Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Arzt | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 09:03:45 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Arzt | BSZ https://bszonline.de 32 32 Long COVID https://bszonline.de/2022/04/03/long-covid/ https://bszonline.de/2022/04/03/long-covid/#respond Sun, 03 Apr 2022 11:15:00 +0000 https://bszonline.de/2022/04/03/long-covid/ Während die Zahlen wieder steigen, und Shanghai ab Montag in den Harten Lockdown ging nehmen wir die Krankheit einfach hin. Am 2. April heißt es dann, dass wir auf Freiwilligkeit setzen. Ein Risiko, das eine weitere Krankheit auf den Plan ruft.

 
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Während die Zahlen wieder steigen, und Shanghai ab Montag in den Harten Lockdown ging nehmen wir die Krankheit einfach hin. Am 2. April heißt es dann, dass wir auf Freiwilligkeit setzen. Ein Risiko, das eine weitere Krankheit auf den Plan ruft.

„Wir alle sehnen ein Ende der Pandemie herbei. Leider bekommen aber gerade viele in ihrem Betrieb, im privaten Umfeld oder auch durch eine eigene Infektion mit: Die Pandemie ist nicht vorbei. Deshalb nutzen wir in Nordrhein-Westfalen die uns bis zum 2. April 2022 verbliebenen Möglichkeiten und verlängern viele Schutzmaßnahmen. Gesellschaftliches, wirtschaftliches und kulturelles Leben sind bereits im Wesentlichen normal möglich. Gefährden wir durch ein zu frühes Fallenlassen der verbliebenen Schutzmaßnahmen jetzt nicht die Erfolge der letzten Monate“, so Karl-Josef Laumann Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Aber sind wir wirklich fast am Ende der Pandemie? Denn die aktuellen Zahlen scheinen genau dies nicht widerzuspiegeln und viel wichtiger lassen diese oftmals die Krankheit nach der Krankheit außen vor – Long COVID. 

 

Was ist Long COVID?

Nach einer akuten COVID-19-Erkankung kann es dazu kommen, dass auch nach einem negativen PCR-Test anhaltende Symptome bleiben oder neue hinzukommen ohne das eine andere Erkrankung aufgetreten ist. Wenn diese ab vier Wochen nach den ersten oder gar keinen Symptomen auftreten. Wenn diese gesundheitlichen Beschwerden nach der Infektion auftreten, kann man von Long COVID sprechen. 

Welche Symptome können auftreten? 

Anmerkung: Da die Krankheit noch erforscht wird, können einige Symptome noch nicht bekannt sein. Wir beziehen uns hierbei auf die Datenlage von dem Infektionsschutz. 

Folgende Symptome sind bereits bekannt: 

Es kann sein, dass Menschen nach einer COVID-Infektion anhaltende Probleme mit der Luftzufuhr haben können. Dazu gehören Kurzatmigkeit sowie Atemnot. Aber auch andauernde Atembeschwerden und Husten. Neben den Störungen des Geschmacks und Geruchssinns, kann es bei Long COVID auch zu Schwindel- und Kreislaufproblemen kommen. Ebenso Herz-Kreislaufprobleme auftreten und zeigen sich als Schmerzen in der Brust, Herzklopfen, Herzstolpern sowie Gerinnungsstörungen auftreten. Desgleichen können Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme. Diese Symptome lassen sich unter Allgemeine, Atemwege, Sinne, Herzkreislauf und das Nervensystem aufteilen. Hinzukönnen aber noch weitere Symptome auftreten, die sich nicht unbedingt klassifizieren lassen. Darunterfallen: Haarausfall, Nierenerkrankungen, Stoffwechselstörungen, Angstzustände und depressive Verstimmungen. 

 
Wer kann Long COVID bekommen?

Im Grunde genommen kann jeder Mensch, der eine Corona-Erkrankung hatte, an Long COVID erkranken. Wie bei der normalen Corona-Erkrankung haben bestimmte Personengruppen ein erhöhtes Risiko wie zum Beispiel: Risikopatient:innen. Aber auch Menschen mit starkem Übergewicht, Menschen im erhöhten Alter sowie Personen, die eine Starke Corona-Infektion hatten.

Grundsätzlich zeigen die Studien auch auf, dass egal in welcher Altersgruppe sich die Erkrankten befinden. Frauen und Mädchen häufiger an Long COVID erkranken als jungen und Männer. 

