Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 AStA | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 30 Jul 2026 05:21:51 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg AStA | BSZ https://bszonline.de 32 32 Kleidertausch im UFO: Konsum geht auch nachhaltig! https://bszonline.de/2026/07/07/kleidertausch-im-ufo-konsum-geht-auch-nachhaltig/ https://bszonline.de/2026/07/07/kleidertausch-im-ufo-konsum-geht-auch-nachhaltig/#respond Tue, 07 Jul 2026 05:13:41 +0000 https://bszonline.de/?p=26319 Nach dem Nachhaltigkeits-Flohmarkt Mitte Juni gibt es nun eine weitere Möglichkeit des nachhaltigen Einkaufens. Diesmal dreht sich alles um Kleidung und Accessoires. Der AStA veranstaltet nämlich einen Kleidertausch. Dies bedeutet, dass man Kleidungsstücke, die man nicht mehr trägt, mitbringt und gegen Klamotten anderer Menschen tauscht.

Die Aktion findet im UFO (Uni-Forum Ost) statt. Dieses befindet sich am Ende der Universitätsbrücke in Richtung des Uni-Centers auf der rechten Seite. Am 29.06. fand der Kleidertausch bereits für Damenkleidung statt. Nun, am 13.07., werden explizit Herrenklamotten getauscht.

Zu dieser binären Geschlechtertrennung in der Bezeichnung der Gruppen schreibt der AStA auf seiner Instagram-Seite selbst: „Die Bezeichnungen dienen lediglich der Orientierung und orientieren sich an den üblichen Kategorien im Handel. Alle Menschen sind bei beiden Terminen herzlich willkommen, unabhängig von Geschlecht, Identität oder persönlichem Stil“.

Die Frage stellt sich dabei zwar, ob diese Trennung überhaupt nötig gewesen wäre. Die Kategorien können jedoch hilfreich sein, je nach dem, wonach man sucht, und sind, wie aus den Statements des AStA hervorgeht, keine strengen Vorgaben.

Voraussetzung für die Kleidung ist lediglich, dass sie gut erhalten und sauber ist. Die Aktion findet am kommenden Montag von 17:00 bis 19:30 Uhr statt. Außerdem wird empfohlen, einen eigenen Beutel für die ergatterte Kleidung mitzubringen. Eine Anmeldung im Voraus ist erforderlich!

Wichtigste Fakten im Überblick

Wo: UFO

Wann: 13.07. von 17:00-19:30 Uhr für Herrenbekleidung

Anmeldung ist erforderlich! Zur Anmeldung beim AStA kommst du hier: https://asta-bochum.de/kleidertausch/

:gkb

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Neues RUB-Logo? Das steckt hinter der AStA-Umfrage https://bszonline.de/2026/03/05/neues-rub-logo-das-steckt-hinter-der-asta-umfrage/ https://bszonline.de/2026/03/05/neues-rub-logo-das-steckt-hinter-der-asta-umfrage/#respond Thu, 05 Mar 2026 21:09:50 +0000 https://bszonline.de/?p=26029 In Zusammenarbeit mit dem AStA veröffentlichte die Ruhr-Uni im November 2025 eine Umfrage. Mit dieser, so schrieb der AStA, wollte man herausfinden, „wie drei alternative Logo-Entwürfe der Ruhr-Universität Bochum von Studierenden wahrgenommen werden.“ Dem einen oder der anderen unter uns Studierenden bereitete das durchaus eine kleine Sorge: Müssen wir uns jetzt von unserem geliebten RUB-Logo mit dem weißen Schriftzug auf blauem Hintergrund verabschieden?

Die :bsz hat nachgehakt und mit Sonja Israel gesprochen. Sie leitet das Projekt „Neues Corporate Design für die RUB“ und kann Entwarnung geben:

„Ein ganz ‚neues Logo‘ wird es nicht geben. Hier hat die RUB klar signalisiert, dass dies nicht der richtige Weg ist.“

Die Umfrage-Ergebnisse hätten eindeutig gezeigt, dass das bestehende RUB-Logo klar favorisiert wird.

Die AStA-Umfrage habe das Projektteam nur initiiert, weil die Ergebnisse des Logo-Entwurfs in einer früheren Befragung so kritisch gewesen seien, dass sie sich dazu entschieden, eine größere Gruppe zu befragen. Die erste Befragung führte das Projektteam im Februar 2025 durch.

Nun, ein Jahr später ist also klar: Ein komplett neues Logo ist vom Tisch. Doch kleinere Anpassungen sind geplant. Denn das aktuelle Logo bringe einige funktionale Schwierigkeiten mit, erklärt Israel. So sei etwa eine verkleinerte Abbildung schwierig. Diese brauche es aber in vielen digitalen Kanälen für Profilbilder. „Wir haben diese funktionalen Hürden gesammelt und überarbeiten das aktuelle Logo nun so, dass es funktionaler wird und im digitalen Raum besser genutzt werden kann, während wir weiterhin den Eindruck des aktuellen Labels beibehalten“, verspricht Israel. Was genau das heißt und wie umfangreich die Anpassungen sein werden, bleibt abzuwarten.

Die Umfrage war Teil einer umfassenden Bedarfsanalyse. Auf dieser Grundlage überarbeitet das Projektteam nun in Zusammenarbeit mit der Branding Agentur Radikant das Corporate Design, so Israel. Dass sich dieses insgesamt ändern wird, ist längst beschlossene Sache.

Denn das aktuelle Corporate Design ist bereits 15 Jahre alt. Nun sei es an der Zeit, das Design digitaler, moderner und barrierefreier zu gestalten, so Israel. Laut Projekt-Website arbeite das Team an einem erweiterten Farbspektrum, der Schrift und einer neuen „Form- und Bildsprache“. Noch im Frühjahr soll es veröffentlicht werden.

