Adama Sunshine & The Sunshine Reggae: Spielten am 18. Juli anlässlich der Kampagne „RUB bekennt Farbe“ im KulturCafé. Foto: bent
Nur wenige Studierende beteiligen sich am Diskurs über den Umgang mit Rechtsextremen

Obwohl die Frage nach dem Umgang mit Rechtsextremismus im universitären Kontext nach der Debatte um den RUB-Studenten Michael Brück hier aktueller denn je ist, klagt die von der Uni-Verwaltung mitorganisierte Initiative „RUB bekennt Farbe“ über mangelnde Beteiligung von Seiten der Studierenden.

VRR-Preiserhöhungen: Semesterticket in Gefahr

Viele AStA-VertreterInnen und hochschulpolitisch Aktive von Aachen bis Bielefeld fanden am 16. Juli auf Einladung des Allgemeinen Studierendenausschusses der Ruhr-Uni den Weg zu einem landesweiten Treffen in Bochum. Denn die Lage ist angespannt: Nach dem jüngsten Vorstoß des Verwaltungsrats des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) ist eine immense Verteuerung des Semestertickets zu befürchten (die :bsz berichtete). Daher gelte es nun, auf Landesebene den Druck zu erhöhen. Rasch waren sich die VertreterInnen des Landes-Asten-treffens (LAT) einig, den LAT-KoordinatorInnen Sonja Lohf (EFH Bochum) und Heraldo Hettich (Uni Bonn) hierzu ein Mandat für die politische und öffentlichkeitswirksame Arbeit zu übertragen.

RUB bekennt Farbe: Die geringe TeilnehmerInnenzahl wirft Fragen auf.
Das Klischee trügt: Studierende haben anscheinend gar keine Lust auf lange Diskussionen wie hier beim Runden Tisch gegen Rassismus. Foto: bent

Die Kampagne „RUB bekennt Farbe“ erreicht die Studierenden nicht. Zu dieser Erkenntnis kamen auch die Beteiligten des Runden Tisches am 16. Juli. Auch die Universitätsverwaltung, welche die meisten Veranstaltungen initiierte, beklagte dies und schlug vor, sich in Zukunft zurückzuziehen und VertreterInnen der Studierendenschaft die Gestaltung und Organisation der Kampagne zu überlassen. Ob es gemeinsame Aktionen von AStA und Oppositionslisten geben wird, ist allerdings noch offen. Währenddessen setzten viele Studierende beim RUB-gegen-Rechts-Konzert ein Zeichen gegen neofaschistische Umtriebe an der Uni.

Interkulturelles Abendessen: Iftar fand zum 7. Mal statt
Zum Interkulturellen Fastenbrechen ist die Mensa brechend voll. Foto: alx

Rund 800 Studierende und Interessierte feierten am 17. Juli das abendliche Fastenbrechen (Iftar) im Ramadan. AusrichterInnen des interkulturellen Abendessens war der AStA und das AAR (Autonome AusländerInnenreferat), die einen abwechslungsreichen Abend boten. JedeR, auch wer nicht fastete, war eingeladen teilzunehmen, in der offenen Atmosphäre den Tag ausklingen zu lassen und das Fasten zu brechen.

Projektmanagementkurs bringt sinnvolle Initiativen in Bochum hervor
Die sechs RUB-Studierenden von SiT (von links): Lukas Sander, Julia Pohl, Marlen Schmitt, Carolin Frese, Bianca Böhm und Alexandra Schardt. Foto: ln

Im Optionalbereichskurs zum Projektmanagement an der RUB entstehen jedes Semester neue Projekte mit Nutzen für die RUB-Studierenden oder die Stadt Bochum. Die in diesem Semester entstandene Projektgruppe Stark im Team (SiT) sucht derzeit VorlesepatInnen für ihre Initiative Schmökerstunde.

Zwei Szene-Eisdielen in einer Stadt. Warum?
Studentische Diskussionen vor der Eisdiele. Was hat ein kugliger Pudel mit einem Haus am See zu tun?  Foto: kac

Der Kugelpudel an der Dibergstraße heißt seit Pfingsten I am Love, aber warum? Die GründerInnen der Eisdiele trennten sich und wollten keine zukünftige Zusammenarbeit mehr. Mitbegründerin Julia Bernecker eröffnete daher vergangenen Samstag ein neues Kugelpudel auf der Dorstener Straße.

Rüstungsfirma soll Waffen in Bürgerkriegsgebiete exportiert haben
Eine Schusswaffe ist kein Spielzeug. Bild: kac

Bürgerkriegszonen erhielten trotz Verboten deutsche Waffen. Der Rüstungskonzern SIG Sauer und einer der EigentümerInnen stehen im Verdacht, bewusst die Ämter getäuscht zu haben.

Mindestlohn von 15 Dollar durchgedrückt – sozialistischer Aufbruch in den USA?

Auch hierzulande wurde bis zuletzt die Befürchtung lanciert, dass mit der Einführung eines Mindestlohns die abendländische Kultur zusammenbrechen würde. Ähnlich verlief es in den USA: Ende letzten Jahres schnauften die oberen Zehntausend in den USA durch und hofften, dass der Spuk vorbei sei: Mit Kshama Sawant von der Socialist Alternative war im Dezember eine überzeugte Sozialistin in den Stadtrat von Seattle gezogen. Nach dem Wahlerfolg wurde der politische Betrieb allerdings nicht eingestellt. Mit der beispielhaften Kampagne „15Now“ wurde ein Mindestlohn von 15 Dollar durchgedrückt.

Ausstellung: Rundgang Kunst 2014 der TU Dortmund
Illusionen schaffen per OHP: Sabrina Schmidts Beitrag war einer von insgesamt 80 ausgestellten Werken. Foto: tims

Einmal im Jahr trifft sich im Dortmunder U das Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der Technische Universität Dortmund, um Arbeiten der Studierenden aus den Bereichen „Malerei“, „Grafik“, „Fotografie“ und „Plastik und interdisziplinäres Arbeiten“ im Rahmen einer Ausstellung dem interessierten Publikum zu präsentieren. Eine Jury prämierte die besten vier Arbeiten mit jeweils 500 Euro.

Michael Bay produziert die letzte Hoffnung der Menschheit
Bild aus der Serie „The Last Ship“. Foto: Maarten De Boer Quelle: Turner,Time Warner

Seit der vergangenen Woche läuft die US-Serie „The Last Ship“ nun auch in Deutschland. Hier strahlt der deutsche Pay-TV-Sender TNT Serie das Format aus, welches in den Vereinigten Staaten bereits seit dem 22. Juni zu sehen ist.

Bissige Generationskomödie: „Wir sind die Neuen“

Alle paar Jahre gibt es sie doch noch: Diese leichten, unbeschwerlichen und gleichzeitig nachdenklichen Komödien, die im Idealfall an die Werke der Altmeister Ernst Lubitsch oder Billy Wilder erinnern. Wolfgang Beckers „Good Bye, Lenin!“ oder Andreas Dresens „Sommer vorm Balkon“ sind solche Beispiele. Auch Ralf Westhoff („Der letzte schöne Herbsttag“) präsentiert mit „Wir sind die Neuen“ einen solchen Streifen: Heiter und lebensfroh, mit poetischem Verve und augenzwinkernder Sozialkritik des Studierens in Zeiten des Neoliberalismus.