Um eine Infektion zu vermeiden, wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfohlen sich impfen zu lassen sowie sich an den gängigen Coronaregeln zu halten: Die Beachtung der AHA+L+A-Formel  (Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen, Innenräume lüften und die Corona-Warn-App nutzen)

 

Leben mit Long COVID

 

Anmerkung: Die Erfahrungen mit Long COVID können sich von anderen unterscheiden. Laut BZgA heißt es: „Weitere Studien müssen durchgeführt werden, um ein genaueres Bild über die Erkrankung Long COVID zu erhalten, wie sie sich diese äußert und wer davon betroffen ist.“ (Stand 26.01.2022)

Im Januar infiziert, drei Wochen nur gelegen, drei Tage nichts trinken können: Ein „milder“ verlauf und seine Folgen. 

Bis heute kann ich viele Dinge nicht tun, die ich vor meiner Corona-Erkrankung konnte. Zwar kann ich behaupten, dass ich nicht mehr bei den kleinsten Anstrengungen wie einen Apfel schälen Kreislauf-Probleme habe und nicht andauernd mein Bewusstsein verliere, dennoch ist das Leben beschwerlich. So kann es schon mal sein, dass man nach drei Metern Fußweg aus der Puste ist. Für eine ehemalige Sportstudi der Worstcase. Ganze zwei Monate bin ich nun in Behandlung und ein Ende ist nicht in Sicht, eher eine Reha. Fragen rund ums Studium und Job werden größer, da sich alles weiter nach hinten verschiebt. Aber wenn wir uns auf eine Durchseuchung einlassen, erhöhen wir das Risiko, dass Menschen nicht nur an Corona erkranken, sondern auch Long-COVID haben werden. Also achtet auf Eure Körper, denn die Symptome können auch Monate nach der Erkrankung auftreten. 

 

 

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Corona-Kontakt – was nun? https://bszonline.de/2020/11/06/corona-kontakt-was-nun/ https://bszonline.de/2020/11/06/corona-kontakt-was-nun/#respond Fri, 06 Nov 2020 17:17:39 +0000 https://bszonline.de/2020/11/06/corona-kontakt-was-nun/ Reporatage. Die Zahl der aktiven Fälle in Bochum hat am 1. November die 1.000er-Marke überschritten. Neue Corona-Schutzverordnung, doch was tun, wenn der Anruf kommt? Ein Mensch im Umfeld ist Corona-positiv. Wie sollten wir damit umgehen und wo sollen wir uns melden und wann wird getestet? 

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Reporatage. Die Zahl der aktiven Fälle in Bochum hat am 1. November die 1.000er-Marke überschritten. Neue Corona-Schutzverordnung, doch was tun, wenn der Anruf kommt? Ein Mensch im Umfeld ist Corona-positiv. Wie sollten wir damit umgehen und wo sollen wir uns melden und wann wird getestet? 

D a war der Anruf. Mit der Nachricht, dass eine Person im direkten Kontakt mit mehreren Menschen war, die auf Corona positiv getestet wurden. Ein Anruf einer Person, die wie ich Risikopatientin ist. Die Sorgen machten sich breit. Was nun? Was ist meine Aufgabe in diesem Konstrukt, da mir gesagt wurde, ich solle erst einmal auf den nächsten Anruf dieser Person warten. Währenddessen hatte ich schon herausgefunden, dass mein Hausarzt gar keine Corona-Tests macht und ich über eine Liste Ärzte finden würde, die einen auf das Virus testen würden. Und in der Theorie stimmt das auch so weit. Der zweite Anruf sollte auch nicht informativer sein: Da Stand jetzt zur Zeit noch keine Symptome bei meiner Kontaktperson vorhanden sind, sei laut Gesundheitsamt kein Test notwendig und Drittkontakte könnten, wenn sie symptomfrei sind und bleiben, dem „normalen Alltag“ nachgehen. Ich würde wohl erstmal nicht vom Gesundheitsamt informiert. Die Person solle sich einfach nochmal beim Gesundheitsamt selbst melden, wenn das grundsätzliche Befinden schlechter werde. Der Wunschtraum eines jeder:n (Risiko)-Patient:innen! Während der Facharzt eine Krankschreibung anfertigt, da man diese symptomfrei nicht vom Hausarzt bekommt, plädiert auch dieser, dass meine Kontaktperson sich doch bitte testen lassen solle. Denn trotz der aktuellen Lage würden und müssten Risikopatient:innen getestet werden. Doch diesbezüglich vertröstet das Gesundheitsamt nach stundenlangem Einwählen meine Kontaktperson und sagt, wenn es von Dringlichkeit sei, doch ins Krankenhaus zu fahren und sich dort checken zu lassen, falls Symptome vorhanden seien. Doch ist es so leicht, auch mit Symptomen einen Corona-Test zu bekommen? Im Rahmen des Beitrags nahm ich Kontakt mit einem jungen Mann Namens Daniel auf. Er erzählte mir davon, dass er sich tagelang geschwächt gefühlt hat und erkältungsartige Symptome hatte, wie Schnupfen, Schleim im Hals und Husten. Zu diesen Anzeichen kam hinzu, dass er mit starken Kopfschmerzen zu kämpfen hatte und sogar Schwächeanfälle erlitt.  