Entwarnung kann Projektleiterin Israel schließlich noch an anderer Stelle geben. „Das heißt nicht, dass die RUB von einem Tag auf den anderen alles umstellt“, sagt sie. Ältere Produkte wie Flyer sollen dementsprechend auch nicht direkt entsorgt werden müssen. Bis ohnehin neue Materialien erstellt werden müssten, empfiehlt das Projektteam, die alten Drucke weiter zu nutzen – um Ressourcen zu schonen. Sie sagt: „Das aktuelle und das künftige Design können in einer Übergangsphase durchaus koexistieren.“

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Neue Menschen und Gerichte kennenlernen beim Interkulturellen Abendessen https://bszonline.de/2026/01/30/neue-menschen-und-gerichte-kennenlernen-beim-interkulturellen-abendessen/ https://bszonline.de/2026/01/30/neue-menschen-und-gerichte-kennenlernen-beim-interkulturellen-abendessen/#respond Fri, 30 Jan 2026 13:38:17 +0000 https://bszonline.de/?p=25998 Wie könnte man kulturelle Vielfalt besser feiern als mit gutem Essen? Beim Interkulturellen Abendessen könnt Ihr leckere Gerichte aus aller Welt probieren und nebenbei die Gemeinschaft genießen.

Am 26. Februar ist es wieder soweit: Das Interkulturelle Abendessen kehrt in die Mensa der RUB zurück. Zum 17. Mal findet die vom Allgemeinen Studienausschluss (AStA) und dem Autonomen AusländerInnenreferat (AAR) organisierte Veranstaltung statt. Hier bietet sich die Möglichkeit, Gerichte aus den verschiedensten Kulturen zu probieren und Euch untereinander besser kennenzulernen. Das Abendessen findet im Fastenmonat Ramadan statt, das Ereignis steht also auch im Zeichen des gemeinsamen Fastenbrechens.

Tickets bekommt Ihr zu den Öffnungszeiten im AStA-Sekretariat (SH 0/07) oder online über die AStA-Website für 9,50 Euro. Im Büro könnt Ihr jedoch momentan nur mit Bargeld zahlen. Nach dem Kauf erhaltet Ihr dann Euer Ticket als QR-Code über Eure Mailadresse, welchen Ihr am Einlass vorzeigen müsst. Bis zum 16. Februar könnt Ihr die Tickets kaufen, sie sind jedoch begrenzt verfügbar. Deshalb raten AStA und AAR, nicht zu lange mit dem Ticketkauf zu warten, da das Ereignis in den letzten Jahren immer wieder auf große Beliebtheit gestoßen ist. Eine Abendkasse wird es nicht geben.

Wann: 26. Februar 2026, Einlass ist von 16:30-17:30 Uhr (danach ist kein Einlass mehr möglich)

Wo: Mensa der RUB

Tickets: 9,50 Euro, online und im AStA-Büro zu kaufen

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„Noche Cubana“: AStA veranstaltet Tanzabend https://bszonline.de/2026/01/27/asta-veranstaltet-zum-ersten-mal-noche-cubana/ https://bszonline.de/2026/01/27/asta-veranstaltet-zum-ersten-mal-noche-cubana/#respond Tue, 27 Jan 2026 20:57:27 +0000 https://bszonline.de/?p=25985 Zu den Klängen von Bachata, Merengue und Salsa: Echte Kuba-Vibes im KulturCafé?

Am 30.01. ist es so weit: Vom AStA organisiert findet zum ersten Mal die Noche Cubana im KulturCafé hier am Campus der Ruhr-Universität Bochum statt. Der Einlass ist um 22 Uhr und ab 18 Jahren. Um die richtige musikalische Atmosphäre für den Salsa-Abend kümmert sich DJ Didinho mit authentischen kubanischen Musikklängen. Darunter Musikstile wie Timba und Son, welche in Kuba ihren Ursprung haben. Der Eintritt ist frei. Wer Lust auf Karibik-Flair und Tanzen hat, ist hier also genau richtig. Und selbst wenn du noch nicht Salsa tanzen kannst, triffst du hier auf tanzerprobte Leute, die es dir beibringen können.

Wann: 30.01.26, ab 22 Uhr

Wo: KulturCafé Universitätsstraße 150, 44801 Bochum                                                           

Eintritt: frei

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Die Studierendenschaft hat gewählt: Das sind die Ergebnisse der StuPa-Wahl https://bszonline.de/2025/12/09/die-studierendenschaft-hat-gewaehlt-das-sind-die-ergebnisse-der-stupa-wahl/ https://bszonline.de/2025/12/09/die-studierendenschaft-hat-gewaehlt-das-sind-die-ergebnisse-der-stupa-wahl/#respond Tue, 09 Dec 2025 08:05:41 +0000 https://bszonline.de/?p=25955 Bis Freitag, den 28.11. konnten die Studierenden der RUB das neue Studierendenparlament (StuPa) wählen – wir haben die Ergebnisse.

Die NaWi-Liste bekam rund 34% der Stimmen und somit zwölf Plätze im Parlament. Damit sind die Naturwissenschaftler*innen die stärkste Kraft – wie schon bei der letzten Wahl. Dort hatten sie noch 14 Sitze erreicht.

Die linke SDS-Liste bildet die zweitstärkste Kraft mit rund 17% der Stimmen und sechs Sitzen im Parlament. Die Liste trat nach sechs Jahren erstmalig wieder zur Wahl an.

Die Internationale Liste und die GRAS erzielten jeweils 4 Sitze im Parlament (11% der Stimmen).

Die ReWi- und die GeWi-Liste erreichten genau wie die SPD-nahen Jusos jeweils rund 6% der Stimmen. Alle drei bekommen zwei Sitze im Parlament.

Jeweils einen Platz im Parlament konnten sich die drei Parteien sichern, die sich ebenfalls an etablierten Parteien orientieren:  die liberale Hochschulgruppe (FDP-orientiert), die Grüne Liste (Grüne-orientiert) und die Hochschullallianz/RCDS (CDU-nah).

Lediglich die Satire-Liste Fraktion Lückenfüller darf nicht ins Parlament einziehen.

Wie auch in den letzten Jahren ließ die Wahlbeteiligung zu wünschen übrig: Nur 3.815 Studierende gaben ihre Stimme ab – eine Beteiligung von lediglich 10,2%. An der RUB sind ca. 37.000 Studierende wahlberechtigt.

Korrektur: In einer früheren Version dieses Artikels war fälschlicherweise davon die Rede, dass die GRAS-Liste Grünen-orientiert sei. Das haben wir korrigiert. Falsch war auch, dass die Studierendenschaft den „AStA“ gewählt habe. Diesen Teil haben wir rausgenommen. Wir entschuldigen uns für die Fehler. Die :bsz-Redaktion.

