar“ („In Between“) diese gemeinsame Erfahrung: Während die Palästinenserinnen Salma (Sana Jammalieh) und Laila (Mouna Hawa) in einer Dreier-WG einen Lifestyle mit Partys, Sex und Drogen ausleben, ist die neu eingezogene und religiös-konservative Nour (Shaden Kanboura) bereits verlobt. Doch nicht nur sie gerät bald in einen Konflikt mit der patriarchalischen Lebenswelt.Maysaloun Hamoud inszeniert die palästinensische Undergroundszene und die Metropole Tel Aviv als ekstatischen Sehnsuchtsort, in dem der Freiheitsdrang der Frauen mit der konservativen und sexistischen Lebensrealität kollidieren. Beeindruckendes und preisgekröntes Kino über den alltäglichen Kampf um Selbstbestimmung.

:Benjamin Trilling

]]>
https://bszonline.de/2017/04/10/gender-trouble-und-schicksalsschlaege/feed/ 0