Mehr noch: Auch die Corona-Warn-App zeigte ihm eine Risikobegegnung an. Aus diesem Grund wollte er sich bei seinem Arzt darüber informieren, was er nun machen müsse. Er wendete sich an die extra für Corona eingerichtete Hotline der Stadt Bochum und merkte schnell: ein Durchkommen ist kaum möglich. Dasselbe Bild ergab sich beim Hausarzt sowie beim Gesundheitsamt. Er traf meist auf besetzte Leitungen oder kam direkt in eine Warteschleife. Als er über die Krankenkasse endlich mit einem Arzt sprechen konnte, legte dieser Arzt ihm nahe, einen Test zu machen, jedoch müsse ihm klar sein, dass es derzeit so gut wie unmöglich sei, einen solchen zu bekommen. Am besten, er achte auf die gegebenen AHAL-Regeln und solle sich noch mal melden, wenn sich die Symptome verschlechtert haben sollten.  

Währenddessen bekam ich einen neuen Anruf von meiner Kontaktperson, die mir erzählte, dass sie mit einer weiteren auf Corona positiv getesteten Person in Kontakt kam und ob sich ein Gesundheitsamt (die Kontaktpersonen leben in verschiedenen Kommunen) bei mir gemeldet habe. Nein, bis jetzt hat sich niemand bei mir gemeldet, da ich vermeintlich mit keinem Menschen, der Corona hat, in Kontakt gekommen bin. Was wäre nun, wenn meine Kontaktperson positiv wäre und sich nicht bei mir gemeldet hätte? Ich würde meinen Alltag normal weiterführen, zwar mit Maske und AHAL-Regeln, aber Wirt könnte ich trotzdem sein und vielleicht jemensch in der Bahn oder im Supermarkt anstecken. Also ab ins Quarantäneleben und darauf hoffen, dass die Symptome bei den infizierten Leuten mild bleiben.                 

  :Abena Appiah

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NC? Das kleinste Problem https://bszonline.de/2018/01/08/nc-das-kleinste-problem/ https://bszonline.de/2018/01/08/nc-das-kleinste-problem/#respond Mon, 08 Jan 2018 13:25:11 +0000 https://bszonline.de/2018/01/08/nc-das-kleinste-problem/ Kommentar. Der Numerus clausus im Fach Medizin ist teils verfassungswidrig. Doch nicht nur das fehlende Einser-Abitur ist ein Problem.

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Kommentar. Der Numerus clausus im Fach Medizin ist teils verfassungswidrig. Doch nicht nur das fehlende Einser-Abitur ist ein Problem.

Oft bleibt der Traum ÄrztInnenberuf nur ein Traum, weil der geforderte Notendurchschnitt nicht ausreicht, obwohl Qualifikation, Leidenschaft und der Wunsch, Menschen zu helfen, vorhanden sind. In Zeiten des bundesweit grassierenden ÄrztInnen-Mangels, der teilweise ganze Landkreise vor medizinische und logistische Herausforderungen stellt, ist es überaus problematisch und nicht hinnehmbar, dass an deutschen Universitäten nur 9.000 Studienplätze im Fach Medizin vorhanden sind. Es ist gut, dass Bund und Länder nun bis spätestens 2019 nachbessern müssen, um dem Status quo ein Ende zu bereiten und das Medizinstudium einem breiteren InteressentInnenspektrum zu öffnen. Die Zeit der elitären MedizinerInnenkaste gehört endlich beendet.

Weiße Wohlstandskinder 

Ein viel größeres Problem als Wartesemester und fehlende Studienplätze ist das seit Jahrzehnten starre System, das vor allem weißen Menschen aus AkademikerInnenhaushalten den Weg ins Medizinstudium und an die Kliniken ebnet. Es ist die gleiche Geschichte wie immer: MalocherInnenkinder werden von ihren KlassenkollegInnen aus AkademikerInnenfamilien abgehängt. Was spätestens mit der 16. Shell-Studie bewiesen ist, nämlich dass Bildung sozial vererbt wird, spielt gerade im Medizinstudium eine große Rolle. Selektion beginnt im deutschen Bildungssystem bereits nach der Grundschule. Obwohl das dreigliedrige Schulsystem langsam aber sicher zum Auslaufmodell wird, sind noch immer die GymnasiastInnen BildungsgewinnerInnen. Wenn die Leistungen nicht ausreichen, muss es notfalls die/der NachhilfelehrerIn geradebiegen. Ein Luxus, den sich vorrangig Besserverdienende leisten können. Im Hörsaal, spätestens in den deutschen Kliniken, wird deutlich, wessen Metier der MedizinerInnenberuf ist: Weiße Wohlstandskids, die sich nahtlos in ein hierarchisches System einfügen, um irgendwann selbst als Chefarzt/ärztin an der Spitze der Nahrungskette zu stehen.