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Der große :bsz-Wahlcheck – alle 11 Listen der aktuellen StuPa-Wahl im Überblick https://bszonline.de/2025/11/26/der-grosse-bsz-wahlcheck/ https://bszonline.de/2025/11/26/der-grosse-bsz-wahlcheck/#respond Wed, 26 Nov 2025 09:01:12 +0000 https://bszonline.de/?p=25943 Noch bis Freitag können alle Studierenden der RUB ihr Kreuzchen setzen, um das 58. Studierendenparlament und den 10. SHK-Rat zu wählen. Wir haben die Wahlprogramme aller Listen überprüft – auf die drei Schwerpunkte Soziales & Finanzierung, Nachhaltigkeit sowie Campus für Alle.

Liste 1: REWI – Liste für Rechtswissenschaften

Die REWI setzte in vergangenen Wahlperioden einen starken Fokus auf die Vertretung von Rechtswissenschaftler:innen.

Soziales & Finanzierung:

Das Semesterticket soll laut REWI allenfalls beibehalten werden, einer Fahrradmitnahme stehen sie neutral gegenüber. Es soll die Möglichkeit eingerichtet werden, nicht für das Deutschlandticket zu zahlen, wenn eine Person es nicht nutzt. Sie setzt sich hingegen für eine Senkung des Sozialbeitrags ein, dafür sollen bestimmte Events des AStAs wieder kostenpflichtig werden.

Nachhaltigkeit:

Nachhaltigkeit soll weiterhin ein Ziel das AStA sein, aber nicht zu Lasten von Effizienz.

Campus für Alle:

Die REWI unterstützt einen Schwerpunkt auf Antidiskriminierung, um Marginalisierung zu verhindern und Dialog zu fördern.

Liste 2: Juso-Hochschulgruppe Bochum

Die SPD-nahe Juso-Gruppe legt ihren Fokus besonders auf die finanzielle Entlastung von Studierenden und der Gestaltung eines ansprechenden und sauberen Campus.

Soziales & Finanzierung:

Um Studierende zu entlasten, fordern die Jusos günstigere Mensapreise und ein qualitativ-hochwertiges Mensaessen. Darüber hinaus möchten sie neuen Wohnraum für Studierende schaffen, indem sie mit dem Bochumer Stadtrat zusammenarbeiten.

Nachhaltigkeit:

Die Juso-Gruppe setzt sich für ein Energiekonzept mit rein regenerativer Energie ein.

Campus für Alle:

Um Inklusion zu gewährleisten, möchte sich die Juso-Gruppe für einen barrierefreien Zugang zum Campus einsetzen, beispielsweise in den Parkhäusern. Des Weiteren fordert sie, die Kinderbetreuung an der RUB auszubauen und Sprachkurse zu stärken.

Liste 3: GRAS – Grüne & Alternative Student*innen Bochum – Campusgrün

Die parteiunabhängige GRAS-Liste setzt sich primär für einen intersektionalen Feminismus, Nachhaltigkeit und finanzielle Entlastung der Studierenden ein.

Soziales & Finanzierung:

Sie fordert einen transparenten Umgang mit Mensa-Preisen und einen Mietendeckel für Wohnheime vom AKAFÖ. Des Weiteren möchte sie Verhandlungen beim Semesterticket erwirken und die Mitnahme von Fahrrädern wieder ermöglichen. Für die Entlastung der Studierenden möchte die GRAS mehr Geld vom Land NRW.

Nachhaltigkeit:

Die Liste schlägt vor, Gebäudefassaden zu begrünen und die Möglichkeiten der Installation von Solarpanelen zu überprüfen. Außerdem will sie mehr Fahrradstellplätze und einen Ausbau von Radwegen. Um die nachhaltige Anreise zur Uni zu fördern, soll die U35 besser getaktet werden.

Campus für Alle:

Um mehr Inklusion auf dem Campus zu gewährleisten, schlägt die GRAS vor, Anlaufstellen gegen Diskriminierung auszubauen und ein Awareness-Referat des AStA einzurichten. Auch fordert sie All-Gender-Toiletten und eine Bereitstellung kostenloser Menstruationsartikel. Um Lehrveranstaltungen für alle leicht zugänglich zu machen, soll ein hybrides Teilnehmen möglich sein. Dazu setzen sie sich für ein barrierefreien Zugang zum Campus ein, besonders für Rollstuhlfahrende.

Liste 4: GEWI – Liste der Geistes-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften

Die GEWI ist eine Schwesterpartei der NAWI und versteht sich selbst als eine Liste, die einen bunten Campus und politische Bildung fördern möchte.

Soziales & Finanzierung:

Die Liste setzt sich für eine finanzielle Entlastung von Studierenden ein. Sie will unter anderem mehr Trinkwasserspender und kostenlose Teilnahmeangebote, etwa Vorträge. Zudem soll BAföG elternunabhängig werden.

Nachhaltigkeit:

Da die GEWI Initiativen der Ruhr-Universität selbst nicht als ausreichend ansieht, möchte sie einen nachhaltigen Alltag institutionalisieren und nachhaltige Angebote und Aktionen, etwa Campus Clean Ups, an der Universität verankern.

Campus für Alle:

Die GEWI setzt sich stark für weitere politische Bildung, insbesondere gegen Diskriminierung und für Solidarität, ein.

Liste 5: Hochschulallianz – RCDS

Die CDU-nahe Liste legt ihren Fokus auf eine „sparsame Haushaltsführung und eine ideologiefreie Hochschulpolitik“ sowie auf einen sicheren Campus.

Soziales & Finanzierung:

Den Semesterbeitrag möchte die Liste senken. Dazu soll „Verschwendung beendet“ werden und das Deutschland-Semesterticket zu einem günstigeren NRW-Ticket inklusive Personen- und Fahrradmitnahme umgewandelt werden – der AStA solle dazu mit BOGESTRA und dem VRR verhandeln. Unter Verschwendung versteht die Hochschulallianz beispielsweise das Verlust machende KulturCafé. Gleichzeitig sieht sie die Verstärkung kostenpflichtiger Angebote kritisch, und fordert stattdessen vom AStA, „völlig unnötige Ausgaben“ zu minimieren.

Nachhaltigkeit:

Die Liste ist dagegen, dass Forschung und Lehre grundsätzlich keine klimaschädlichen Zielrichtungen verfolgen dürfen. Es sei nicht die Aufgabe der Studierendenschaft, sich dafür einzusetzen. Die Hochschulallianz (HA) fordert zudem, dass sich die Mensa sowie die Cafeterien an der Nachfrage der Studierenden orientieren und es nicht etwa ein verpflichtendes veganes Gericht geben müsse.

Campus für Alle:

Die HA setzt sich für einen sicheren Campus ein. Sie fordert unter anderem mehr Beleuchtung an dunklen Orten, eine bessere Ausstattung des Sicherheitspersonals der Uni sowie Videokameras an Ein- und Ausgängen zur Überwachung bei Dunkelheit. Ebenso setzt sich die Partei für eine barrierefreie Infrastruktur und den Ausbau hybrider Formate ein – ist aber dagegen, dass sich die hochschulpolitische Arbeit die Sensibilisierung diverser Diskriminierungsformen als Schwerpunkt setzt.

Liste 6: NAWI – Die Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure an der Ruhr-Universität Bochum

Die NAWI wurde 2008 gegründet mit dem Ziel, „parteiunabhängige und studinahe Hochschulpolitik“ zu betreiben. Sie beschreibt sich selbst als pragmatische Liste, die eng mit Fachschaftsräten und Studierenden zusammenarbeitet.

Soziales & Finanzierung:

Studierende sollen laut der NAWI durch ein gleichbleibendes Niveau des Semesterticket-Preises nicht weiter finanziell belastet werden. Dazu verspricht die NAWI, Wohnheime bezahlbar zu halten und Tarifverträge für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte einzuführen.

Nachhaltigkeit

Die NAWI verpflichtet sich in mehreren Punkten der Nachhaltigkeit am Campus. Es soll sowohl E-Mobilität ausgebaut werden, um umweltfreundliche Flexibilität und Mobilität zu fördern, als auch beispielsweise mehr Photovoltaik genutzt werden. Zudem verspricht sie, nachhaltige Angebote für Studierende – etwa das RepairCafé – weiter auszubauen.

Campus für Alle:

Neben allgemeinen Werten wie Weltoffenheit und einer Ablehnung von Diskriminierung aller Art wird auch seitens der NAWI für einen sicheren Campus geworben. Spezifischer sollen Angsträume erfasst und ausgeleuchtet werden, in Kombination mit etwa Hilfstelefonen, um Übergriffen und Angst vor diesen entgegenzuwirken.

Liste 7: IL – Internationale Liste

Die internationale Liste fokussiert sich auf Bedürfnisse von ausländischen Studierenden, Campuskultur und Umweltfreundlichkeit. Zudem partizipiert sie aktiv im Autonomen Ausländerreferat (AAR).

Soziales & Finanzierung:

Die IL plant, im Austausch mit der Universitätsverwaltung und dem akademischen Förderwerk (AKAFÖ) weitere Entlastungen und soziale Angebote für Studierende einzuführen. Semesterbeiträge sollen bestenfalls gesenkt werden.

Nachhaltigkeit:

Die IL setzt sich für einen Ausbau von Werkstätten und ein breiteres vegetarisches und veganes Angebot in der Mensa und in den Cafeterien ein. Zudem soll jedes Semester eine Green Week stattfinden, in der Vorträge, Workshops u.v.m. zu Klimaschutz angeboten werden.

Campus für Alle:

Neben allgemeiner Antidiskriminierungsarbeit fokussiert sich die IL auf Belange wie einen Gebetsraum für muslimische Studierende, Förderung und Hilfen für internationale Studierende und kulturelle Vielfalt.

Liste 8: Grüne Liste der Ruhr-Universität Bochum

Die parteiunabhängige Liste setzt sich für eine „grüne Hochschulpolitik“ ein.

Soziales & Finanzierung:

Die Grüne Liste will das Semesterticket auf 29,40€ pro Monat senken – würde aber auch einen höheren Preis „für die Rettung unseres Planeten“ in Kauf nehmen. Sie will die Fahrradmitnahme wieder ermöglichen. Der Semesterbeitrag selbst soll so günstig wie möglich gehalten werden – konkrete Vorschläge bleibt die Liste jedoch schuldig. Der Gaming Hub soll weiterhin im bisherigen Umfang unterstützt werden.

Nachhaltigkeit:

Sie spricht sich klar dafür aus, Forschung mit umweltschädigender Zielrichtung an der Universität zu untersagen. Der AStA soll der Liste zufolge klimaneutral arbeiten und sich an den Nachhaltigkeitsbericht halten. Ein stärkeres Angebot an vegetarischen und veganen Speisen fordert sie ebenso.

Campus für Alle:

Schwerpunkt der Grünen Liste ist Geschlechtergerechtigkeit, etwa durch die geschlechtsparitätische Besetzung studentischer Gremien sowie nach Geschlecht quotierte Redelisten im StuPa – damit man nicht Gefahr laufe, die Perspektive vor allem von Frauen und nicht-binären Menschen zu wenig abzubilden. Barrierefreiheit soll durch „Ausbau von hybrider Lehre, barrierefreien Zugängen und inklusiven Lernmaterialien“ gefördert werden.

Liste 9: LHG – Liberale Hochschulgruppe Bochum

Die FDP-nahe Liberale Hochschulgruppe will „gravierend Dinge verändern“ und zum Beispiel aus dem AStA ein Ehrenamt machen.

Soziales & Finanzierung:

Die LHG möchte den AStA-Beitrag senken – etwa durch die eigenständige Finanzierung des KulturCafés sowie die Umwandlung der AStA-Arbeit in ein Ehrenamt. Unentgeltliche Angebote auf dem Campus wie E-Sport sollen dabei nicht „bedeutend eingeschränkt oder abgeschafft werden“.  Zudem will die LHG auf der Plattform eCampus eine RUB-interne Dating-App integrieren.

Nachhaltigkeit:

Die LHG will die Finanzpolitik des AStAs nachhaltiger machen – beispielsweise soll sich das KulturCafé selbst finanzieren. Für die „ökologische Nachhaltigkeit“ setzt die Liste vor allem auf Mobilität in Form vom Fahrrad und vom ÖPNV durch Beibehaltung des Semestertickets.

Campus für Alle:

Oberstes Ziel der Liste ist es, Chancengleichheit zu ermöglichen, sowohl beim Zugang zur universitären Bildung als auch bei der studentischen Mitbestimmung – wie sie das erreichen will, bleibt unklar. Quoten bei der Besetzung von Ämtern will die LHG nicht, vielmehr solle Kompetenz entscheiden. Den Campus als Ort will die Liste sicherer machen.