Dabei braucht es nicht diese selbstoptimierten Systemlinge, sondern ÄrztInnen mit Fachwissen und Herz. Ersteres kann durchaus erlernt werden, letzteres findet sich auf keinem Zeugnis wieder …

:Justinian L. Mantoan

 
 
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Kommentar: Zugedröhnte heile Welt https://bszonline.de/2016/09/19/kommentar-zugedroehnte-heile-welt/ https://bszonline.de/2016/09/19/kommentar-zugedroehnte-heile-welt/#respond Mon, 19 Sep 2016 14:53:00 +0000 https://bszonline.de/2016/09/19/kommentar-zugedroehnte-heile-welt/ Psychopharmaka sind  keine nachhaltige Therapiemöglichkeit für psychisch Erkrankte.Eine  Erfahrung, die Betroffene schon seit Jahren in teilweise zahlreichen Selbstversuchen machen mussten. Eine ForscherInnengruppe an der RUB hat dies analysiert und nun empirisch belegen können. 

Symptome werden behandelt, die Ursachen aber dadurch nicht behoben. Ein bekanntes Phänomen. Teilweise tut man sich das auch selbst an. Nase zu, Augen schwer, der ganze Schädel fühlt sich an, als wäre er mit Blei gefüllt, aber zur Arbeit oder in die Uni muss man trotzdem. Einmal schnell Wick DayMed geschmissen und los geht’s. Und abends flaut die Wirkung ab. Haben wir nicht manchmal das Gefühl, dass es uns morgens aber nicht so schlecht ging?

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Psychopharmaka sind  keine nachhaltige Therapiemöglichkeit für psychisch Erkrankte.Eine  Erfahrung, die Betroffene schon seit Jahren in teilweise zahlreichen Selbstversuchen machen mussten. Eine ForscherInnengruppe an der RUB hat dies analysiert und nun empirisch belegen können. 

Symptome werden behandelt, die Ursachen aber dadurch nicht behoben. Ein bekanntes Phänomen. Teilweise tut man sich das auch selbst an. Nase zu, Augen schwer, der ganze Schädel fühlt sich an, als wäre er mit Blei gefüllt, aber zur Arbeit oder in die Uni muss man trotzdem. Einmal schnell Wick DayMed geschmissen und los geht’s. Und abends flaut die Wirkung ab. Haben wir nicht manchmal das Gefühl, dass es uns morgens aber nicht so schlecht ging?

Mit jeder Pille weiter in den Teufelskreis

Dasselbe, wenn man wochenlang Mut und Motivation sammelt, um schließlich zum Arzt zu gehen und mit viel Drumrumreden zu erklären: „Herr Doktor, ich komme aus dem Grübeln nicht mehr raus.“ Erst wird man vertröstet („Lenken Sie sich ab, machen Sie was mit Freunden, suchen Sie sich ein neues Hobby“), dann wird der Rezeptblock gezückt.

Und dann geht’s einem besser. „Ich hab’s überstanden!“ Aber sobald das Antidepressivum abgesetzt wird, kehrt die Depression – Überraschung! – mit voller Härte zurück. Häufig sogar schlimmer als zuvor. Und wieder zum Arzt. Und wieder eine neue Pille. Und wieder der Gedanke: „Jetzt hab ich es aber überstanden!“ Wieder der Rückfall in die Lethargie. Vielleicht schafft man es ein drittes Mal zum Arzt. Vielleicht aber auch zum Badezimmer und den Rasierklingen. Oder zum Medikamentenschrank und den Schlaftabletten. Danach hat man aber einen Platz in der Klinik und bekommt eine Therapie. 

Wieso man diesen Irrweg gehen muss, bis sich jemand dazu bereit erklärt, die Ursachen zu behandeln und nicht die Symptome, ist mir schleierhaft. Wenn ich mir das Bein breche, bekomme ich auch einen Gips und nicht die Erklärung „Reiß Dich mal zusammen“ und Morphium beim zweiten Gang zum Arzt. 

:Kendra Smielowski

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