Liste 10: Fraktion Lückenfüller (FraLü)

Die satirische Liste setzt auf „Rückgrat und Humor“, hat aber ebenso ernstgemeinte Lösungsansätze für eine ökologische und soziale Uni.

Soziales & Finanzierung:

Die Fraktion Lückenfüller sieht keine Möglichkeiten, das Semesterticket ohne Qualitätseinbußen an anderen Stellen zu vergünstigen. Den Bedarf für die Fahrradmitnahme will die Liste zunächst in einer Abstimmung unter den Studierenden ermitteln. Sie schlägt vor, dem Gaming Hub Gelder zu entziehen – und will gewährleisten, dass veganes Essen nicht teurer sei als nichtveganes. In ein besseres Eduroam soll auch investiert werden.

Nachhaltigkeit:

Die Fraktion Lückenfüller will die Uni „grüner“ machen – zum Beispiel mit neuen Bänken und Blumenbeeten auf der Uni-Brücke sowie Insektenhotels auf dem Campus. Neben dem Ausbau von Photovoltaik pocht die Liste darauf, Dächer und Fassaden zu begrünen. Dies solle die Erhitzung des Betons abmildern und gleichzeitig Heiz- und Kühlkosten sparen.

Campus für Alle:

Die FraLü möchte die Uni inklusiver gestalten: mit mehr genderfreien Toiletten, der Abschaffung von Anwesenheitspflichten sowie Untertiteln für Vorlesungsaufzeichnungen. Außerdem: „adäquaten Rampen“ und leichteren Türen. Keine Form von gruppenbezogener Diskriminierung solle in der Uni geduldet werden, mehr Bildungsveranstaltungen dazu sollen sensibilisieren.

Liste 11: SDS – Sozialistisch-demokratischer Studierendenverband Bochum

Der zur Linkspartei gehörende SDS legt seinen Fokus darauf, dass die RUB sich vom Rechtsruck distanziert und wünscht sich Studieren für alle.

Soziales & Finanzierung: Um finanzielle Entlastung der Studierenden zu gewährleisten, fordert der SDS niedrigere Mensapreise und mehr bezahlbare Wohnheime. Darüber hinaus wünscht er sich eine Grundversorgung, welche nicht profitorientiert ist. Die Verantwortung für finanzielle Entlastung der Studierenden sieht der SDS beim AKAFÖ.

Nachhaltigkeit:

Der SDS wünscht sich einen bewussten und fairen Umgang mit Ressourcen. Dazu zählt die Liste mehr Begrünung am Campus, eine fair organisierte Grundversorgung und ein vielfältiges veganes Angebot der Mensa.

Campus für Alle:

Die Liste setzt sich für einen barrierefreien Campus und eine besser ausgebaute Infrastruktur (z. B. Wasserspender, hybride Lehrveranstaltungen) ein. Des Weiteren fordert sie mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten für Studierende und Platz für politische und gesellschaftliche Anliegen an der Uni. In Bezug auf den oben genannten Rechtsruck sehen sie die Verantwortung bei der studentischen Selbstverwaltung, konkrete Maßnahmen nennen sie nicht.

Disclaimer: Die Informationen stammen aus den im Netz verfügbaren Wahlprogrammen der Listen, ihren Internetauftritten, dem StuPa-Check sowie aus Antworten auf eine Rundmail an alle Listen. Eine Redakteurin, die an diesem Check mitgearbeitet hat, kandidiert bei der Wahl für die GRAS – das Programm ihrer Liste hat ein anderes Redaktionsmitglied dargestellt.

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https://bszonline.de/2025/11/26/der-grosse-bsz-wahlcheck/feed/ 0
Der AStA hat einen neuen Vorsitz https://bszonline.de/2025/07/07/der-asta-hat-einen-neuen-vorsitz/ https://bszonline.de/2025/07/07/der-asta-hat-einen-neuen-vorsitz/#respond Mon, 07 Jul 2025 05:30:00 +0000 https://bszonline.de/?p=25828
Henry Hermann (NaWi) ist der neue Chef des AStAs. Ich habe für Euch mit ihm gesprochen und gefragt, was wir dieses Jahr erwarten können.

„Ich bin Henry Herrmann, ich bin 21 Jahre alt und bin aktuell AStA Vorsitzender seit Mitte März hier an der Ruhr-Uni Bochum. Als AStA Vorsitzender sind meine Aufgaben die Leitungen der Studierendenvertretung hier. Ich vertrete die Interessen der Studierenden und gehen in den Austauschen mit der Univerwaltung und sorge dafür, dass das tägliche Geschäft erledigt wird und dass die längerfristigen Projekt auch vorankommen.“

BSZ: „Wie lange bist Du schon in der Hochschulpolitik?“

Henry: „In der Hochschulpolitik involviert bin ich seit 2023. Es ist eine lustige Geschichte, weil ich eigentlich nur ein Praktikum im Repaircafé gemacht habe und dann so gemerkt habe, dass es auch Beteiligungsmöglichkeiten hier an der Uni gibt. Danach habe ich angefangen mich immer mehr zu engagieren.“

„Was sind speziell Deine Aufgaben als Vorsitzender? Also, Deine täglichen und wöchentlichen Jobs.“

„Die Aufgaben als Vorsitzender sind tatsächlich sehr vielseitig. Im täglichen Geschäft und in der Leitung des AStA kommen eigentlich immer verschiedene Aufgaben rein. Ich bin damit beschäftigt, das digitale Büro anzuleiten, dann kommen Probleme der Referierenden hier rein, das heißt man muss anderen mit Rat und Tat zur Seite stehen und man muss auch den Überblick über die Arbeiten des AStA haben und das gehört eigentlich im Wesentlichen zum Tagesgeschäft. Des Weiteren ist natürlich auch der Austausch mit der Univerwaltung ein relevanter Punkt, den man beachten muss, das heißt man ist viel in verschiedenen Besprechungen, Meetings und Sitzungen drin. Mitarbeiterführung gehört auch ein bisschen dazu; sich anzuhören was gerade ansteht, was für Probleme es gibt und wo man vielleicht auch nachbessern kann.“

„Was ist eine Sache, die Deiner Meinung nach das Beste an dem Job ist und eine Sache, die somit das Schwierigste ist?“

„Ja, das ist tatsächlich eine gute Frage, über die ich auch sehr lange nachdenken musste. Das Beste an dem Job ist eigentlich die Vielseitigkeit der Herausforderungen und dass einem nie langweilig wird. Man kommt morgens zur Arbeit und kriegt eigentlich immer einen anderer Sachverhalt vorgesetzt, weil es immer verschiedene Probleme gibt, die es zu lösen gilt. Wir haben hier eine neue Stelle, die einzustellen ist, dann muss man sich darum kümmern, dann müssen Dinge bestellt werden, das gehört auch zu den Aufgaben. Das andere Beste an dem Job ist, dass man Dinge aktiv mitgestalten und auch mit der Univerwaltung Dinge verändern kann. Diese Dinge finde ich persönlich am besten an dem Job. Am schwierigsten ist eigentlich ein gutes Zeitmanagement zu haben, zu planen, welche Aufgaben ich an welchem Tag erledige und welche Priorisierung gebe ich den einzelnen Aufgaben.“

„Was ist eine Sache, die Deiner Meinung nach mehr Leute über die Arbeit des AStAs wissen sollten?“

„Viele Leute wissen gar nicht, dass wir nicht einfach nur ein Verwaltungsorgan sind und in unseren Büros sitzen und mit allen möglichen Leuten nur reden, sondern dass wir auch Events planen, die sehr vielseitig sind. Es gibt Kletterwald-Events, es gibt Partys und viele wissen es einfach nicht, dass man auch hautnah mit uns in Kontakt treten und von unseren Angeboten profitieren kann. Ich kann auch einfach nur alle ermutigen, an unseren Partys und Veranstaltungen teilzunehmen, da wir wirklich auch teilweise echt außergewöhnliche Events haben.“

„Was sind 3 Dinge, die Du während deiner Amtszeit unbedingt umsetzen oder auf den Weg bringen möchtest?“

„Drei Dinge, die ich umsetzen möchte, das ist auch eine gute Frage. Das Erste, was ich gerne umsetzen würde, wäre das papierlose Büro vom AStA, das bezieht sich auf die Verwaltung hier. Wir arbeiten noch viel mit Papier und da sind wir gerade auch schon dabei, die ganzen Dokumente und Akten zu digitalisieren, beziehungsweise uns auch noch andere Lösungen zu überlegen. Das ist ein Projekt, was ich gerne komplett umsetzen würde. Dann haben wir ja schon seit längeren den Raumfinder in Arbeit – in der Campus App, da setzte ich mich auch explizit für ein, dass dieser Raumfinder auch endlich releaset wird. Ist auch eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt. Was jetzt ganz präsent sein wird, ist das Projekt RUB 60, ein Ständemarkt mit den verschiedenen Studies und Fachschaften, da setze auch mich sehr dafür ein, dass es ein guter Sommerfest Ersatz für uns alle wird.“

„Wofür möchte der AStA sich dieses Jahr besonders einsetzen?“

„Das ist tatsächlich schwierig zu beantworten, ich würde nicht sagen, dass wir unseren Fokus auf einen bestimmten Bereich legen, sondern dass wir unseren Fokus breit auffächern. Beispielsweise auf das Papierlose Büro, die Campus App, oder auch die AStA Leih-Bar, die es jetzt auch bald geben wird. Wir sind dabei, die gerade einzurichten. Ich muss sagen, man kann es gar nicht so einfach beantworten, wo wir unser Augenmerk besonders drauflegen werden, aber unser Fokus wird jetzt auf jeden Fall auf viele verschiedene Dinge gelegt.“

„Weswegen ist es Deiner Meinung nach wichtig, dass die Studierenden an den Wahlen am Campus teilnehmen?“

„Grundsätzlich zu allen Wahlen kann man sagen, dass es sehr wichtig ist, dass man seine Stimme nutzt, denn nur so kann man Dinge aktiv gestalten. Wenn keiner wählen gehen würde, dann hätte man auch keine Meinungsbildung in der Politik. Vor allem bei der Hochschulpolitik ist es wichtig, dass man auch Jahr für Jahr evaluiert. Also, wie gefällt mir die Politik am Campus gerade, und dass man dann basierend darauf auch die eigene Stimme abgibt. Dafür sind ja auch die Stupa-Wahlen da, dass man aktiv den Campus mitgestalten kann und auch seinem Meinung vertreten kann. Deswegen kann ich wirklich nur jeden ermuntern an den Wahlen teilzunehmen. Die Wahlbeteiligung ist leider bei uns immer sehr gering, aber jeder kann seine Stimme nutzen und das kann ich allen nur mit auf den Weg geben.“

„Möchtest Du zum Schluss noch etwas zu Dir oder dem AStA hinzufügen, was Dir besonders wichtig ist oder Dir am Herzen liegt?“

„Also am Herzen liegt mir generell, dass wir jederzeit präsent hier sind im AStA und dass wir uns auch für Eure Interessen als Studierende einsetzen am Campus und solltet Ihr Belange oder Anmerkungen zu unseren Projekten und/oder unserer Arbeit haben, könnt Ihr jederzeit vorbeikommen und mit uns in den Austausch gehen und dann können wir Euch auch gerne Weiterhelfen.“

Interview geführt von Steven Schöpper

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Was geht im Pott? https://bszonline.de/2025/03/17/was-geht-im-pott/ https://bszonline.de/2025/03/17/was-geht-im-pott/#respond Mon, 17 Mar 2025 12:36:15 +0000 https://bszonline.de/?p=25556 Der Guide Deines Vertrauens

Um kurzsichtig zu sein, muss man nicht unbedingt schlechte Augen haben – manchmal reicht es auch einfach, wenn man nicht auf dem Schirm hat, was in den nächsten Wochen im Pott so los ist. Man verpasst was und das ungewollt. Damit Euch das nicht passiert, haben wir für Euch eine kleine Übersicht an spannenden Veranstaltungen in der Gegend zusammengestellt.

Die langersehnten Semesterferien haben vor nicht allzu langer Zeit begonnen und schon stecken wir mittendrin. Viele von uns sind in ihren Uni-Arbeiten versunken, weitere sind aktiv am Prokrastinieren und ein paar Glückliche haben noch genug „echte“ Freizeit, um sich zu fragen, was sie damit anstellen sollen. Zu welcher Gruppe Ihr Euch auch hingezogen fühlt, in unserem Guide werdet Ihr sicher fündig. Und sollte Euch doch mal das Universitätsweh packen oder Ihr seid sowieso gerade am Campus unterwegs, so haben wir natürlich auch für diesen Fall ein paar Event-Tipps für Euch vorbereitet! 😉

Allrounder-Talent

Das Schauspielhaus Bochum bietet das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen und Aufführungen an. Auch in den nächsten Wochen könnt Ihr Euch zum Beispiel auf Sturmhöhe nach Emily Brontë am Freitag, den 7. März oder unterschiedliche Kammerspiele freuen.

Eine weitere Veranstaltung ist die „Brandmauerbande – Zusammen gegen den Faschismus“, welche am Montag, den 24. Februar stattfindet und dazu einlädt, sich in einer solidarischen Gemeinschaft über Ängste, Hoffnungen und Strategien auszutauschen.

Haben wir Euer Interesse geweckt? Klickt Euch einfach durchs Programm: https://www.schauspielhausbochum.de/de/ 

Eine ungewöhnliche Zeitkapsel

Vom 22. bis zum 23.Februar sowie vom 28. Februar bis zum 02. März findet in der Jahrhunderthalle Bochums Europas größter historischer indoor-Jahrmarkt statt. Dieser historische Jahrmarkt nimmt Euch auf eine Reise durch die Zeit mit und entführt Euch in eine magische Industriekulisse aus der Vergangenheit. Taucht ein in die Erinnerungen vergangener Tage und badet in den Wellen der Nostalgie. Auch wenn es draußen stürmt und schneit, kann Euch das Wetter hier drin nichts anhaben. Die gute Stimmung trägt sozusagen eine Schwimmweste.

Mit 25 Euro für ein Tagesticket liegt der Preis vergleichsweise im oberen Bereich, jedoch habt Ihr mit dem Kauf der Karte unbegrenzten und kostenlosen Zugang zu allen Fahrgeschäften.

Strahlender Museums-Ausflug

Im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna könnt Ihr Euch einer der Führungen durch das besondere Schauspiel aus Hell und Dunkel anschließen. In diesem Museum könnt Ihr unglaubliche Lichtkunstwerke bestaunen, die Euch bestimmt das ein oder andere Mal für einen kurzen Moment vergessen lassen, die Kinnlade wieder hochzuziehen. Die Räume und Durchgänge wirken abgespaced und ein bisschen wie das Tor zu einer andren Welt. Weltweit ist es das einzige Museum, das ausschließlich Kunst aus Licht ausstellt.

Die Führungen könnt Ihr für 14 Euro pro Person buchen: https://www.lichtkunst-unna.de/de/tickets#tickets. 90 Minuten lang könnt Ihr Euch dann die dauerhafte Ausstellung leuchtender Kunst anschauen, die Ihr so sicher noch nicht gesehen habt.

Kostüm-Chaos im Pott

Rein in die Verkleidung und auf geht’s! Am Donnerstag, den 27. Februar geht auch im Ruhrpott die Karnevals-Season endlich in die nächste Runde und erwartet Euch mit einem Haufen lauter wie bunter Veranstaltungen.

Zieht es Euch auf die Disney-Party in Bochum oder wollt Ihr doch lieber kreischend ein paar Runden auf der Karnevalskirmes in Bottrop und Dortmund drehen? Vielleicht ist Euch aber auch ein klassischer Rosenmontagsumzug in einer der nahegelegenen Städte was für Euch. Ob indoor oder outdoor, der Pott hat für jeden die passende Wahl zu bieten.

Schätze aus Papier

Bist Du ein Literatur-Liebhaber oder vielleicht doch eher ein Schatzsucher? Auf dem Büchermarkt im Dietrich-Keuning Haus in Dortmund wird bestimmt jede:r von Euch fündig. Die Veranstalter verraten: „Bücherwürmer und Lesebegeisterte finden auf dem Bücher-Schnäppchenmarkt Literatur aus allen Sparten zu günstigen Preisen.“ Am Mittwoch, den 26. Februar und 19. März sowie an einmaligen Terminen im Mai und Juni könnt Ihr über den Markt wandern und stöbern was das Zeug hält. Für den Eintritt müsst Ihr nichts zahlen – der ist nämlich kostenlos.

Veranstaltet wird das Ganze vom Buch- und Medienfernleihe des KLVG (Kunst- und Literaturverein für Gefangene e.V.), der mit den Erlösen Fach- und Sachliteratur für die von ihnen betreuten Strafgefangenen finanzieren möchten, die dringend benötigt wird.

Wellness an der RUB

Ihr wollt in den Semesterferien abschalten und entspannen? Am Dienstag, den 25. Februar lädt Euch das Referat für Sport und Gesundheit ins Peer Quartier zu einer weiteren Runde Yoga ein. Von 17:00 bis 18:30 Uhr könnt Ihr hier „die Beste Version Deines selbst“ erschaffen. Anmelden könnt Ihr Euch hier.

Die Klangschalen Meditation am Donnerstag, den 27. Februar, lässt Euch ebenfalls im Peer Quartier eine Auszeit vom stressigen Alltag nehmen. Um 18:00 Uhr geht es los – Zeit zum Abschalten! Anmelden könnt Ihr Euch unter: https://asta-bochum.de/klangschalenmeditation/.

Beide Veranstaltungen sind kostenlos.

16. Interkulturelles Abendessen

Am Donnerstag, den 13. März, findet im Fastenmonat Ramadan das interkulturelle Abendessen in der Mensa der Ruhr-Universität statt. Die Türen sind für Euch von 16:45 bis 17:45 geöffnet. Achtet also am besten darauf, vor 18 Uhr zu erscheinen. Karten könnt Ihr noch bis zum 03. März im VVK Online oder im AStA Sekretariat SH 0/07 erwerben. 

Die Veranstaltung entstand durch die Zusammenarbeit von dem Autonomen Ausländer:innenreferat (AAR) und dem Allgemeinen Studierendenauschuss (AStA) und ist mittlerweile zu einer Tradition geworden.

Wollt Ihr mehr über die Abläufe im Hintergrund wissen? Dann schaut unbedingt bei :ayems Interview mit einer der Veranstalterin vorbei.

Die Redaktion wünscht Euch viel Spaß bei Eurer Freizeit (oder Prokrastinations)-Gestaltung!

:Alina Nougmanov

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Kinks und Fetische, Mythen und Wahrheiten!  https://bszonline.de/2025/02/12/kinks-und-fetische-mythen-und-wahrheiten/ https://bszonline.de/2025/02/12/kinks-und-fetische-mythen-und-wahrheiten/#respond Wed, 12 Feb 2025 12:02:42 +0000 https://bszonline.de/?p=25489 Am Mittwoch den 22.01.25 hatte das Autonome Schwulenreferat der Ruhr-Uni Bochum ihren ersten queeren Kink-Themenabend. Sex-Spielzeug, BDSM, Pet-Play etc. waren hier keine Tabu Themen. Alles, um aufzuklären und Leuten eine Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen. 

Zu diesem Abend waren alle Interessierten eingeladen, denn alle Veranstaltungen   des Referats sind grundsätzlich offen für alle. Wie viele Veranstaltungen des Referats war diese auch eine alkohol-freie, man sollte also weder unmittelbar vor noch während der Veranstaltung Alkohol trinken. So soll ein Safer-Space gewährleistet sein und auch eine Möglichkeit, ernsthaft über das Thema zu reden. Dies soll nicht heißen, dass Lachen oder Spaß verboten ist. Auf der Veranstaltung wurde viel gelacht und rumgealbert. Natürlich soll das nicht heißen, dass sich über jemanden lustig gemacht wurde. Der ganze Abend war sehr respektvoll und obwohl man viel Spaß hatte, kam der Aufklärungsaspekt nicht zu kurz. 

Zum Start des Abends wurde nämlich über das Thema Verhütung, STIs und Consent gesprochen. Denn nur Ja heißt Ja und „better safe than sorry“. Auch wurde bei anderen Themen immer wieder auf den Sicherheitsaspekt aufmerksam gemacht. Also so etwas wie beim Fesselspiel mit Seilen immer eine Schere in Reichweite haben oder nur jemanden Würgen, wenn man weiß, wie man es macht, ohne die andere Person zu verletzen. Darauf folgte dann Aufklärung zu Themen wie was der Unterschied zwischen Kinks und Fetischen ist, wofür BDSM steht und was verschiedene Sexspielzeuge sind und wofür man diese benutzen kann. Dafür gab es eine ganze Reihe von Fesseln, Peitschen und anderen Dingen, um sich diese auch anschauen zu können. Also so ziemlich genau, was man sich unter so einem Abend wahrscheinlich vorstellt.  

Zwischen den Ganzen Erklärungen, gab es dann auch Raum, für alle Teilnehmenden, um persönliche Erfahrungen auszutauschen. Da dieser erste Abend gut angenommen wurde, wurde auch darüber gesprochen, so eine Veranstaltung eventuell nochmal anzubieten. Das Autonome Schwulenreferat bietet häufiger eher ungewöhnliche, aber sehr interessante Veranstaltungen an, welche von den Referent:innen immer sehr gastfreundlich und einladend gestaltet werden. Natürlich hat dabei nicht jede Veranstaltung was mit Sex zu tun. Wer Interesse an solchen und natürlich auch anderen Veranstaltungen bekommen hat, kann auf der Website oder auf Instagram schauen, dort gibt es immer die aktuellen Veranstaltungen zum Einsehen. 

:Steven Schöpper 

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Der AstA lädt ein zu A Day in History — Trump und der Populismus https://bszonline.de/2025/01/13/der-asta-laedt-ein-zu-a-day-in-history-trump-und-der-populismus/ https://bszonline.de/2025/01/13/der-asta-laedt-ein-zu-a-day-in-history-trump-und-der-populismus/#respond Mon, 13 Jan 2025 12:48:22 +0000 https://bszonline.de/?p=25408 Euer Neujahrsvorsatz ist, mehr Bewusstsein für die globale Geschichte zu haben? Dann kommt es Euch mehr als gelegen, dass A Day in History in die nächste Runde geht.

Manchmal ist es sinnvoll, sich die Vergangenheit genauer anzuschauen, um die Gegenwart besser zu verstehen. Deutlich wird das auch bei Betrachtung des Themas des Abends: Trump und sein Populismus. 
Während der Republikaner ab dem 20. Januar wieder zurück im Amt als Präsident der Vereinigten Staaten sein wird, stellt sich vielen die Frage: Wie wurde aus dem eher informell auftretenden Mann ein einflussreicher Politiker mit solch kontroversen Positionen? Was steckt hinter seinem Erfolg? Welche Rolle spielt Populismus dabei? Und wie hat seine Politik das transatlantische Verhältnis beeinflusst?

Das Referat für politische Bildung lädt Euch am 14. Januar 2025 um 18:00 Uhr in den Hörsaal HIB ein, um diese Fragen zu beantworten. Zwei renommierte Experten, Prof. Dr. Michael Hochgeschwender und Prof. Dr. Mischa Honeck, werfen an diesem Abend einen kritischen Blick auf die Trump-Ära und beleuchten verschiedene Aspekte seiner Politik. Sie diskutieren: Was ist überhaupt Populismus? Welche Merkmale zeichnen populistische Bewegungen aus, und warum gewinnen sie in modernen Demokratien an Bedeutung? Und natürlich auch:  Wie konnte Trump trotz — oder gerade wegen – seiner polarisierenden Rhetorik und Politik so viele Wähler:innen auf seine Seite schlagen?
Im Fokus steht zudem die Außenpolitik während Trumps Amtszeit. Was bedeutete sein Slogan „America First“ für Europa? Und wie haben sich die transatlantischen Beziehungen unter seiner Führung entwickelt? Die historische Entwicklung und die ideologischen Wurzeln des Slogans werden ebenfalls Thema sein.

Egal, ob Ihr Anglistik, Theologie oder Astrophysik studiert — die Veranstaltung richtet sich an alle politisch Interessierten und Fachwissen ist nicht erforderlich.
Im Anschluss an die Vorträge sind alle Teilnehmenden zudem eingeladen, sich in einer offenen Diskussion einzubringen und Fragen zu stellen. Auch nach der Veranstaltung kann man noch mit Fragen auf die Experten zugehen. Kommt vorbei und diskutiert mit! 
:levi

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